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15395 Captains Day mit Stipendienfeier

87 Athlet*innen haben sich erfolgreich für das NRW-Sportstiftungs-Stipendium zum Wintersemester 2023/24 beworben. Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt in NRW, und Dr. Ingo Wolf, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, zeichneten die anwesenden Stipendiat*innen beim 11. Captains Day am 26. Januar im Rahmen der Messe boot in Düsseldorf aus.

Die Geförderten erhalten eine monatliche Unterstützung in Höhe von 300 Euro für zwei Semester, um sich intensiver auf ihre Bildungs- und Sportlaufbahn konzentrieren zu können. Die Stiftung hat das Stipendium im zweiten Jahr infolge verliehen, um parallel erreichte hervorragende sportliche und akademische Leistungen zu würdigen.

Die Stipendiat*innen verteilen sich auf 32 Hochschulen. Die Bewerbung stand Nachwuchskadern aus olympischen, paralympischen, deaflympischen und World-Games-Sportarten offen. Das Gesamtfördervolumen von 313.200 Euro bleibt auf dem Niveau des Vorjahres (Förderzeitraum 2022/23). 

Andrea Milz: „Mit dem NRW-Sportstiftungs-Stipendium unterstützen wir die Geförderten dabei, ihre spitzensportlichen Karriere voranzutreiben und parallel ihre akademische Ausbildung zu meistern. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten sind Vorbilder im und außerhalb des Sports und Identifikationspersonen für das Sportland NRW.“

World-Games-Athletin Leona Liv Kommerell hat das Stipendium zum ersten Mal erhalten. Sie setzt ihre Förderung gezielt für Nachwuchsarbeit in ihrer Sportart ein: „Ich gehe an Schulen und bringe Kindern Lacrosse bei. Durch das Stipendium kann ich dieses Ehrenamt weiter ausüben und bin nicht auf einen Nebenjob angewiesen.“

Förderpartner steigern Engagement auf 113.000 Euro

25 Privatpersonen, Vereinigungen und Unternehmen unterstützen das Stipendienprogramm finanziell mit rund 113.000 Euro. Das sind fast 20.000 Euro mehr als im Jahr davor. Viele Förderer engagieren sich zusätzlich, indem sie berufliche Perspektiven aufzeigen, als Mentoren beraten und so den Einstieg ins Berufsleben erleichtern.

Dr. Ingo Wolf: „Das wachsende Engagement für unser Stipendienprogramm verdeutlicht den hohen Stellenwert, den Menschen aus Wirtschaft und Gesellschaft der Nachwuchsförderung beimessen. Ich freue mich, dass viele Förderpartner das Potenzial für den Arbeitsmarkt erkannt haben und die Stipendiatinnen und Stipendiaten als gesellschaftliche Vorbilder wertschätzen.“

„Ich finde es wichtig und toll, dass ihr Emotionen zeigt“, wandte sich Unternehmer und Neuförderer Claus Dethloff bei der Ehrung an die Athlet*innen. „Dadurch reißt ihr viele Menschen mit.“ Dethloff unterstützt drei Stipendien gemeinsam mit der Sportstiftung NRW. „Ich ärgere mich, dass ich nicht direkt 10 genommen habe.“

Volker Staufert, Vorstandsmitglied der Stiftung: „Wir haben uns vorgenommen, mündige Athletinnen und Athleten zu fördern. Sie können Vorbilder für unsere Gesellschaft sein. Alleine aus den Softskills, die sie sich während ihrer Sportkarriere aneignen, könnte man einen Beruf machen.“

Neu in 2024: Bewerbung zum Sommersemester möglich

Neu ab diesem Jahr ist die Möglichkeit für Studierende und Studienanfänger, sich auch zum Sommersemester zu bewerben, mit einem Förderstart im April. Bislang startete eine Förderperiode ausschließlich zum Wintersemester.

Weltgrößtes Sportevent 2025 findet in NRW statt – Studenten sind Protagonisten

Der Captains Day gewährte zudem einen Ausblick auf die FISU World University Games 2025 in Rhein-Ruhr, an denen viele studierende NRW-Athlet*innen teilnehmen werden. Es werden rund 10.000 Studierende aus 170 Ländern erwartet, die sich in 18 Sportarten messen. Die Wettkämpfe werden vom 16. bis 27. Juli 2025 in Bochum, Düsseldorf, Duisburg, Essen und Mülheim an der Ruhr stattfinden.

Perlen und Party

Das Sportland NRW verfüge bereits über herausragende Sportstätten, so Staatssekretärin Milz. Nun gelte es die Rahmenbedingungen zu organisieren und „diese Perlen zu einer Kette zu flechten“. Der Bewerbungsprozess für Volunteers beginnt im Februar. Rund 12.000 freiwillige Helfer werden erwartet.

Leichtgewichtruderer Nikita Mohr hat die FISU Games 2023 in Chengdu miterlebt. Der Sportstiftungs-Stipendiat und Medizinstudent gewann dort Silber im Doppelzweier – mit dem kleinen Makel, dass weniger Zuschauer zu den Ruderwettbewerben fanden. Anders als in den randvollen Stadien. „Ich stelle mir vor, dass es in Rhein-Ruhr größere Begeisterung für alle Sportarten gibt,“ sagte er.

„Die Spiele 2025 werden laut, bunt und stimmungsvoll“, kündigte Niklas Börger, Geschäftsführer Rhine-Ruhr 2025 FISU Games gGmbH. Andrea Milz erinnerte an die Stimmung bei den Finals Rhein Ruhr im vergangenen Sommer, die über 200.000 Menschen zu Meisterschaftswettkämpfen in verschiedenen Disziplinen lockten. Sie versprach: „Wir werden es bei den FISU Games noch besser machen. Bei uns wird die Party von A bis Z laufen.“

„Es ist begeisternd zu sehen, wie die Sportstiftung NRW alle zusammenbringt, die das Sportland NRW ausmachen: Die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler, die Politik und die unterstützende Wirtschaft“, sagte Börger. „Im kommenden Jahr brauchen wir all diese Akteure, um die FISU World University Games nicht nur zu einer großartigen Sportveranstaltung zu machen, sondern zu einem internationalen Fest, das zeigt, dass das Sportland NRW der ideale Austragungsort für das größte Sportevent der Welt im Jahr 2025 ist.“

Speeddating rundet 11. Captains Day ab

Im zweiten Teil des Captains Day trafen sich Stipendiatinnen, Stipendiaten und Förderer zu einem Speeddating, bei dem sie ihr Netzwerk in Wirtschaft und Leistungssport ausbauen konnten.

Christian Vogée, Vorstandstandsprecher der ARAG AG betonte: „Wir fördern nicht, weil wir etwas von den Stipendiaten zurückerwarten, sondern damit sie Kontakte zu Unternehmen gewinnen.“

Anna Fliegel, Leiterin Personal & Führungskräfteentwicklung bei der Westenergie AG: „Hier ist eine tolle Energie im Raum. Wir haben durch das Stipendienprogramm im letzten Jahr tolle Menschen kennengelernt. Wir geben ihnen die Möglichkeit, bei uns reinzuschnuppern. Praktika sind mit den Trainingszeiten kompatibel. Wir sind gerne Sparingspartner für berufliche Orientierung.“

Das Veranstaltungsformat Captains Day existiert seit 2012. Die Sportstiftung bringt dort traditionell die „Kapitäne“ aus der Wirtschaft mit ambitionierten Leistungssportler*innen zusammen, um Duale Karrierewege auszuloten. „Für den Captains Day gibt es gibt keinen besseren Ort als die ‚boot‘ mit ihrem Ambiente und dem einzigartigen Wir-Gefühl der Wassersportler“, sagte Messechef Wolfram Diener.

Fotogalerie Captains Day 2024
Categories: News Schlagwörter: , , , , , , , 15080 Stipendium jetzt auch zum Sommersemester

Wer im Sommersemester ein Studium beginnt, muss nicht mehr bis zum Wintersemester mit der Stipendienbewerbung warten. Die Sportstiftung hat eine zweite Bewerbungsphase für das NRW-Sportstiftungs-Stipendium eingeführt. Ab sofort können sich Athletinnen und Athleten auch im Frühjahr für eine Stipendienförderung bewerben, die im April startet. Die Förderdauer beträgt ein Jahr. Bewerbungsfrist ist der 31. Januar eines Jahres.

Weiterhin gilt: Eine bewilligte Talent-Förderung ist Voraussetzung für die Zusage eines Stipendiums. Die Bewerbungsfrist für die Talent-Förderung endet immer einen Monat vor der Stipendiumsfrist. Bewerber müssen beide Fristen im Auge behalten.

Bisher war eine Stipendienbewerbung ausschließlich zum Wintersemesters im Oktober möglich. Der Vorstand der Sportstiftung hat die neue Regelung in seiner Sitzung am 5. Dezember 2023 beschlossen.

Was passiert nach dem Abschicken deiner Bewerbung für das Stipendium?

Die Bewerbungsfristen sind der 31. Januar für eine Stipendienförderung ab dem Sommersemester und der 31. Juli für einen Start zum Wintersemester. Damit liegen die Fristen genau einen Monat nach dem Stichtag für die Talent-Förderung. Du musst beide Fristen im Auge behalten, denn eine bewilligte Talent-Förderung ist Voraussetzung für die Zusage eines Stipendium.

Unsere Gutachter prüfen deine Bewerbung und geben ihre Empfehlung an den Vorstand weiter, der die Förderentscheidungen trifft. Der Vorstand entscheidet zweimal pro Jahr über die Stipendienvergabe: im September und im März.

 

Categories: News Schlagwörter: , , | Comments 13995 Neuer Netzwerk-Experte im Team

Dirk Falken bringt Expertise als dynamischer Netzwerkspezialist mit. Vor seinem Engagement bei der Sportstiftung NRW fungierte er als Schnittstelle für internationale Sportverbände beim Internationalen Paralympischen Kommitee. Außerdem konzipierte und begleitete er das Paralympische Flüchtlingsteam in Vorbereitung auf und während der Spiele in Tokio 2020. Zuletzt war der gebürtige Aachener für die Welthungerhilfe als Experte für Philanthropie & Partnerschaften tätig. Durch die Förderung und Bewusstseinsbildung junger Menschen zu gesellschaftlich relevanten Themen ist seine berufliche Laufbahn geprägt. Dirk hat den Masterstudiengang Sportmanagement an der Deutschen Sporthochschule Köln absolviert.


„Nachhaltige Unterstützung ist für Athletinnen und Athleten ein essenzieller Aspekt – sowohl während als auch nach ihrer aktiven Laufbahn. Die Sportstiftung NRW nimmt mit ihren dualen Förderprogrammen eine verantwortungsvolle Rolle an. Ich freue mich, dass ich für die Athletinnen und Athleten in NRW einen Beitrag zu einem erfolgreichen Übergang vom Leistungssport ins Berufsleben leisten kann“, sagt Dirk.

Wechsel in der Geschäftsstelle

Dirk Falken tritt die Nachfolge von Haider Hassan an, der die Sportstiftung NRW aus privaten Gründen zum Jahresende verlässt. Haider Hassan hat in den letzten dreieinhalb Jahren das Stiftungsteams maßgeblich geprägt und insbesondere die strategische Ausrichtung im nachsportlichen Bereich vorangetrieben. Dazu zählt der erfolgreiche Aufbau des Alumni-Netzwerks, eines Coaching-Angebots und des Trainee-Programms. Darüber hinaus implementierte Haider das erste eigene Stipendienprogramm der Stiftung – das NRW-Sportstiftungs-Stipendium. Dirk Falken wird in seiner neuen Funktion künftig erster Ansprechpartner für diese Bereiche sein.

Die Sportstiftung NRW heißt Dirk Falken herzlich willkommen und ist überzeugt, dass er mit seinem Fachwissen und seiner Leidenschaft die erfolgreiche Arbeit der Stiftung im Bereich der Netzwerke und Kooperationen fortsetzen wird.

Kontakt
Dirk Falken
Dirk Falken

Referent Netzwerke und Kooperationen
dirk.falken@sportstiftung-nrw.de
Tel. 0221 4982 6028
Mobil 0176 626 323 37

"Dirk Falken, neuer Netzwerkexperte bei der Sportstiftung NRW" Categories: News Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , | Comments 12492 Unabhängige Anlaufstelle Safe Sport eröffnet

Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat die unabhängige Ansprechstelle für Betroffene sexualisierter, psychischer und physischer Gewalt im Sport des Safe Sport e.V. eröffnet. Die Ansprechstelle bietet Betroffenen aus dem Breiten- und Leistungssport auf verschiedenen Wegen psychologische und/oder juristische Erstberatung an. Das Beratungsangebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Kontakt zur Ansprechstelle:

Nach einer Terminvereinbarung kann eine Beratung vor Ort (Berlin) oder per Videokonferenz in Anspruch genommen werden. Die Anlaufstelle ist telefonisch unter 0800 11 222 00 oder via E-Mail unter beratung@ansprechstelle-safe-sport.de erreichbar.

www.ansprechstelle-safe-sport.de

Die Ansprechstelle wird durch den Verein Safe Sport e.V. getragen (gegr. November 2022). Gründungsmitglieder des Trägervereins sind der Bund, die 16 Länder, Athleten Deutschland e.V., eine Vertreterin aus dem Betroffenenrat bei der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs sowie ein Vertreter aus der Wissenschaft.

Perspektivisch steht der Aufbau des unabhängigen Zentrums für Safe Sport an, das weitreichendere Aufgaben in den Bereichen Prävention, Intervention und Aufarbeitung abdecken soll. Der Aufbau eines Zentrums für Safe Sport ist im Koalitionsvertrag der Bundesregierung verankert.

Angebot von „Anlauf gegen Gewalt“ besteht weiterhin

Athleten Deutschland e.V. hatte bereits im Mai 2022 die unabhängige Anlauf- und Beratungsstelle Anlauf gegen Gewalt für Kaderathlet*innen in Betrieb genommen, um auf die unmittelbaren Handlungsbedarfe zu reagieren. Anlauf gegen Gewalt bietet rechtliche und psychotherapeutische Erstberatung sowie eine längerfristige Fallbegleitung an. Im ersten Jahr wurden über 150 Anfragen ratsuchender Personen verzeichnet. Die Anlaufstelle steht weiterhin allen betroffenen Kaderathlet*innen zur Verfügung.

Categories: News Schlagwörter: , | Comments 9505 90 neue Stipendien verliehen

90 Athlet*innen haben erstmalig das NRW-Sportstiftungs-Stipendium erhalten. Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt in NRW, Andrea Milz, und der Vorstandsvorsitzende der Sportstiftung, Dr. Ingo Wolf, zeichneten die anwesenden Stipendiat*innen beim 10. Captains Day am 27. Januar im Rahmen der Messe boot in Düsseldorf aus.

Die geförderten Athlet*innen erhalten eine monatliche Unterstützung in Höhe von 300 Euro für die Dauer von zwei Semestern, um sich intensiver ihrer Bildungs- und Sportlaufbahn widmen zu können. „Die stark gestiegenen Lebenshaltungskosten machen es zunehmend herausfordernder, sich neben der Ausbildung für den Leistungssport zu entscheiden. Doch dieser Weg formt starke Persönlichkeiten und mündige Athletinnen und Athleten. Das möchten wir durch unser Stipendium unterstützen“, hob Dr. Ingo Wolf hervor.

„Mit dem Stipendium würdigen wir im Sportland NRW die hervorragenden Leistungen der Stipendiatinnen und Stipendiaten in ihrem Studium, die diese parallel zu ihren sportlichen Spitzenleistungen erbringen“, sagte Andrea Milz. Von der Idee Stipendiums sei sie von Beginn an „sehr beeindruckt“ gewesen, gab die Staatssekretärin in ihrer Rede zu Protokoll. Wenn im Jahr 2025 die World University Games nach Nordrhein-Westfalen kommen, prognostizierte Milz, werde man viele Stipendiat*innen bei den Wettkämpfen wiedersehen. „Hier im Sportland NRW“, lautete ihre Botschaft, „ist man gut aufgehoben.“

Eventfilm: 10. Captains Day mit Stipendienverleihung

Zum Start 324.000 Euro

Die Förderung durch das NRW-Sportstiftungs-Stipendium ist zum Beginn des Wintersemesters 2022/23 im Oktober 2022 gestartet. Bewerben konnten sich olympische, paralympische und deaflympische Nachwuchskader mit einer engen Verbindung zum Sportland NRW. Die Sportstiftung kooperiert dabei mit 18 Hochschulen. Das Gesamtfördervolumen für die 90 im ersten Jahr vergebenen Stipendien beläuft sich auf 324.000 Euro.

Stipendiat*innen und Förderer 2022/23

24 Förderpartner stellen 95.000 Euro

„Unser Ziel sind mehr als 100 Stipendien“, verlautete Dr. Wolf. „Dafür brauchen wir Förderpartner als Möglichmacher.“ 24 von dieser Sorte gibt es bereits. Privatpersonen und Unternehmen wie die Evonik Stiftung, die Dortmunder Stadtwerke DSW21 und WestLotto flankieren das Stipendium finanziell mit 95.000 Euro. „Ein sensationelles Ergebnis“, freute sich der Vorstandsvorsitzende.

Darüber hinaus zeigen sie den Geförderten berufliche Perspektiven auf, in dem sie als Mentoren den Übergang in die Arbeitswelt erleichtern. „Wir brauchen solche Verbindungen in unserer Gesellschaft an vielen Stellen. Viele Arbeitnehmer werden Freude an diesen Stipendiaten haben“, so Wolf. Denn als solche müssen sie sowohl eine sportliche und als auch eine akademische Qualifikation mitbringen.

Rückenwind, um Grenzen zu verschieben

Der ehemalige Säbelfechter Benedikt Peter Wagner führte als Moderator durch die Veranstaltung. In einer Talk-Runde sprach er mit Christian Vogée, Vorstandsmitglied ARAG SE, und Anna Fliegel, Leiterin Personal-/Führungskräfteentwicklung bei Westenergie, sowie mit den Stipendiaten Gianna Regenbrecht und Christopher Koch, wie man die klassischen Hürden einer dualen Karriere im Sport überwindet.

„Das NRW-Sportstiftungs-Stipendium gibt mir Rückenwind. Ohne diese nachhaltige Unterstützung könnte ich es mir nicht leisten, neben meinem Studium so intensiv Leistungssport zu betreiben“, sagt Gianna Regenbrecht (29), Para Dressurreiterin und Studentin der Humanmedizin. Infolge eines Reitunfalls im Jahr 2014 ist sie querschnittsgelähmt. Sie beschrieb, dass als Rollstuhlfahrerin alles etwas länger dauert: „Jetzt im Winter muss ich im Stall manchmal Pausen einlegen, weil meine Beine schneller kalt werden. Dann sitze ich da mit meiner Wärmflasche. Diese Zeit muss ich mir aber nehmen. Ich musste lernen mich zu managen.“ Aktuell bereitet sich die Para Reiterin auf die Europameisterschaft in diesem Jahr vor. Mit ihrer Equipe ergatterten Regenbrecht bereits einen Startplatz für das deutsche Team bei den Paralympics in Paris 2024. „Nicht aufgeben, wenn etwas nicht läuft“, riet sie ihren Zuhörern. „Auch nach links und recht schauen, dann merkt man, dass sich Grenzen verschieben lassen. Manchmal muss man die Zähne zusammenbeißen, aber es lohnt sich.“

Stipendiatin Gianna Regenbrecht

„Sinnvolle Anleitung für die Wirtschaft“

„Mit Leistungssport schafft man es, Leute anzusprechen und zu motivieren“, sagte Gianna Regenbrecht und traf damit die Meinung von ARAG-Vorstand Christian Vogée: „Die Jugend achtet darauf, wer im Rampenlicht steht. Der Sport braucht Leuchttürme und Vorbilder.“ Vogée sieht die Wirtschaft in der Verantwortung, ihren Beitrag zur Förderung des Leistungssports zu leisten. „Durch das NRW-Sportstiftungs-Stipendium werden wir angeleitet, sinnvoll zu helfen.“

Bobsportler Christopher Koch arbeitet neben seinem Training als Werkstudent: „300 Euro sind für mich viel wert. Das Stipendium kompensiert einen Arbeitstag pro Woche, den ich dadurch in den Sport investieren kann.“ Eine kleine Verletzungsserie zwang den 26-jährigen Anschieber zuletzt zu einer Pause mitten in der Saison, seiner vierten. Bei der deutschen Juniorenmeisterschaft will er wieder angreifen, um darüber den Sprung in den Europacup zu schaffen. Während der Saison sammelt Koch Minusstunden bei seinem Arbeitgeber Baker Tilly. Die kann er ausgleichen, indem er im Sommer mehr Stunden pro Woche arbeitet. „Sport Studium und Beruf sind vereinbar“, unterstrich Koch. „Die Vernetzung zu meinem Arbeitgeber durch die Sportstiftung NRW vor drei Jahren war unkompliziert und schnell. Ich fühle mich in guten Händen.“

10 Jahre Captains Day als Sprungbrett

Dass Unternehmen genauso vom Arbeitnehmer „Athlet“ lernen können wie umgekehrt, war Anna Fliegel (Westenergie) wichtig zu betonen. Ihr Engagement als Förderpartner sei langfristig angelegt und offen für Austausch mit den Stipendiat*innen: „Alles kann, nichts muss.“

„Der Captains Day ist traditionell die Bühne für Spitzensportler“, bilanzierte so auch Messechef Wolfram Diener und gratulierte den Stipendiat*innen. Die Sportstiftung bringt mit dem Veranstaltungsformat seit 2012 „Kapitäne“ aus der Wirtschaft mit ambitionierten Leistungssportler*innen zusammen, um Dualen Karrierewege auszuloten. Zum Dank für die langjährige Unterstützung der Messe Düsseldorf überreichte Dr. Ingo Wolf Messechef Diener ein Modellsegelboot mit den Unterschriften der Stipendiat*innen. Der Captains Day findet – mit Corona-bedingen Unterbrechungen – jährlich Ende Januar im Rahmen der boot statt.

Wolfram Diener (l.), Dr. Ingo Wolf

Zwischenmenschliches mit „maritimem Flair“

Im zweiten Teil der Veranstaltung trafen sich Stipendiat*innen und Förderer zum praktischen Netzwerken. Mit einem Meter Leine wurde das „Stecken“ von Seemannsknoten geübt, angeleitet von zwei professionellen Skippern. Johanna Mekus und Korbinian Rauch führten Palstek-Schleife, Achter- und Kreuzknoten vor und erläuterten die Bedeutung von Führungsstil und Onboardings auf See. „Als Skipper trägt man die Verantwortung für Schiff und Besatzung“, schilderte Mekus. „Ein Schiff ist ein begrenzter Lebensraum. Das soziale Miteinander ist daher sehr wichtig. Es kommt besonders auf zwischenmenschliche Skills an.“ Parallelen zur Berufswelt waren unübersehbar.

Stipendiatin Lisa-Marie Löhr

Geduld üben, Charakter erkennen, zusammen gewinnen

Was eine gute Führungskraft ausmacht und wie man einen Onboarding-Prozess erfolgreich gestaltet, erarbeitet die Teilnehmer anschließend in kleinen Gruppen. Lisa Marie Löhr (Fechten) hob als Kapitänin ihres Teams eine transparente und verständnisvolle Kommunikation hervor. „Als Team gewinnt und verliert man zusammen“, ergänzte Sarah Voss (Turnen) mit Ergebnissen ihrer Gruppendiskussion. Julius Rommelmann (Rudern) zog den Vergleich zum Mannschaftssport: „Es gibt auch in Unternehmen Stürmer, Torhüter und Abwehrspieler. Eine Führungskraft sollte unterschiedliche Charaktere einbinden können und hinter einer gemeinsam Philosophie vereinen.“

Die Teamsprecher Fabian Dammermann (Sprint) und Ann-Kathrin Spöri (Badminton) nahmen in ihren Statments die besonderen Stärken und vermeintlichen Schwächen ihrer Leistungssportkolleg*innen auf. „Wir arbeiten zum Teil über Jahre daran, Ziel zu erreichen und sind sehr selbstreflektiert“, beschrieb Dammermann. Schwieriger kann es für Athlet*innen hingegen sein, sich in Geduld zu üben und Verantwortung abzugeben, erklärte Ann-Kathrin Spöri. „Ohne Teamfähigkeit“, das steht für Fabian Dammermann fest, „kommt keiner von uns ans Ziel, egal, ob Mannschaft oder Einzelsportler.“

Die NRW-Sportstiftungs-Stipendiat*innen 2022/23:

  • Jasper Angl, Rudern
  • Andra Aumann, Rudern
  • Janika Baarck, Bobsport
  • Antheus Barry, Hockey
  • Bastian Blos, Schießen
  • Michelle Blos, Schießen
  • Niko Bratzke, Handball
  • Denis Bril, Boxen
  • Imke Daalmann, Leichtathletik
  • Fabian Dammermann, Leichtathletik
  • Jean-Paul Danneberg, Hockey
  • Dewi De Vries, Judo
  • Gesa Deike, Wasserball
  • Ira Deike, Wasserball
  • Laurenz Dörfer, Fechten
  • Lea Sophie Drescher, Fechten
  • Franziska Drucklieb, Taekwondo
  • Benedict Eggeling, Rudern
  • Maximilian Feist, Leichtathletik
  • Anne Fischer, Rudern
  • Aron Flatten, Hockey
  • Delia Gaede, Gehörlosen-Leichtathletik
  • Lina Gellweiler, Rudern
  • Laura Giese, Leichtathletik
  • Jule Gipmann, Leichtathletik
  • Maurice Grahl, Leichtathletik
  • Pia Greiten, Rudern
  • Marie Hahn, Hockey
  • Viktoria Heising, Leichtathletik
  • Sören Henkel, Rudern
  • Felipa Herrmann, Triathlon
  • Larina Hillemann, Rudern
  • Luis Höchemer, Hockey
  • Brian Holtschke, Badminton
  • Annkathrin Hoven, Leichtathletik
  • Asaf Kazimov, Eissport
  • Leona Klein, Bobsport
  • Christopher Koch, Bobsport
  • Julia Koch, Klettern
  • Lina Kröger, Schwimmsport
  • Greta Kröger, Basketball
  • Amelie Kröner, Basketball
  • Corinna Krusche, Boxen
  • Emily Kurth, Fechten
  • Luise Lauter, Bobsport
  • Christoph Lemken, Moderner Fünfkampf
  • Yvonne Li, Badminton
  • Franka Lipinski, Schwimmen
  • Lisa Marie Löhr, Fechten
  • Pia Maertens, Hockey
  • Madleen Malecki, Leichtathletik
  • Elian Mazkour, Hockey
  • Jannik Metzger, Rudern
  • Fabio Murru, Fechten
  • Benjamin Muth, Radsport
  • Kian-Yu Oei, Badminton
  • Joyce Oguama, Leichtathletik
  • Selin Oruz, Hockey
  • Nils Palberg, Schießen
  • Nico Paufler, Kanurennsport
  • Paula Viktoria Preute, Bobsport
  • Max Prinz, Klettern
  • Gianna Regenbrecht, Para Dressurreiten
  • Louis Robertz, Leichtathletik
  • Julius Rommelmann, Rudern
  • Mia Rosser, Hockey
  • Josefa Schepp, Leichtathletik
  • Agatha Schmidt, Judo
  • Til Schmidt, Schwimmen
  • Amalia Sedlmayr, Para Rudern
  • Sascha Seifert, Wasserball
  • Fabio Seitz, Hockey
  • Lena Siekerkotte, Rudern
  • Maja Sielaff, Hockey
  • Maximilian Sluka, Leichtathletik
  • Ann-Kathrin Spöri, Badminton
  • Tessa Srumf, Leichtathletik
  • Jakob Stade, Leichtathletik
  • Bianca Stichling, Leichtathletik
  • Isabell Thal, Rollstuhlbasketball
  • Aron Thimm, Triathlon
  • Lennart Van Beem, Rudern
  • Rosario Vella, Fechten
  • Sarah Voss, Turnen
  • Tobias Weckerle, Fechten
  • Sophie Weißenberg, Leichtathletik
  • Jonas Wiesen, Rudern
  • Yannis Merlin Willim, Schwimmen
  • Luke Zenker, Leichtathletik
  • Aiyu Zhu, Turnen

Förderpartner 2022/23

Categories: News Schlagwörter: , , 9692 Hannah ist neu im Team

Ab dem Jahreswechsel gelten bei der Sportstiftung NRW neue Fördergrundsätze und -kriterien. Alte Zöpfe werden abgeschnitten. Wer sich 2023 um Förderung bewerben möchte, muss vieles neu lernen und verstehen. Was bedeuten die Reformen konkret für jede/n Athlet*in? Klar, dass das vor allem zu Beginn Fragen aufwirft.

Mit Hannah Pohl hat das Team der Geschäftsstelle dafür eine erfahrene Netzwerkerin aus der Welt des Leistungssports gewonnen. Als selbst noch aktive Sportlerin unterstützt sie künftig Athlet*innen bei Förderfragen und berät auf Augenhöhe. Hannah spielt seit mehr als zehn Jahren in der Badminton-Bundesliga beim 1. BC Beuel in ihrer Heimatstadt Bonn.

„Besonders wichtig ist es uns, dass der neue Bewerbungsprozess transparent und für jeden nachvollziehbar ist“, sagt die 28-Jährige, die zuvor beim Verein  Athleten Deutschland für Mitgliederkommunikation und -entwicklung zuständig war. Auch in Zukunft will Hannah einen „engen Draht“ zu Athletinnen und Athleten pflegen.

In ihrem Sportmanagementstudium setzte sich Hannah bereits fundiert mit Möglichkeiten auseinander, wie die Bedingungen für die Aktiven im deutschen Spitzensport optimiert werden können. In ihrem Verein ist sie tief verwurzelt, leitet das Talentmanagement und bildete den Social Media Bereich aus. Die DOSB A-Trainerausbildung schloss sie als Jahrgangsbeste ab.

Kontakt
Hannah Pohl
Hannah Pohl

Referentin Athletenförderung
hannah.pohl@sportstiftung-nrw.de
0221 4982 6021
0177 4426718

Categories: News Schlagwörter: , | Comments 9686 Ein großer Spiegel

Die ehemalige Hürdensprinterin Pamela Dutkiewicz-Emmerich (31) ist achtfache deutsche Meisterin. Sie gewann zwei Medaillen bei der Europameisterschaft und als Höhepunkt Bronze bei der WM 2017 in London. Im September 2021 beendet sie ihre sportliche Karriere und erfuhr vom Trainee-Programm der Sportstiftung NRW mit der Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21). Parallel macht Pamela eine Ausbildung zum systematischen Coach. Schon steht der nächste große Umbruch bevor: 2023 wird sie Mutter. Hier berichtet sie von ihrer neunmonatigen Trainee-Zeit:

Angst vor dem „Nichts“

Als klar war, ich höre mit dem Sport auf, und ich habe Lust, etwas außerhalb meiner Netz-Bubble zu tun, habe ich die Sportstiftung NRW angerufen. Das Trainee-Angebot fand ich sofort spannend. Man ist in der aktiven Zeit den Blick schon sehr fokussiert auf alles rund um den Sport. Daher hatte ich ein bisschen Angst vor dem „Nichts“ danach. Ich konnte meine Fähigkeiten gar nicht einschätzen. Was muss ich im Job tun? Kann ich ja gar nicht. Habe ich nie gemacht.

Inzwischen weiß ich: Wenn man Lust hat, motiviert ist, Impulse aufnehmen kann – dann kann man sich überall reinfuchsen. Diese Mauer tiefer zumachen vor der Berufswelt, in der mir völlig die Erfahrung fehlte, das war wirklich erleuchtend! Meine Zeit Trainee-Zeit hat mich beruhigt, weil sie mir gezeigt hat, wie breit gefächert mein Aufgabenbereich am Ende sein kann.

„Ich brauche ein klares Ziel und dann laufe ich los und mache.“
Trainee Pamela Dutkiewicz-Emmerich

Ich bin in einem maximalen Veränderungsprozess. Nicht nur meine Tätigkeit hat sich verändert, auch meine Freizeit. In der aktiven Zeit war das entspannt: Buch lesen, Natur, Nervensystem runterbringen. Im Job brauchte ich eher Bewegung und Erlebnis. Ich habe noch nie tagsüber so viele Stunden auf einem Stuhl gesessen. Es war die Challenge, einen Ausgleich zu finden. Ich bin ganz bewusst in jeder Mittagspause um den Block marschiert und war sehr dankbar, mobil arbeiten zu können: auf meiner Terrasse, in der Küche, mal im Café. Nach der Arbeit war ich trotzdem total oft platt.

Ich habe lange gebraucht, um dieses Angestelltenverhältnis für mich einzuordnen. Es ist eine ganz andere Welt als ich bisher kannte. Das machte was mit mir. Ein krasses Aha-Erlebnis. Zu meinem Sportlerinnendasein gehörte zwar mehr als nur das Sporttreiben. Das konnte ich aber alles um den Sport herumbauen. Deshalb war es rückblickend gut und wichtig, dass ich nach dem Karriereende drei Monate hatte, um den neuen Ist-Zustand zu verstehen.

Nach meiner Sportkarriere war ich auf der Suche nach einer Herausforderung, nach etwas Sinnhaftem, nach Verantwortung, Zielen und Orientierung. Im Sport hatte ich die maximale Sinnhaftigkeit in dem, was ich getan habe. Ich musste mich nicht motivieren – ich war immer motiviert. Daher war es total wichtig für mich, herauszufinden, in welche Richtung ich gehen will. Ich bin eine Macherin. Ich brauche ein klares Ziel und dann laufe ich los und mache.

Pamela Dutkiewicz-Emmerich beendete 2021 ihre sportliche Karriere und wechselte ins Trainee-Programm der Sportstiftung NRW mit DSW21.

Out-of-the-box denken

Ich merkte dann, dass ich im Job viel mehr kann, als ich gedacht habe. In der Unternehmenskommunikation bei DSW21 habe ich einiges beitragen können; zum Beispiel wie und wo man Botschaften gut platzieren kann. Ich hätte nicht gedacht, dass es so viele Schnittpunkte zu meinen Erfahrungen als Sportlerin gab. Ich habe die Social Media Kanäle der Stadtwerke bespielt, Projekte zum Weltfrauentag umgesetzt und für die Mitarbeiterzeitung geschrieben. Das war etwas richtig Handfestes. Bei meinen Stationen im Gesundheits- und Personalmanagement ging es oft darum, wie man Leute erreicht. Ich fand es schön, jedesmal in neuen, kleinen Teams zusammenzuarbeiten. Ich musste aber lernen zu kommunizieren, was ich kann, so dass mein Team von mir profitiert.

Da, wo ich keine Fachkenntnis habe, bekam ich oft eine positive Rückmeldung, weil ich „out-of-the-box“ denke. Da kann ich wohl mit meinem etwas anderen Blickwinkel gute Impulse geben – und ich traue es mich auch zu tun. Kollegen sagten, ich hätte so einen Drive, etwas schaffen zu wollen. Für mich war wichtig zu sehen, dass ich den Aufgaben in einem Unternehmen gewachsen bin und dazu lerne. Der Punkt ist, dass du ja auch nicht zu einer Olympaisiegerin geboren wirst, sondern, dass du noch viel aus dir rausholen kannst. Nach oben ist viel offen. Da muss man sich nicht selbst beschränken.

Durchsetzen und Mut haben, sich einzubringen: Das habe ich im Sport gelernt, denn ich hatte immer viel Konkurrenz. Aber wir haben auch viel gemeinsam trainiert. Ein Miteinander mit Wertschätzung und Offenheit gegenüber anderen ist für mich völlig selbstverständlich.

Das Traineeprogramm gab mir so viele Einblicke und wahnsinnig viele Erfahrungen. Das ist für mich wie ein großer Spiegel. Oft sah ich dann: Das war gar nicht der Sport, das war ja ich! Ich habe maximal viel aus den neun Monaten mitgenommen, in denen ich immer mehr zu mir gefunden habe. Zu dem, was mich interessiert, was ich weiter forcieren möchte. Ich habe gemerkt, ich hänge noch am Sport. Jetzt fange ich an, in einem neuen Setting erste Schritte zu gehen, meine ersten Hürdenüberquerungen zu machen – das ist die Arbeit als Coach. Ich habe zum Beispiel eine Weiterbildung zu prä- und postnatalen Trainerin angefangen. 2023 erwarte ich mein erstes Kind.

Die Zusammenarbeit mit
den Sportlern fruchtet
wechselseitig.“
Harald Kraus, Vorstand Dortmunder Stadtwerke AG, Arbeitsdirektor

Steckbrief Pamela Dutkiewicz-Emmerich

Ehem. Hürdensprinterin, Jg. 1991, aus Bochum,
TV Wattenscheid

Erfolge:
2018 2. Platz EM
2017 3. Platz WM
2016 Halbfinale Olympische Spiele
DM-Rekordhalterin über 60m und 100m Hürden

Categories: Story Schlagwörter: , , , , , , , , , | Comments
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