News
9505 90 neue Stipendien verliehen

90 Athlet*innen haben erstmalig das NRW-Sportstiftungs-Stipendium erhalten. Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt in NRW, Andrea Milz, und der Vorstandsvorsitzende der Sportstiftung, Dr. Ingo Wolf, zeichneten die anwesenden Stipendiat*innen beim 10. Captains Day am 27. Januar im Rahmen der Messe boot in Düsseldorf aus.

Die geförderten Athlet*innen erhalten eine monatliche Unterstützung in Höhe von 300 Euro für die Dauer von zwei Semestern, um sich intensiver ihrer Bildungs- und Sportlaufbahn widmen zu können. „Die stark gestiegenen Lebenshaltungskosten machen es zunehmend herausfordernder, sich neben der Ausbildung für den Leistungssport zu entscheiden. Doch dieser Weg formt starke Persönlichkeiten und mündige Athletinnen und Athleten. Das möchten wir durch unser Stipendium unterstützen“, hob Dr. Ingo Wolf hervor.

„Mit dem Stipendium würdigen wir im Sportland NRW die hervorragenden Leistungen der Stipendiatinnen und Stipendiaten in ihrem Studium, die diese parallel zu ihren sportlichen Spitzenleistungen erbringen“, sagte Andrea Milz. Von der Idee Stipendiums sei sie von Beginn an „sehr beeindruckt“ gewesen, gab die Staatssekretärin in ihrer Rede zu Protokoll. Wenn im Jahr 2025 die World University Games nach Nordrhein-Westfalen kommen, prognostizierte Milz, werde man viele Stipendiat*innen bei den Wettkämpfen wiedersehen. „Hier im Sportland NRW“, lautete ihre Botschaft, „ist man gut aufgehoben.“

Eventfilm: 10. Captains Day mit Stipendienverleihung

Zum Start 324.000 Euro

Die Förderung durch das NRW-Sportstiftungs-Stipendium ist zum Beginn des Wintersemesters 2022/23 im Oktober 2022 gestartet. Bewerben konnten sich olympische, paralympische und deaflympische Nachwuchskader mit einer engen Verbindung zum Sportland NRW. Die Sportstiftung kooperiert dabei mit 18 Hochschulen. Das Gesamtfördervolumen für die 90 im ersten Jahr vergebenen Stipendien beläuft sich auf 324.000 Euro.

Stipendiat*innen und Förderer 2022/23

24 Förderpartner stellen 95.000 Euro

„Unser Ziel sind mehr als 100 Stipendien“, verlautete Dr. Wolf. „Dafür brauchen wir Förderpartner als Möglichmacher.“ 24 von dieser Sorte gibt es bereits. Privatpersonen und Unternehmen wie die Evonik Stiftung, die Dortmunder Stadtwerke DSW21 und WestLotto flankieren das Stipendium finanziell mit 95.000 Euro. „Ein sensationelles Ergebnis“, freute sich der Vorstandsvorsitzende.

Darüber hinaus zeigen sie den Geförderten berufliche Perspektiven auf, in dem sie als Mentoren den Übergang in die Arbeitswelt erleichtern. „Wir brauchen solche Verbindungen in unserer Gesellschaft an vielen Stellen. Viele Arbeitnehmer werden Freude an diesen Stipendiaten haben“, so Wolf. Denn als solche müssen sie sowohl eine sportliche und als auch eine akademische Qualifikation mitbringen.

Rückenwind, um Grenzen zu verschieben

Der ehemalige Säbelfechter Benedikt Peter Wagner führte als Moderator durch die Veranstaltung. In einer Talk-Runde sprach er mit Christian Vogée, Vorstandsmitglied ARAG SE, und Anna Fliegel, Leiterin Personal-/Führungskräfteentwicklung bei Westenergie, sowie mit den Stipendiaten Gianna Regenbrecht und Christopher Koch, wie man die klassischen Hürden einer dualen Karriere im Sport überwindet.

„Das NRW-Sportstiftungs-Stipendium gibt mir Rückenwind. Ohne diese nachhaltige Unterstützung könnte ich es mir nicht leisten, neben meinem Studium so intensiv Leistungssport zu betreiben“, sagt Gianna Regenbrecht (29), Para Dressurreiterin und Studentin der Humanmedizin. Infolge eines Reitunfalls im Jahr 2014 ist sie querschnittsgelähmt. Sie beschrieb, dass als Rollstuhlfahrerin alles etwas länger dauert: „Jetzt im Winter muss ich im Stall manchmal Pausen einlegen, weil meine Beine schneller kalt werden. Dann sitze ich da mit meiner Wärmflasche. Diese Zeit muss ich mir aber nehmen. Ich musste lernen mich zu managen.“ Aktuell bereitet sich die Para Reiterin auf die Europameisterschaft in diesem Jahr vor. Mit ihrer Equipe ergatterten Regenbrecht bereits einen Startplatz für das deutsche Team bei den Paralympics in Paris 2024. „Nicht aufgeben, wenn etwas nicht läuft“, riet sie ihren Zuhörern. „Auch nach links und recht schauen, dann merkt man, dass sich Grenzen verschieben lassen. Manchmal muss man die Zähne zusammenbeißen, aber es lohnt sich.“

Stipendiatin Gianna Regenbrecht

„Sinnvolle Anleitung für die Wirtschaft“

„Mit Leistungssport schafft man es, Leute anzusprechen und zu motivieren“, sagte Gianna Regenbrecht und traf damit die Meinung von ARAG-Vorstand Christian Vogée: „Die Jugend achtet darauf, wer im Rampenlicht steht. Der Sport braucht Leuchttürme und Vorbilder.“ Vogée sieht die Wirtschaft in der Verantwortung, ihren Beitrag zur Förderung des Leistungssports zu leisten. „Durch das NRW-Sportstiftungs-Stipendium werden wir angeleitet, sinnvoll zu helfen.“

Bobsportler Christopher Koch arbeitet neben seinem Training als Werkstudent: „300 Euro sind für mich viel wert. Das Stipendium kompensiert einen Arbeitstag pro Woche, den ich dadurch in den Sport investieren kann.“ Eine kleine Verletzungsserie zwang den 26-jährigen Anschieber zuletzt zu einer Pause mitten in der Saison, seiner vierten. Bei der deutschen Juniorenmeisterschaft will er wieder angreifen, um darüber den Sprung in den Europacup zu schaffen. Während der Saison sammelt Koch Minusstunden bei seinem Arbeitgeber Baker Tilly. Die kann er ausgleichen, indem er im Sommer mehr Stunden pro Woche arbeitet. „Sport Studium und Beruf sind vereinbar“, unterstrich Koch. „Die Vernetzung zu meinem Arbeitgeber durch die Sportstiftung NRW vor drei Jahren war unkompliziert und schnell. Ich fühle mich in guten Händen.“

10 Jahre Captains Day als Sprungbrett

Dass Unternehmen genauso vom Arbeitnehmer „Athlet“ lernen können wie umgekehrt, war Anna Fliegel (Westenergie) wichtig zu betonen. Ihr Engagement als Förderpartner sei langfristig angelegt und offen für Austausch mit den Stipendiat*innen: „Alles kann, nichts muss.“

„Der Captains Day ist traditionell die Bühne für Spitzensportler“, bilanzierte so auch Messechef Wolfram Diener und gratulierte den Stipendiat*innen. Die Sportstiftung bringt mit dem Veranstaltungsformat seit 2012 „Kapitäne“ aus der Wirtschaft mit ambitionierten Leistungssportler*innen zusammen, um Dualen Karrierewege auszuloten. Zum Dank für die langjährige Unterstützung der Messe Düsseldorf überreichte Dr. Ingo Wolf Messechef Diener ein Modellsegelboot mit den Unterschriften der Stipendiat*innen. Der Captains Day findet – mit Corona-bedingen Unterbrechungen – jährlich Ende Januar im Rahmen der boot statt.

Wolfram Diener (l.), Dr. Ingo Wolf

Zwischenmenschliches mit „maritimem Flair“

Im zweiten Teil der Veranstaltung trafen sich Stipendiat*innen und Förderer zum praktischen Netzwerken. Mit einem Meter Leine wurde das „Stecken“ von Seemannsknoten geübt, angeleitet von zwei professionellen Skippern. Johanna Mekus und Korbinian Rauch führten Palstek-Schleife, Achter- und Kreuzknoten vor und erläuterten die Bedeutung von Führungsstil und Onboardings auf See. „Als Skipper trägt man die Verantwortung für Schiff und Besatzung“, schilderte Mekus. „Ein Schiff ist ein begrenzter Lebensraum. Das soziale Miteinander ist daher sehr wichtig. Es kommt besonders auf zwischenmenschliche Skills an.“ Parallelen zur Berufswelt waren unübersehbar.

Stipendiatin Lisa-Marie Löhr

Geduld üben, Charakter erkennen, zusammen gewinnen

Was eine gute Führungskraft ausmacht und wie man einen Onboarding-Prozess erfolgreich gestaltet, erarbeitet die Teilnehmer anschließend in kleinen Gruppen. Lisa Marie Löhr (Fechten) hob als Kapitänin ihres Teams eine transparente und verständnisvolle Kommunikation hervor. „Als Team gewinnt und verliert man zusammen“, ergänzte Sarah Voss (Turnen) mit Ergebnissen ihrer Gruppendiskussion. Julius Rommelmann (Rudern) zog den Vergleich zum Mannschaftssport: „Es gibt auch in Unternehmen Stürmer, Torhüter und Abwehrspieler. Eine Führungskraft sollte unterschiedliche Charaktere einbinden können und hinter einer gemeinsam Philosophie vereinen.“

Die Teamsprecher Fabian Dammermann (Sprint) und Ann-Kathrin Spöri (Badminton) nahmen in ihren Statments die besonderen Stärken und vermeintlichen Schwächen ihrer Leistungssportkolleg*innen auf. „Wir arbeiten zum Teil über Jahre daran, Ziel zu erreichen und sind sehr selbstreflektiert“, beschrieb Dammermann. Schwieriger kann es für Athlet*innen hingegen sein, sich in Geduld zu üben und Verantwortung abzugeben, erklärte Ann-Kathrin Spöri. „Ohne Teamfähigkeit“, das steht für Fabian Dammermann fest, „kommt keiner von uns ans Ziel, egal, ob Mannschaft oder Einzelsportler.“

Die NRW-Sportstiftungs-Stipendiat*innen 2022/23:

  • Jasper Angl, Rudern
  • Andra Aumann, Rudern
  • Janika Baarck, Bobsport
  • Antheus Barry, Hockey
  • Bastian Blos, Schießen
  • Michelle Blos, Schießen
  • Niko Bratzke, Handball
  • Denis Bril, Boxen
  • Imke Daalmann, Leichtathletik
  • Fabian Dammermann, Leichtathletik
  • Jean-Paul Danneberg, Hockey
  • Dewi De Vries, Judo
  • Gesa Deike, Wasserball
  • Ira Deike, Wasserball
  • Laurenz Dörfer, Fechten
  • Lea Sophie Drescher, Fechten
  • Franziska Drucklieb, Taekwondo
  • Benedict Eggeling, Rudern
  • Maximilian Feist, Leichtathletik
  • Anne Fischer, Rudern
  • Aron Flatten, Hockey
  • Delia Gaede, Gehörlosen-Leichtathletik
  • Lina Gellweiler, Rudern
  • Laura Giese, Leichtathletik
  • Jule Gipmann, Leichtathletik
  • Maurice Grahl, Leichtathletik
  • Pia Greiten, Rudern
  • Marie Hahn, Hockey
  • Viktoria Heising, Leichtathletik
  • Sören Henkel, Rudern
  • Felipa Herrmann, Triathlon
  • Larina Hillemann, Rudern
  • Luis Höchemer, Hockey
  • Brian Holtschke, Badminton
  • Annkathrin Hoven, Leichtathletik
  • Asaf Kazimov, Eissport
  • Leona Klein, Bobsport
  • Christopher Koch, Bobsport
  • Julia Koch, Klettern
  • Lina Kröger, Schwimmsport
  • Greta Kröger, Basketball
  • Amelie Kröner, Basketball
  • Corinna Krusche, Boxen
  • Emily Kurth, Fechten
  • Luise Lauter, Bobsport
  • Christoph Lemken, Moderner Fünfkampf
  • Yvonne Li, Badminton
  • Franka Lipinski, Schwimmen
  • Lisa Marie Löhr, Fechten
  • Pia Maertens, Hockey
  • Madleen Malecki, Leichtathletik
  • Elian Mazkour, Hockey
  • Jannik Metzger, Rudern
  • Fabio Murru, Fechten
  • Benjamin Muth, Radsport
  • Kian-Yu Oei, Badminton
  • Joyce Oguama, Leichtathletik
  • Selin Oruz, Hockey
  • Nils Palberg, Schießen
  • Nico Paufler, Kanurennsport
  • Paula Viktoria Preute, Bobsport
  • Max Prinz, Klettern
  • Gianna Regenbrecht, Para Dressurreiten
  • Louis Robertz, Leichtathletik
  • Julius Rommelmann, Rudern
  • Mia Rosser, Hockey
  • Josefa Schepp, Leichtathletik
  • Agatha Schmidt, Judo
  • Til Schmidt, Schwimmen
  • Amalia Sedlmayr, Para Rudern
  • Sascha Seifert, Wasserball
  • Fabio Seitz, Hockey
  • Lena Siekerkotte, Rudern
  • Maja Sielaff, Hockey
  • Maximilian Sluka, Leichtathletik
  • Ann-Kathrin Spöri, Badminton
  • Tessa Srumf, Leichtathletik
  • Jakob Stade, Leichtathletik
  • Bianca Stichling, Leichtathletik
  • Isabell Thal, Rollstuhlbasketball
  • Aron Thimm, Triathlon
  • Lennart Van Beem, Rudern
  • Rosario Vella, Fechten
  • Sarah Voss, Turnen
  • Tobias Weckerle, Fechten
  • Sophie Weißenberg, Leichtathletik
  • Jonas Wiesen, Rudern
  • Yannis Merlin Willim, Schwimmen
  • Luke Zenker, Leichtathletik
  • Aiyu Zhu, Turnen

Förderpartner 2022/23

Categories: News Schlagwörter: , , 9474 Mit Stipendium für Jugendsport forschen

Die Sportstiftung NRW vergibt auf Initiative des Forschungsverbundes Kinder- und Jugendsport NRW ab dem 01.08.2023 ein Graduiertenstipendium im Bereich der Jugendsportforschung. Das Stipendium wird zunächst für die Dauer von zwei Jahren vergeben. Es besteht jedoch die Möglichkeit der Verlängerung um ein weiteres Jahr. Die Fördersumme beträgt 1.350 € pro Monat (1.550 € pro Monat für Bewerber*innen mit Kind).

Strategie der Sportstiftung NRW:

Die Sportstiftung NRW ist überzeugt, dass mündige Athletinnen und Athleten mit ihren Leistungen und ihrer Leidenschaft die Menschen in Nordrhein-Westfalen begeistern und inspirieren. Deswegen unterstützt und begleitet sie Athletinnen und Athleten auf ihrem Weg im Leistungssport, in der Ausbildung und in den Beruf. Sie hilft ihnen, ihre Persönlichkeit zu entfalten und macht ihre besonderen Leistungen sichtbar. Zweck der Stiftung ist die Förderung des Nachwuchses im Leistungssport in Nordrhein-Westfalen. Die Stiftung soll die Bereitschaft von Bürgerinnen und Bürgern, gesellschaftlichen Gruppen und wirtschaftlichen Unternehmen zur Unterstützung des Nachwuchses im Leistungssport wecken und fördern.

Mögliche Themengebiete sind zum Beispiel:

Weitere Themenvorschläge mit direktem Bezug zur Strategie der Sportstiftung NRW sind möglich.

Bewerbungsvoraussetzungen:

Bewerbungsunterlagen auf maximal 6 Seiten:

Anlagen

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen sind fristgerecht bis zum 12. Mai 2023 per E-Mail in einem PDF bei der Sportstiftung NRW einzureichen unter info@sportstiftung-nrw.de

Dein Ansprechpartner
Maximilian Hartung
Maximilian Hartung

Geschäftsführer
maximilian.hartung@sportstiftung-nrw.de

Categories: News Schlagwörter: , , | Comments 9334 Hannah ist neu im Team

Ab dem Jahreswechsel gelten bei der Sportstiftung NRW neue Fördergrundsätze und -kriterien. Alte Zöpfe werden abgeschnitten. Wer sich 2023 um Förderung bewerben möchte, muss vieles neu lernen und verstehen. Was bedeuten die Reformen konkret für jede/n Athlet*in? Klar, dass das vor allem zu Beginn Fragen aufwirft.

Mit Hannah Pohl hat das Team der Geschäftsstelle dafür eine erfahrene Netzwerkerin aus der Welt des Leistungssports gewonnen. Als selbst noch aktive Sportlerin unterstützt sie künftig Athlet*innen bei Förderfragen und berät auf Augenhöhe. Hannah spielt seit mehr als zehn Jahren in der Badminton-Bundesliga beim 1. BC Beuel in ihrer Heimatstadt Bonn.

„Besonders wichtig ist es uns, dass der neue Bewerbungsprozess transparent und für jeden nachvollziehbar ist“, sagt die 28-Jährige, die zuvor beim Verein  Athleten Deutschland für Mitgliederkommunikation und -entwicklung zuständig war. Auch in Zukunft will Hannah einen „engen Draht“ zu Athletinnen und Athleten pflegen.

In ihrem Sportmanagementstudium setzte sich Hannah bereits fundiert mit Möglichkeiten auseinander, wie die Bedingungen für die Aktiven im deutschen Spitzensport optimiert werden können. In ihrem Verein ist sie tief verwurzelt, leitet das Talentmanagement und bildete den Social Media Bereich aus. Die DOSB A-Trainerausbildung schloss sie als Jahrgangsbeste ab.

„Ich möchte Athlet*innen motivieren, mehr zu sein als nur ein sportliches Talent.“

Hannah Pohl

Kontakt
Hannah Pohl
Hannah Pohl

Referentin für Athletenförderung
hannah.pohl@sportstiftung-nrw.de
0221 7982 6021
0177 4426718

Categories: News Schlagwörter: , | Comments 9212 FELIX-Wahl: Athletinnen trumpfen auf

Sportlerinnen räumen bei FELIX Awards 2022 ab: Bei der diesjährigen NRW-Sportlerwahl haben herausragende Athletinnen in allen geschlechtsneutralen Kategorien gewonnen. Die Preisträger*innen wurden von Ministerpräsident Hendrik Wüst bei der FELIX-Gala in Düsseldorf ausgezeichnet.

Nordrhein-Westfalen hat Rettungsschwimmerin Nina Holt zur Newcomerin des Jahres gewählt. Die 19-Jährige brach in diesem Jahr Europa- und Weltrekorde. Bobpilotin Laura Nolte (24) und Anschieberin Deborah Levi (25) sind „Mannschaft des Jahres“. Handbikerin Annika Zeyen (37) vereinte zum zweiten Mal infolge die meisten Stimmen der Bürgerinnen und Bürgern auf sich und wurde mit dem Para Sport FELIX geehrt. Mit der 22-jährigen Skeletoni Hannah Neise gewinnt eine junge Athletin die Auszeichung als beste Sportlerin – ihre Goldfahrt bei den Olympischen Winterspielen in Peking war eine Sensation. Tischtennis-Vizeweltmeister Dang Qui (26) ist Sportler des Jahres, Tischtennistrainer Jörg Roßkopf (53) wurde – im Gegensatz zu den anderen Entscheidungen – von einer Fachjury zum Trainer des Jahres gekürt. Der Schweizer Torhüter Yann Sommer von Borussia Mönchengladbach gewinnt nach 2019 erneut den Fußball FELIX.

Die Entscheidung, wer einen FELIX aus den verschiedenen Kategorien bekommt, hatten zuvor die Bürgerinnen und Bürger mit ihren rund 30.000 Stimmen per Online-Voting getroffen.

„Der FELIX-Award beweist jedes Jahr aufs Neue: Das Sportland Nordrhein-Westfalen ist vielfältig, leistungsstark und erfolgreich! Die nominierten Sportlerinnen und Sportler sind die Spitze ihrer Disziplinen und repräsentieren die ganze Vielfalt der Szene. Ihnen allen gebührt unsere volle Anerkennung“, so Ministerpräsident Hendrik Wüst. „Lassen Sie uns gemeinsam dafür arbeiten, dass wir diese bunte und facettenreiche Sportlandschaft bewahren und weiterentwickeln.“

Das Land Nordrhein-Westfalen und der Landessportbund NRW würdigen als gemeinsame Organisatoren die herausragenden sportlichen Leistungen. „Unsere intensive Arbeit auf Landesebene bildet seit langem auch ein hervorragendes Fundament für die ganz großen sportlichen Bühnen, wie die Preisträgerinnen und Preisträger mit ihren internationalen Erfolgen immer wieder eindrucksvoll beweisen“, resümierte Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes.

NRW-Newcomerin des Jahres
Nina Holt

NRW-Newcomerin des Jahres

Nina Holt

Die 19-jährige Rettungsschwimmerin aus Erkelenz räumt nicht nur in Sachen Medaillen ab, sondern konnte bereits diverse Rekorde brechen. Unter anderem stellte sie bei den Weltmeisterschaften 2022 im italienischen Riccione einen neuen Europarekord beim Puppenretten über 50 Meter auf und gewann unter anderem zweimal Gold. In der Disziplin 100 Meter Kombinierte Rettungsübung konnte sie mit einer Zeit von 1:07,04 Minuten sogar den Weltrekord übertreffen. Von den World Games in Birmingham kehrte sie sogar mit vier Gold- und einer Bronzemedaille zurück. Nina Holt startet für die DLRG Harsewinkel und die SG Mönchengladbach.

NRW-Newcomerin des Jahres
Nina Holt
NRW-Sportlerin des Jahres
Hannah Neise

NRW-Sportlerin des Jahres

Hannah Neise

Wenn die Sauerländerin durch den Eiskanal schießt, agiert sie nach dem Motto „Alles kann, nichts muss!“ Denn die künftige Polizeimeisterin will sich keinesfalls unter Druck setzen lassen. Im Alter von 14 Jahren bestritt sie ihre ersten internationalen Rennen, nahm an der IBSF Youth Serie teil und holte zwei Jahre später bei den bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2016 eine Silbermedaille. In den folgenden Jahren sammelte sie weiter Erfahrungen im Europacup und wurde Juniorenweltmeisterin 2021 in St. Moritz. Die große Sensation gelang ihr jedoch bei den diesjährigen Olympischen Winterspielen: Ohne zuvor jemals ein Weltcuprennen gewonnen zu haben, wurde Hannah Neise Olympiasiegerin. Dafür wurde sie zusätzlich mit dem Silbernen Lorbeerblatt, der höchsten sportlichen Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland, geehrt.

NRW-Sportlerin des Jahres
Hannah Neise
NRW-Sportler des Jahres
Dang Qui

NRW-Sportler des Jahres

Dang Qui

Der gebürtige Schwabe (26) steht für den Rekordmeister Düsseldorf an der Platte. Einen derart rasanten Aufstieg gab es in der deutschen Tischtennis-Welt schon lange nicht mehr: Baden-Württembergischer Landesmeister, deutscher Schülermeister, EM-Zweiter der U21. Nach dem Abitur geht es dann nur noch um seinen Sport und er räumt weiterhin einen Preis nach dem anderen ab. Mit seiner unkonventionellen Schlägerhaltung – er hält ihn wie einen Stift – lässt der Weltranglisten Neunte die Konkurrenz hinter sich. 2022 holt er EM-Gold im Einzel und wird Vizeweltmeister mit der deutschen Mannschaft.

NRW-Sportler des Jahres
Dang Qui
NRW-Mannschaft des Jahres
Laura Nolte und Deborah Levi

NRW-Mannschaft des Jahres

Laura Nolte und Deborah Levi

Seit der Saison 2018/19 gehen Bobpilotin Laura Nolte und Anschieberin Deborah Levi gemeinsam im Weltcup an den Start. Die gebürtige Hessin Levi kommt ursprünglich aus der Leichtathletik und stieß durch die Empfehlung eines Trainers als Partnerin zu Nolte, die bereits in Winterberg trainierte. Bereits 2021 sicherten sie sich im Team die EM-Goldmedaille sowie Bronze bei der WM in Altenberg, bevor in diesem Jahr ihr bisheriges Karrierehighlight folgen sollte: Im Februar bei den Olympischen Winterspielen in Peking dominierte das Duo die vier Finalläufe und sicherte sich die Goldmedaille. Mit nur 23 Jahren wurde Laura Nolte so zudem die jüngste Pilotin, die einen Olympiasieg im Bobsport feiern darf.

NRW-Mannschaft des Jahres
Laura Nolte und Deborah Levi
Para Sport Felix
Annika Zeyen

Para Sport Felix

Annika Zeyen

Annika Zeyen gelang das Kunststück, in zwei unterschiedlichen Disziplinen paralympisches Gold zu gewinnen: 2012 siegte sie im Rollstuhl-Basketball, 2021 im Zeitfahren mit dem Handbike. Nach 16 Kilometern hatte sie in Tokio im Ziel 43 Sekunden Vorsprung und holte im Straßenrennen gleich auch noch Silber. Und auch 2022 war die Athletin vom SSF Bonn kaum zu schlagen: Ihre Teilnahme an der Weltmeisterschaft im Para Radsport in Kanada krönte sie mit zwei Goldmedaillen im Zeitfahren und im Straßenrennen – trotz einer Covid-Erkrankung im Frühjahr. Im Straßenrennen war das bereits ihr dritter Titel in Folge.

Para Sport Felix
Annika Zeyen
Fußball-FELIX
Yann Sommer

Fußball-FELIX

Yann Sommer

In seiner gesamten Bundesliga-Karriere hat Yann Sommer alle 272 Spiele für Borussia Mönchengladbach bestritten, für die der Schweizer Nationaltorhüter seit der Saison 2014/2015 zwischen den Pfosten steht. Dazu kommen über 60 weitere Partien im DFB-Pokal, der Champions und Europa League. Nach vier Schweizer Meistertiteln in Folge wechselte Yann Sommer 2014 zur Fohlen-Elf, wo er seitdem ein wichtiger Eckpfeiler des Teams ist und großen Anteil am stetigen Aufschwung der Borussia in den vergangenen Jahren hatte. Den Felix-Award als Fußballer des Jahres hat der Schweizer bereits 2019 abgeräumt.

Fußball-FELIX
Yann Sommer
NRW-Trainer des Jahres
Jörg Roßkopf

NRW-Trainer des Jahres

Jörg Roßkopf

Als Sportler war der heutige Tischtennistrainer Jörg Roßkopf (53) ein gefürchteter Gegner an der Platte. Nun treibt der achtmaliger Deutsche Einzel-Meister seine Schützlinge zu Höchstleistungen an. Für sein Engagement wurde er in Düsseldorf mit dem FELIX in der Kategorie „Trainer/Trainerin des Jahres“ geehrt, der im Gegensatz zu den anderen Entscheidungen von einer Fachjury vergeben wird und nicht per Online-Voting der Bürgerinnen und Bürger des Landes.

NRW-Trainer des Jahres
Jörg Roßkopf

Categories: News Schlagwörter: , , , , | Comments 9270 Befragung „NRW-Athlet:innen for future“

Wir wollen helfen, dass Angebote für Athletinnen und Athleten in NRW optimiert oder neu geschaffen werden – sowohl im Training und Wettkampf als auch im Alltag. Sie sollen sich unterstützt fühlen und die Gelegenheit haben, sich durch und im Sport positiv zu entwickeln. Deshalb unterstützen wir die Umfrage „NRW-Ahtlet:innen for future“, die ein Projektteam der Deutschen Sporthochschule Köln entwickelt hat.

Das Team will herausfinden, wie sich Veränderungen im Leistungssport und im Leben von Athlet*innen in den letzten Jahren auswirken. Denn Faktoren wie Corona, Ukrainekrieg oder Veränderungen im Sport- und Schulsystem machen es manchmal schwer, dem Sport konzentriert und energievoll zu folgen.

Die Befragung richtet sich an Kaderathlet*innen (ab 14 Jahre) in NRW aus olympischen, paralympischen, deaflympischen und World Games Sportarten. Das Ausfüllen der (teils offenen) Fragen dauert etwa 15 Minuten.

Die Ergebnisse sollen für Verbände und Organisationen die richtigen Argumente liefern oder die richtigen Wege zeigen, wie sie Athlet*innen optimal unterstützen können (vor allem für mentale Gesundheit und Personal Growth).

Im Frühjahr 2023 werden die ersten Ergebnisse vorliegen

Folgende Fragen will das Projektteam als erstes beantworten:

  • Wie fühlen sich Kaderathlet*innen in NRW und wie leben sie? Welche problematischen Lebensbedingungen sind besonders häufig oder gravierend?
  • Unterscheiden sich die Antworten zwischen jüngeren und älteren Athlet*innen oder zwischen männlichen/weiblichen/diversen Athlet*innen?
  • Wie hängen belastende Lebensbedingungen in Alltag und Training mit dem Wohlbefinden zusammen?
  • Welche Unterstützungsangebote werden durch Kaderathlet*innen genutzt (bzw. nicht genutzt)?
  • Wo sollen zukünftige Schwerpunkte für die Unterstützung und Betreuung im (Jugend-) Leistungssport liegen? Was wünschen sich Kaderathlet*innen in NRW?

In 15 Minuten ausgefüllt!
Scanne den QR-Code, um an der Befragung teilzunehmen.

Kontakt zum Projektteam:

forfuture@­dshs-koeln.de

Categories: News | Comments 8892 Reform der Athleten- Förderung

Ab 2023 können sich Nachwuchsathlet*innen für eine Talent-Förderung, eine Internatsplatz-Förderung sowie für das NRW-Sportstiftungs-Stipendium bewerben. World Games Sportarten werden förderberechtigt und außerordentlich herausragende Wettkampfleistungen können der Türöffner zu einer Förderung sein.

Neues Bewerbungsverfahren kommt

Zweck der Sportstiftung NRW ist die Förderung des Nachwuchses im Leistungssport in Nordrhein-Westfalen.  Dieser Zweck bildet die Grundlage des neuen Förderkonzepts. Die Individualförderung ist eine Anerkennung für herausragende Leistungen mündiger Athletinnen und Athleten mit einer starken Identifikation mit dem Sportland NRW und einer besonderen leistungssportlichen Perspektive. Um sie zu identifizieren, setzt die Sportstiftung im kommenden Jahr es ein neues Bewerbungsverfahren ein.

NRW-Bindung bleibt entscheidend

Zum neuen Bewerbungsfverfahren werden Sportlerinnen und Sportler aus olympischen, paralympischen, deaflympischen und World Games-Sportarten zugelassen, die mindestens eins der drei formalen Kriterien erfüllen:

  • Start für einen NRW-Verein oder
  • Trainingsmittelpunkt in NRW (aufgrund der Zuordnung zu einem Bundesstützpunkt in NRW) oder
  • Lebensmittelpunkt in NRW.

Klarer Fokus auf den Nachwuchs

Es werden sich ausschließlich Athletinnen und Athleten bewerben können, die in den

  • Nachwuchskader 1 (NK 1) oder
  • Nachwuchskader 2 (NK 2) oder
  • Landeskader Plus (LK+, der vom Landesverband benannt wird) oder
  • in einen entsprechenden Kader im Nachwuchsbereich der World Games-Sportarten berufen wurden.

Darüber hinaus können sich in Ausnahmefällen Athletinnen und Athleten, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, bewerben, wenn sie innerhalb der letzten sechs Monate eine außerordentlich herausragende Leistung auf nationaler oder auf NRW-Ebene erbracht haben. 

Die 3 Bausteine der Individualförderung

Die Talent-Förderung löst in 2023 die Basisförderung ab. Der monatliche Förderbetrag wird dabei von 200 Euro auf 250 Euro erhöht. Pro Jahr wird es zwei Bewerbungsphasen geben. Die ausgewählten Talente werden dann im Regelfall über zwei Jahre unterstützt. Aktuelle Basisförderungen laufen so lange wie diese ursprünglich bewilligt wurden – gegebenenfalls bis ins kommenden Jahr.

Bereits für das beginnende Wintersemester wurden die ersten NRW-Sportstiftungs-Stipendien zugesagt. Diese Zuwendung für studierende Athletinnen und Athleten beträgt monatlich 300 Euro für die Dauer eines Jahres. Ab der kommenden Bewerbungsphase wird das Stipendium einmal jährlich vergeben. Auf das Stipendium kann man sich zusätzlich zur Talent-Förderung bewerben.

Die Internatsplatz-Förderung bleibt bestehen. Die Sportstiftung unterstützt ausgewählte Internatsschülerinnen und -schüler mit bis zu 350 Euro monatlich, so dass ihr Internatsplatz maximal 300 Euro kostet. Bewerbungen werden zweimal pro Jahr möglich sein.

Neu-Bewerbungen in 2023 möglich

Athletinnen und Athleten, die die formalen Kriterien der neuen Fördergrundsätze 2023 erfüllen, können sich im DokuMe-Portal der Sportstiftung mit Frist zum 26. Juni 2023 neu um die Talent-Förderung bewerben. Derzeit finden Umbauarbeiten im Zuge des neuen Bewerbungsverfahrens statt. Das Portal steht rechtzeitig vor der ersten Bewerbungsfrist im neuen Jahr wieder zur Verfügung. Zwischenzeitlich sind keine Bewerbungen möglich.  

Zusammengefasst:

  • Talent-Förderung ist die neue Basisförderung. Förderbetrag wird auf 250 Euro/Monat erhöht und im Regelfall für zwei Jahre ausgesprochen.
  • Förderschwerpunkt sind Nachwuchskader und Landeskader+
  • Sportlerinnen und -Sportler aus World Games Sportarten können sich erstmals um Förderung bewerben
  • Internatsplatzförderung bleibt erhalten
  • NRW-Sportstiftungs-Stipendium wird fortgesetzt, erhält jedoch ein neues Auswahlverfahren. Athletinnen und Athleten können sich zusätzlich zur Talentförderung auf das Stipendium bewerben
Vorreiter im Parasport Categories: News Schlagwörter: , , , , , , , | Comments 6172 NRW-Sportler-Wahl 2022

Seit mehr als zehn Jahren werden Sportlerinnen und Sportler aus Nordrhein-Westfalen, die sich in besonderer Weise hervorgetan haben, mit den FELIX-Awards ausgezeichnet. Bis 20. November konnten die Bürgerinnen und Bürger in sechs Kategorien für ihre Favoritinnen und Favoriten im Sportjahr 2022 per Online-Voting abstimmen. www.nrw-sportlerdesjahres.de

Gesucht werden einmal mehr die beste Sportlerin und der beste Sportler, die beste Mannschaft, die herausragende Newcomerin oder der herausragende Newcomer. Darüber hinaus gilt es zu entscheiden, wer den FELIX für Parasport sowie den FELIX in der Kategorie Fußball erhält.

Ehrungen am 9. Dezember in Düsseldorf

Das Ergebnis der Online-Wahl wird bei der FELIX-Gala am 9. Dezember 2022 in den Rheinterrassen Düsseldorf bekanntgegeben. Auch die oder der zuvor von einer Expertenjury benannte Trainerin oder Trainer des Jahres kann an diesem Abend seinen Award entgegennehmen.

Mit der Verleihung der FELIX Awards würdigen das Land Nordrhein-Westfalen, der Landessportbund NRW und die Sportstiftung NRW sowohl den Spitzensport als auch herausragende Persönlichkeiten.

Sie verkündeten die Nominierten (v.l.): Stefan Klett, Turnerin Sarah Voss, Para Tischtennisspieler Jochen Wollmert, Andrea Milz, Dr. Ingo Wolf und Stefan Kilpper (WestLotto)

Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen: „Mit dem FELIX Award bieten wir unseren Sportlerinnen und Sportlern eine Bühne, die ihnen außerhalb der Sportereignisse für ihre erstklassigen Leistungen gebührt.“ Stefan Klett, Präsident des Landessportbunds NRW: „Der FELIX ist mittlerweile längst eine Traditionsveranstaltung geworden, auf der die Gewinnerinnen und Gewinner die Wertschätzung erfahren, die sie verdienen. Mit dem festlichen Abend in einem verkleinerten Rahmen können wir die sportlichen und gesellschaftlichen Leistungen unserer Sportlerinnen und Sportler endlich wieder persönlich würdigen.“

Newcomer drängen ins Rampenlicht

Die FELIX Awards ehren jedoch nicht nur bekannte erfolgreiche Siegerinnen und Sieger. In der Kategorie Newcomer/in sind noch weniger bekannte Namen zu finden. Dr. Ingo Wolf, Vorstandsvorsitzender der Sportstiftung NRW: „Wir unterstützen hunderte Talente aus NRW, damit ihre höchsten sportlichen Ziele Realität werden und ihre berufliche Zukunft auf einem festen Fundament steht. So haben mittlerweile schon einige FELIX-Newcomer der zurückliegenden Jahre bei Olympischen Spielen oder im Rahmen anderer sportlicher Großveranstaltungen ihr Können unter Beweis gestellt. Andere werden sicher in Paris 2024 oder bei den Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games in fünf nordrhein-westfälischen Städten überzeugen.“

Die Nominierten:

Die Nominierten wurden von einer Fachjury ausgewählt, sie stammen alle aus Nordrhein-Westfalen und haben sich durch außergewöhnliche sportliche Leistungen qualifiziert. Gleich fünf Athleten und Athletinnen des OSP Westfalen nahmen beispielsweise eine Medaille von den Olympischen Winterspielen in Peking mit nach Hause.

Sportlerin des Jahres

Jule Hake – Kanu
Konstanze Klosterhalfen –
Leichtathletik
Julia Krajewski
– Vielseitigkeitsreiten
Mieke Kröger – Radsport
Hannah Neise – Skeleton

Sportler des Jahres

Bo Kanda Lita Baehre – Leichtathletik
Nelvie Raman Tiafack – Boxen
Nico Pickert – Kanu
Dang Qiu – Tischtennis
Max Rendschmidt – Kanu

 

Newcomer*in des Jahres

Alvar Adler – Zehnkampf
Frieda Echterhoff – Diskuswurf
Nina Holt
– Rettungsschwimmen
Lisa Nolte
– Hockey
Chelsea-Lynn Roussiekan
– Kanu

 

Para Sport-FELIX

Taliso Engel – Schwimmen
Johannes Floors – Leichtathletik
Markus Rehm – Leichtathletik
Maurice Wetekam – Schwimmen
Annika Zeyen – Radsport

 

Mannschaft des Jahres

Mark Lamsfuß / Isabel Lohau – Badminton
Laura Nolte / Deborah Levi – Zweierbob
Matthias Sommer / Christoph Hafer – Zweierbob
Cinja Tillmann / Svenja Müller – Beachvolleyball
Deutsche Kanupolo-Mannschaft

Fußball-FELIX

Youssoufa Moukoko – Borussia Dortmund
Marvin Schwäbe – 1. FC Köln
Yann Sommer
– Borussia Mönchengladbach
Simon Terrodde – Schalke 04
Florian Wirtz – Bayer Leverkusen

Categories: News Schlagwörter: , , | Comments 9002 Neuer Talentscout für Para Sport

„Ein großer Traum ist es, irgendwann mal ein von uns in NRW gesichtetes Kind bei einer großen Meisterschaft oder bei den Paralympics wiederzusehen.“

Seit gut 100 Tagen arbeitet Katharina Bos als neuer Talentscout für Para Sport in NRW. Die 33-Jährige versucht Menschen mit Behinderung für Sport zu begeistern. Die NRW-weiten Schnuppertage in verschiedenen Para Sportarten spielen dabei eine wichtige Rolle. Vorgängerin Lina Neumair hatte sie vor drei Jahren eingeführt, Katharina wird das erfolgreiche Konzept 2023 reformieren. Bislang, erklärt Katharina, ist sie oft selbst noch mit dem „Reinschnuppern“ beschäftigt, spinnt neue Fäden im Para Sport Netzwerk und schmiedet Pläne für das kommende Jahr.

Die bundesweit erste hauptamtliche Talentscout-Stelle im Para Sport wird zu 75 Prozent von der Sportstiftung NRW finanziert. Das Sportland Nordrhein-Westfalen war mit dieser Initiative Vorreiter in der paralympischen Sportförderung. Katharina Bos arbeitet unter dem Dach des Behinderten- und Rehabilitationssportverbands NRW.

Mit Behindertensportlern auf Tour gewesen

Die studierte Sportmanagerin aus Gladbeck ist selbst als Sportlerin aufgewachsen und hat als Jugendliche leistungssportlich Leichtathletik ausgeübt. Dass aus dem Hobby eine berufliche Karriere wird, war ihr schon früh bewusst. Als Kind einer sportverrückten Familie war Sport immer ein Teil ihres Lebens und schlichtweg nicht wegzudenken. Doch, dass sie eines Tages die paralympischen Nachwuchshoffnungen für NRW sichtet, hat sie während ihrer Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau und dem anschließenden Sportmanagement Studium noch nicht geahnt.

Während ihrer Ausbildung bei der Stadt Gladbeck entstand beiläufig Kontakt zum Behindertensport auf Kommunenebene. Ein Großprojekt in einer Sportagentur schrieb den Behindertensport wenig später jedoch ganz oben auf Katharinas Tagesplan. In einem Projekt eines großen Telekommunikationsunternehmen mit der Deutschen Sporthilfe und dem Deutschen Behindertensportbund tourte sie mit Blindenfußballern und Rollstuhlbasketballern durch Deutschland, um die ihre Sportarten in Schulen und Vereinen bekannter zu machen und Berührungsängste abzubauen. Während ihrer Deutschlandtour knüpft Katharina erste direkte Kontakte zu behinderten Sportlern und zu Behindertensportvereinen wie den Köln 99ers.

„Ein freier, offener Blick ist viel wichtiger als eine Spezialisierung auf eine Sportart.“

Katharina Bos, Talentscout

Katharina hat durch ihre frühere Trainertätigkeit erste Erfahrungen in der Talentsichtung gesammelt. Dass das in der Leichtathletik und nicht im Behindertensport war, empfindet sie jedoch nicht als Nachteil: „Ein freier, offener Blick ist bei der Sichtung von Kindern viel wichtiger als eine Spezialisierung auf eine Sportart.“

Seit ihrem Jobantritt im Juli hat Katharina mehrere Schnuppertage des BRSNW in ganz NRW miterlebt und dort nach bisher unentdeckten Talenten Ausschau gehalten. Gerade für Kinder sei dieses Konzept spannend, um die verschiedenen Para Sportarten kennenzulernen und um Begeisterung dafür zu wecken, „sie behutsam an den Leistungssport heranzuführen und zu zeigen, welche Vorteile es für einen selber haben kann,“ sagt Katharina. „Mir persönlich hat der Leistungssport in meiner Entwicklung sehr geholfen. Ich habe größeres Durchhaltevermögen erlangt und bin selbstbewusster und sozialkompetenter geworden.“

Sportarten als Event erleben

Den Eventcharakter dieser Schnuppertage möchte Katharina in Zukunft ausbauen und ihre Erfahrungen aus der Marketing-Welt nutzen, um mehr Nähe zu den Athletinnen und Athleten schaffen. Anstatt nur eine Sportart in den Fokus zu stellen, will sie Kindern die Möglichkeit geben, mehrere oder sogar alle sechs der Schwerpunktsportarten in NRW an einem Tag oder Wochenende auszuprobieren: Para Leichtathletik, Para Tischtennis, Para Schwimmen, Para Badminton, Para Rudern und Sitzvolleyball. Zusätzlich sollen sportmotorische Tests in Grundschulen auch für Kinder mit Behinderung genutzt werden, um auch sie frühestmöglich in die Strukturen des (Leistungs-) Sports integrieren zu können.

Mehr Quereinsteiger über Para Sprechstunden

Talentsichtung beschränke sich jedoch nicht nur auf die jüngsten Talente, erklärt Katharina. Sie unterstützt deshalb auch Quereinsteiger. Nach Unfällen sind für die meisten von ihnen die Kliniken der Ausgangspunkt. Vorreiter in Sachen Quereinstieg ist die Para Sprechstunde an der Duisburger BG Klinik. Dort beantwortet das Team vom BRSNW alle wichtigen Fragen zum (Wieder-) Einstieg in den Sport und knüpfen Kontakte zu möglichen Ansprechpartnern in Sportvereinen. Katharina stellt sich mehr solcher Angebote vor, nach Möglichkeit auch digital.

„Jeder, der sich in NRW für Behindertensport interessiert, soll wissen, dass der BRSNW helfen kann. Wir sind die richtige Anlaufstelle! Ich möchte das bestehende Netzwerk weiter ausbauen und besonders Vereine, die uns noch nicht kennen, für das Thema Behindertensport sensibilisieren, sie beraten und Verbindungen zu Athletinnen und Athleten schaffen.“

Talentscout
Katharina Bos
Katharina Bos

beim Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen e.V.
bos@brsnw.de
0160 97264102

Categories: News Schlagwörter: , , , , , , , | Comments 8792 Wichtige Botschaft für „Sport- Dortmund“

„Wir kommen im Namen der gesamten Sportwelt in NRW, insbesondere derer, die am Nachwuchsleistungssport interessiert sind.“ Ein Satz mit Gewicht. Mit seiner Wortwahl machte Dr. Ingo Wolf den Stellenwert des Ortstermins im Dortmunder Sportinternat unmissverständlich klar. Die Einrichtung erhielt von der Sportstfiftung NRW die Plakette „Partner der Qualitätsoffensive“. Hinter rund 50 Kriterien hat die Stiftung nach eingehender Prüfung einen grünen Haken gesetzt. Die Plakette sendet nun plakativ eine Botschaft an die Sportwelt: Hier werden Nachwuchsathletinnen und -athleten hervorragend betreut und gefördert. „Das Dortmunder Sportinternat ist ein Ort, wo unser Verständnis dieser ganzheitlichen Förderung nicht nur geteilt, sondern in hervorragender Weise auch gelebt wird“, unterstrich der Vorstandsvorsitzender der Sportstiftung.

Im Rahmen der 2018 gestarteten Qualitätsoffensive erhält das Internat von der Sportstiftung NRW derzeit eine jährliche Unterstützung in Höhe von 50.000 Euro. Die Förderung stellt sicher, dass essenzielle Qualitätskriterien wie eine 24/7-Betreuung der Bewohner durch pädagogisches Fachpersonal oder Nachführunterricht umgesetzt werden können.

Die Stadt Dortmund unterstützt die Entwicklung des Internats mit einem Zuschuss von rund 220.000 Euro im Jahr 2022, erläuterte Sportdezernentin Birgit Zoerner. „Es ist eine wichtige Säule des Leistungssports in unserer Stadt.“ Zoerner nahm die Plakette stellvertretend entgegen. Bürgermeisterin Ute Mais ließ es sich nicht nehmen, den Termin zu begleiten. Sie wünscht sich mehr Marketing für das Internat und eine größere Lobby für den Leistungssport in ihrer Stadt: „Viele Dortmunder wissen noch nicht, dass wir ein Sportinternat haben. Das muss sich ändern“

28 Persönlichkeiten, viele schon Vorbilder

Zum neuen Schuljahr werden voraussichtlich 28 Talente aus den Disziplinen Leichtathletik, Handball, Schwimmen, Rudern und Eiskunstlauf im Internat wohnen und für Dortmunder Sportvereine an den Start gehen.

Ingo Wolf. „Uns ist es wichtig, dass diese Mädchen und Jungen mit einer besonderen leistungssportlichen Perspektive zu starken Persönlichkeiten und mündigen Athletinnen und Athleten heranwachsen können. Wir machen ihnen auf diesem Weg Angebote, die ihren Werdegang im Sport und in der Ausbildung unterstützen.“

„Sportlerinnen und Sportler sind häufig gute Vorbilder für andere Menschen. Wir sehen diesen Aspekt als besonders wichtig an,“ so Sportdezernentin Zoerner.

Viele Internatsbewohner verzeichneten bereits bemerkenswerte Erfolge bei internationalen Wettkämpfen. Allen voran: der U23-Europameister 2021 über die 5000-Meter-Distanz und Olympia-Zwölfte von Tokio Mohamed Mohumed. Der Athlet der LGO Dortmund wohnte bis 2020 im Sportinternat. Vereinskamerad Till Marburger belegte unlängst bei der Junioren-WM im Stabhochsprung Platz 6, Celina Springer (SG Dortmund) gewann Bronze mit der 4×100 m Freistilstaffel bei den Junioren-EM.

Aufgenommen werden Bewerber ab 14 Jahren. Die 38 Einzelzimmer und die Gemeinschafträume des Internats befinden sich auf einer Etage im Gebäudekomplex der WIHOGA Wirtschaftsschulen.

Handspiel mit Plakette: Internatsleiter Tim Niemeier, Birgit Zoerner, Ute Mais und Dr. Ingo Wolf.

Prüfkatalog verlangt breite Expertise

Mit ihrer Initiative Qualitätsoffesive sichert die Sportstiftung NRW einheitlich hohe Qualitätsstandards an Sportinternaten in Nordrhein-Westfalen. Der Prüfkatalog umfasst, dass Hausaufgabenhilfe, Nachführunterricht und ein Konzept zur Prävention sexualisierter Gewalt gewährleistet sind. Die Internatsbewohner müssen rund um die Uhr betreut sein. Verlangt sind Fachkräfte mit pädagogischer, sportpsychologischer, physiotherapeutischer und medizinischer Expertise.

Die Sportstiftung fördert nordrhein-westfälische Sportinternate mit mehr als 1 Mio. Euro p. a. Darunter fallen Stellen für Internatsleiter, pädagogisches und sportpsychologisches Fachpersonal sowie Projekte zur Berufsorientierung für die Bewohner. Ausgewählte Athletinnen und Athleten unterstützt die Stiftung mit bis zu 350 Euro im Monat, so dass ihr Internatsplatz maximal 300 Euro monatlich kostet. Sie können zusätzlich eine psychoedukative Ausbildung über das Programm „mentaltalent“ in Anspruch nehmen.

Bislang haben zehn Sportinternate die Plakette der Sportstiftung erhalten: Kamen, Dormagen, Köln, Leverkusen, Düsseldorf, Münster, Essen, Mülheim/Ruhr und nun auch Dortmund.

Foto oben: Die Schwimmer Celine Springer und Lukas Brockhaus leben mit 28 weiteren Nachwuchssportler*innen im Dortmunder Sportinternat.

Mehr Lesestoff
Categories: News Schlagwörter: , , , , , | Comments 8594 Alumni-Sportler sind zielsicher

Das Alumni-Netzwerk war in diesem Jahr mittten in NRW beim Bürger-Schützen-Vereins Aplerbeck e.V. zu Gast. Die Alumni nutzten den Erlebnistag mit der Sportstiftung und WestLotto, um sich beim Übergang vom Leistungssport in die nachsportliche Karriere gegenseitig zu unterstützen und spezielle Förderangebote kennenzulernen.

In Aplerbeck befindet sich der planmetrisch festgestellte geographische Mittelpunkt Nordrhein-Westfalens. Damit war der Dortmunder Stadtteil symbolträchtig für das Alumni-Event der Sportstiftung NRW am 20. August 2022: Den Mittelpunkt zu treffen, war Aufgabe der Teilnehmer beim Target Sprint. Alumni verschiedener olympischer und paralympischer Sportarten stellten sich dem spielerischen Staffelwettbewerb. Fachkundige Anleitung gab unter anderem Target Sprint-Weltmeisterin Jana Landwehr vom gastgebenden BSV Aplerbeck sowie zahlreiche Helfer des Vereins und des Deutschen Schützenbundes. Nach der Premiere mit Taxi-Bobfahrten in Winterberg im Jahr 2021 fand die Netzwerkveranstaltung in Dortmund zum zweiten Mal statt.

Begegungen, die beim Umbruch helfen

Maximilian Hartung, Geschäftsführer der Sportstiftung NRW: „Nach dem Ende der Sportkarriere fallen viele Athletinnen und Athleten abrupt aus einem System heraus. Der Leistungssport hat ihrem Alltag bisher Struktur gegeben, bestimmte ihre Ziele und war ihr wesentlicher Lebensinhalt. Das Alumni-Netzwerk ermöglicht Begegnungen zwischen Sportlerinnen und Sportler, die sich in dieser Situation befinden, die sich neu orientieren und, die Mut für die Zeit nach dem Karriereende fassen wollen. Die Sportstiftung NRW unterstützt diesen Umbruchprozess mit ihren neuen nachsportlichen Förderangeboten, wie dem Trainee- und Coachingprogramm.“

Andreas Kötter, Geschäftsführer von WestLotto: „Sportförderung ist Teil unserer DNA und wir sind stolz, die Sportstiftung NRW seit mehr als 20 Jahren unterstützen zu dürfen. Wir erleben die Spitzensportlerinnen und Spitzensportler als faszinierende Persönlichkeiten und möchten sie deshalb nachhaltig und über einen langen Zeitraum begleiten. Dieses Alumni-Netzwerk ist beständig und wirkt auch über die sportliche Karriere hinaus.“

Alumni-Event 2022 in Bildern

Teilnehmer des Alumni-Events in Dortmund:

Mareike Adams, Rudern (OS, WM-Bronze, 2x EM-Silber)

Nadine Apetz, Boxen (OS, WM-Bronze, EM-Bronze)

Bastian Börsch, Para Leichtathletik

Fabienne Deprez, Badminton (WM, EM-Silber)

Karsten Dilla, Stabhochsprung (OS, EM)

Dennis Eidner, Wasserball (WM, EM, 5x DM)

Linn Freude, Wasserball (DM)

Philipp Kalberg, Wasserball (DM)

Laura Kampmann, Rudern (Silber U23 WM)

Ronja Kerßenboom, Wasserball (DM)

Anna Köhler, Bobsport (OS, WM-Gold, EM)

Christian vom Lehn, Schwimmen (OS, WM-Bronze, EM-Silber)

Carolin Nischwitz, Wasserball (10x DM)

Julian Real, Wasserball (OS, 4x DM)

Stefanie Schiffer, Säbelfechten (Em-Gold und WM-Bronze Team)

Benedikt Wagner, Säbelfechten (OS, WM-Gold, 3x EM-Silber)

Stefan Wallat, Rudern (2x WM-Gold)

Stefan Windscheif, Volleyball (EM)

Lena Zelichowski, Bobsport

(größte Erfolge: OS = Olympische Spielen, PS = Paralympische Spiele, WW =Weltmeisterschaften, EM = Europameisterschaften, DM = Deutscher Meister)

Mehr als 30 ehemalige Spitzensportlerinnen und -sportler aus NRW haben sich mittlerweile dem Alumni-Netzwerk angeschlossen. Das Alumni-Event findet jährlich an unterschiedlichen Orten in NRW stattfinden.

Dr. Ingo Wolf, Vorstandsvorsitzender der Sportstiftung NRW: „Das Alumni-Netzwerk bündelt den Erfahrungsschatz von Athletinnen und Athleten verschiedener Disziplinen. Der Sportstiftung NRW kann dieses Wissen als Leitfaden für die künftige Nachwuchsförderung dienen. Durch die langjährige Partnerschaft mit WestLotto gewinnt das Netzwerk darüber hinaus die Perspektive eines erfolgreichen Wirtschaftsunternehmens.“

Das Motto 2022: Target Sprint

Die Sportart Target Sprint ist eng mit Sommerbiathlon verwandt. Die Athleten laufen 400 Meter, im Anschluss gilt es stehend fünf Klappscheiben (35 mm Durchmesser) in zehn Metern Entfernung schnell und fehlerfrei zu treffen. Für Fehlversuche gibt es Zeitstrafen. Die Druckluftwaffe wird beim Laufen nicht mitgeführt. Gelaufen und geschossen wird in drei Runden. Jana Landwehr, Target Sprint Weltmeisterin von 2018, benötigt für fünf Treffer im Schnitt 25 Sekunden und läuft die 400-Meter-Distanz unter 1:20 Minuten. Internationale Meisterschaften werden in dieser Disziplin erst seit 2017 ausgetragen.

Das Alumni-Team "Schuss mit lustig"
Platz 1 im Target-Sprint-Wettbewerb ging an Team „Schuss mit lustig“ mit Stefanie Schiffer, Lena Zelichowski, Fabienne Deprez und Dennis Eidner.

„Schuss mit lustig“ hat die Nase vorn

Auch unter den sechs Alumni-Teams wurde die schnellste und zielsicherste Target-Sprint-Staffel gesucht, die zudem alle Teamaufgaben erfolgreich bewältigen konnte. Wer sich im Laufe des Tages mit anderen Teilnehmern intensiv ausgetauscht hatte, konnte beim abschließenden Alumni-Quiz weitere Punkte sammeln. In der Gesamtwertung lag am Ende Team „Schuss mit lustig“ mit Lena Zelichowski, Fabienne Deprez und Dennis Eidner knapp vorne.

WestLotto veranstaltete im Rahmen des Alumni-Events eine Teampainting-Aktion. Auf kleinen Leinwänden konnten die Alumni-Sportler ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Am Ende wurden alle Einzelkunstwerke zu einem großen Mosaik zusammengesetzt.

Wir danken dem BSV Aplerbeck und dem Deutschen Schützenbund für ihre Unterstützung!

Categories: News Schlagwörter: , , , , , , , , , | Comments