Die größten Momente der Athlet*innen haben nicht weniger als eine Bühne der echten Superlative verdient: Rund 17,6 Millionen verfügbare Tickets bescheinigt der DOSB für KölnRheinRuhr im Bewerbungskonzept für die Olympischen und Paralympischen Spiele, so dass sich viele Wettbewerbe in den 15 beteiligten Städten auf spektakuläre Kulissen freuen dürften. Zum Vergleich: Auf die etwa gleiche Besucherzahl käme Borussia Dortmund erst nach etwa 13 Spielzeiten bei je 17 immer ausverkauften Bundesliga-Heimspielen.
„Diese außergewöhnlichen Kapazitäten werden für ein denkwürdiges Sportfest mit einer enormen Strahlkraft sorgen, die meiner Meinung nach nur in einer so kompakten Region denkbar ist. Gleichzeitig lässt sich dadurch eine besonders breite Teilhabe sicherstellen, die deutschen wie internationalen Gästen ein emotionales Erlebnis in einzigartigem Ausmaß ermöglicht. Nicht zu vergessen der weltweit positive Nachklang über einen langen Zeitraum“, schwärmt der viermalige Kanu-Olympiasieger Max Rendschmidt (KG Essen).
100 Prozent bestehende oder temporäre Sportstätten

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal zeigt sich beim Blick auf die für NRW-Sommerspiele vorgesehene Infrastruktur. „Wenn nächste Woche ein Anruf käme, dass ein deutscher Bewerber am besten sofort loslegen sollte, könnten unsere Verantwortlichen selbstbewusst antworten: Aber gerne doch“, ergänzt der 32 Jahre alte Bundespolizist. Denn sämtliche Wettkämpfe bei Olympia und den Paralympics – ob Schwimmen oder Volleyball, ob Leichtathletik oder Fechten, ob Reiten oder Judo – finden zu 100 Prozent in bestehenden oder temporär errichteten Sportstätten statt, erprobt durch eine Vielzahl von seit Jahrzehnten erfolgreich ausgerichteten Welt- und Europameisterschaften oder Multisportevents. „Um es nochmals auf den Punkt zu bringen: Nachhaltig statt gigantisch. So ist Nachhaltigkeit bei der Bewerbung von KölnRheinRuhr keine Floskel, sondern ein absoluter Maßstab. Es wird keine aufwändigen Großbauten oder umweltschädliche Flächenversiegelungen geben – ein starkes Signal an die Gesellschaft“, ist der sechsmalige Kajak-Weltmeister Rendschmidt überzeugt.
Erst Speerwurf-Legende, dann Medaillenschmiedin im NRW-Behindertensport: Steffi Nerius kann nach zuletzt weit über 20 Jahren als Erfolgscoach beim TSV Bayer 04 Leverkusen aus eigener Erfahrung beurteilen, was die zum Jahresbeginn in Nordrhein-Westfalen in Kraft getretene neue sowie landesweit einheitliche Trainervergütung im Nachwuchsleistungssport bedeutet.

„Endlich ist es gelungen, für eine qualifikationsgerechte Bezahlung zu sorgen und gleichzeitig mehr Transparenz sowie Planungssicherheit für die Landesfachverbände zu schaffen. Dies ist gerade mit Blick auf die Bewerbung von KölnRheinRuhr um olympische und paralympische Spiele ein deutliches Ausrufezeichen“, verdeutlicht die Leiterin des Sportinternats Leverkusen.
Als Trainerin von äußerst erfolgreichen Para-Athletinnen und -Athleten wie Markus Rehm, Matthias Mester oder Franziska Liebhardt gibt es für Nerius keine zwei Meinungen: „Wer die Arbeitsbedingungen von Trainerinnen und Trainern im Leistungssport kennt, weiß genau, dass nur klare Strukturen bei der Eingruppierung und Vergütung die Chancen erhöhen, das vorhandene Personal langfristig im System zu halten und gezielt neue Fachkräfte zu gewinnen. Denn Trainerinnen und Trainer sind eindeutig zentrale Akteure in der Talententwicklung wie auch im Spitzensport.“
Vereinbarung macht Trainerberuf im Nachwuchssport attraktiver
Mit der Vereinbarung für den Sportstandort NRW hat das Land Nordrhein-Westfalen auf die aktuellen Herausforderungen im Leistungssport reagiert. Dafür wurden die Finanzmittel für Trainerstellen deutlich erhöht. Auch künftige Steigerungen sollen in Anlehnung an entsprechende Tarifentwicklungen berücksichtigt werden.
„Für den organisierten Sport erhoffe ich mir durch das einheitliche Vergütungsmodell allgemein bessere Rahmenbedingungen, aber vor allem eine höhere Attraktivität des Trainerberufs, der maßgeblich zur sportlichen sowie persönlichen Entwicklung unserer Athletinnen und Athleten beiträgt“, verweist Nerius auf die Bedeutung von stabilen Beschäftigungsverhältnissen.
„Spürbare Würdigung“
In der Praxis bedeutet dies, dass die Qualifikationen aller geförderten Trainerinnen und Trainer nach einem einheitlichen System erfasst und bewertet werden, um eine faire und nachvollziehbare Einstufung in die jeweiligen Entgeltstufen zu gewährleisten. „Dass das Land alle seit diesem Jahr anfallenden Mehrkosten vollständig übernimmt, ist eine spürbare Würdigung für den Einsatz und das Engagement in der täglichen Arbeit mit den Athletinnen und Athleten, ohne die keine Spitzenleistung möglich ist. Das ist ein weiteres starkes Signal der Olympiabewerbung von KölnRheinRuhr“.
Zur Meldung des LSB NRW
Wenn sich gehörlose Athletinnen blind verstehen, wird aus Harmonie Erfolg. Am vorletzten Wettkampftag der Deaflympics sprinten die deutschen Leichtathletinnen in den Staffeln zu Gold und Silber. Delia ist mittendrin. Auf dem Zuschauerrang kommen Mama die Tränen. Alle Eltern sind nach Tokio mitgereist. Auf dem Tartan liegen sich die Töchter in den Armen. „Mein schönster Moment“, sagt Delia. „Die 4×100-Meter-Staffel war das absolute Highlight.“
Es folgt eine Überraschung in der 4×400- Meter Staffel. Mit Silber hat das NRW-Quartett um Jelisa Gräf, Fiona Proba, Tessa Lange und Delia nicht gerechnet. Die fünfte Athletin in diesem Bunde, Sheila Schlechter aus Bünde, war knapp eine Stunde zuvor mit Delia in der siegreichen 4×100-Meter-Staffel gestartet, bevor es ins 4×400-Meter-Finale ging.
„Ich hatte großes Vertrauen in uns“, sagt Delia. „In der Staffel konnte ich abrufen, was ich kann.“ Die Tage zuvor glichen einer „emotionalen Achterbahnfahrt“. Im Vorlauf gelang die Stabübergabe zwischen Tessa und Delia gerade noch innerhalb der Wechselzone. Mit ihren beiden sechsten Plätzen in den Einzelstarts hadert sie zwar, doch vor dem Teamwettbewerb ist alles abgehakt.

Sommerspiele im November
Bei den Deaflympics starten mehr Leichtathleten als bei Weltmeisterschaften. Delia absolviert neun Rennen in nur einer Woche. Dabei beginnen ihre Tage früh und enden früh in winterlicher Dunkelheit. Denn der Transfer zum Teamhotel dauert gut eine Stunde und die Sonne geht in Tokio im November bereits am Nachmittag unter. Flutlicht gibt es im Wettkampfstadion nicht.
Die Wettbewerbe anderer Sportarten verfolgt sie über eine Leinwand, die das um sichtige Organisationsteam kurzerhand im Hotel aufgebaut hat. Der Gastgeber war auf die Ankunft gehörloser Athleten vorbereitet. „Wir mussten uns nie erklären“, schildert Delia. „Es war ein Wohlfühlsetting für Gehörlose. Die Menschen hatten Freude daran, uns zuzuschauen, und zollten uns echte Anerkennung. “
Tokio waren ihre dritten Deaflympics. Einen Tag vor der Eröffnungsfeier erfuhr die Kölnerin vom Deutschen Gehörlosen-Sportverband, dass sie gemeinsam mit Schwimmer Lars Kochmann als Fahnenträgerin einmarschieren würde. „Ich war nicht aufgeregt. Mit der Mannschaft im Rücken habe ich mich einfach gefreut“, erzählt die 26-jährige Studentin. „Mit den Deaflympics verbinde ich vor allem Gemeinschaft, nicht nur das sportliche Event.“
NRW in Tokio
Die Deaflympics gelten als das weltweit bedeutendste Sportereignis für gehörlose Athletinnen und Athleten. Bei der 25. Ausgabe in Tokio waren etwa 3.000 Wettkämpfer aus 79 Nationen am Start. Aus Nordrhein-Westfalen waren 13 Athletinnen und Athleten nominiert. Sie waren an 10 der insgesamt 24 Medaillen der 67-köpfigen deutschen Mannschaft (6x Gold, 8x Silber, 10x Bronze) beteiligt. Dies ist die beste deutsche Bilanz seit 20 Jahren. Die ersten Spiele für Menschen mit Hörbeeinträchtigung fanden 1924 statt.

Delia Gaeda
geb. 1999, aus Köln. Sie startet für den Düsseldorfer SV 04 und das LT DSHS Köln und studiert B.Sc. Sport & Leistung an der Deutschen Sporthochschule Köln.
Erfolge 2025:
1. Platz Deaflympics
mit der 4×100-m-Staffel und
2. Platz über 100 m und 200 m
6. Platz mit der 4×400-m-Staffel
Erfolge 2024:
3. Platz WM über 200 m sowie
2. Platz mit der 4×100-m-Staffel
Jule Schomburg
Categories: News Schlagwörter: deaflympics, Delia Gaede, Leichtathletik, Sportland NRW, Sprintstaffel
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Prämienfeier nach den Winterspielen
Ministerpräsident Hendrik Wüst hat die Leistungen der 22 nordrhein-westfälischen Athletinnen und Athleten bei den Olympischen und Paralympischen Winterspielen in Mailand und Cortina gewürdigt. Gemeinsam mit der Sportstiftung NRW zeichnete das Land Nordrhein-Westfalen die Sportlerinnen und Sportler bei einer Feierstunde in der Staatskanzlei in Düsseldorf mit der neuen Medaillenprämie sowie mit einer erhöhten Teilnahmeprämie aus.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Nordrhein-Westfalen baut sein Engagement im Spitzensport konsequent weiter aus – und zwar für Olympische wie Paralympische Spiele gleichermaßen. Die Athletinnen und Athleten, die für unser Land antreten, können sich auf höchste Anerkennung und verlässliche Förderungen verlassen. Deshalb haben wir ab den Olympischen Winterspielen 2026 die Teilnahmeprämie auf 5.000 Euro pro Sportlerin und Sportler erhöht. Die Sportstiftung NRW als unser starker Partner hat diese Maßnahme eng abgestimmt. Damit fördern wir gemeinsam die Entwicklung junger Spitzentalente noch besser und zielgerichteter. Die Olympischen Winterspiele in Mailand waren die erfolgreichsten in der Geschichte Nordrhein-Westfalens. Das ist ein eindrucksvoller Beleg für die Leistungsfähigkeit unserer Athletinnen und Athleten sowie unserer Förderstrukturen. Mit unserer neuen Medaillenprämie verdoppelt Nordrhein-Westfalen die Medaillenprämien der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Damit setzen wir ein starkes Zeichen der Wertschätzung für herausragende sportliche Leistungen. Das Sportland Nummer 1 ist bereit für Olympische und Paralympische Spiele hier bei uns im Land.“
Dr. Ingo Wolf, Vorstandsvorsitzender der Sportstiftung NRW: „Schon die Teilnahme an Olympischen und Paralympischen Spielen ist ein Gewinn – sportlich für die Athletinnen und Athleten, aber auch für uns als Gesellschaft. Als Sportstiftung NRW unterstützen wir kontinuierlich über 700 ambitionierte Nachwuchstalente, die täglich genau dieses Ziel vor Augen haben. Die Teilnahmeprämie kann dabei den Höhepunkt einer nachhaltigen Förderbeziehung bilden.“
Die Olympiasiegerinnen im Zweierbob, Pilotin Laura Nolte und Anschieberin Deborah Levi: „Die Prämien stärken die Wertschätzung für jede einzelne Athletin und jeden Athleten. Sie sind ein sehr wichtiges Signal: Sportliche Höchstleistungen und der Einsatz, den wir täglich investieren, werden nicht als Selbstverständlichkeit wahrgenommen. Gerade in der Sportart Bob, die mit hohem Trainingsaufwand und hohen Reise-, Transport- und Materialkosten verbunden ist, haben Prämien einen besonderen Stellenwert.“

Sebastian Marburger, zweifacher Silber-Gewinner im Para Ski Nordisch: „Die neue Medaillenprämie des Landes NRW ist ein starkes Signal der Wertschätzung für uns Athletinnen und Athleten. Sie zeigt, dass unsere harten Leistungen im Spitzensport gesehen und ernst genommen werden. Die finanzielle Absicherung ist für uns oft eine Herausforderung, deshalb haben solche Prämien einen enormen Stellenwert – sie ermöglichen uns, den Fokus weiterhin voll auf den Sport zu setzen und geben uns großen Rückhalt. Für mich ist diese Anerkennung durch das Land NRW eine große Motivation und erfüllt mich mit Stolz, meine Heimatregion international vertreten zu dürfen. Das ist mehr wert als olympisches oder paralympisches Edelmetall.“
NRW-Bilanz: 7 Sportarten, 10 Medaillen
Ausgezeichnet wurden 13 olympische und 9 paralympische Athletinnen und Athleten – darunter ein Guide –, die entweder eine Vereinszugehörigkeit in Nordrhein-Westfalen haben, hier ihren Trainings- oder Lebensmittelpunkt haben oder einem der drei Olympiastützpunkte im Land angehören. Sie gewannen in Mailand und Cortina eine Gold-, fünf Silber- und zwei olympische Bronzemedaillen sowie zwei paralympische Silbermedaillen. Deutschland erreichte insgesamt 26 olympische und 17 paralympische Medaillen. NRW-Akteure waren in den Sportarten Bob, Skeleton, Skilanglauf, Eishockey und Para Eishockey, Para Ski Nordisch und Para Ski Alpin vertreten.
Erstmals Mediallenprämien vom Land
Das Land Nordrhein-Westfalen vergab zum ersten Mal eine eigene Medaillenprämie. Insgesamt werden 150.000 Euro ausgeschüttet. Der Großteil entfällt auf die olympischen Podestplatzierten von Laura Nolte, Deborah Levi, Matthias Sommer (alle Bob), Jacqueline Pfeifer und Axel Jungk (beide Skeleton). Für seinen zweiten Platz im Para Ski Nordisch erhielt Sebastian Marburger eine Prämie von 20.000 Euro.
Das Land verdoppelte die Prämien der Stiftung Deutsche Sporthilfe, die 30.000 Euro für Gold, 20.000 Euro für Silber und 10.000 Euro für Bronze vorsieht. Olympiasiegerin Laura Nolte erhält so zum Beispiel 60.000 Euro.
Höhere Teilnahmeprämie von der Sportstiftung NRW
Die Sportstiftung NRW stellt Teilnahmeprämien über 75.000 Euro bereit. Zu Beginn der Winterspiele 2026 wurde der Betrag von 3.500 auf 5.000 Euro pro Athletin und Athlet erhöht. Medaillengewinnerinnen und -gewinner erhalten keine zusätzliche Teilnahmeprämie. Alle Prämien werden einmalig ausgezahlt.
Die Winterspiele 2026
Die Region Mailand und Cortina war Gastgeber der 25. Olympischen und der 14. Paralympischen Winterspiele. Etwa 3.500 olympische sowie 660 paralympische Sportlerinnen und -sportler waren angetreten. Für Deutschland starteten rund 190 Olympioniken und 40 Paralympioniken.
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Sebastian Burg
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Deaflympics-Athleten geehrt
Die Sportstiftung NRW hat 45.500 Euro an Prämien für die Teilnahme an den Deaflympics in Tokio 2025 ausgelobt. Bei einer feierlichen Auszeichnung am 12. März in Köln ehrten Staatssekretärin Andrea Milz und Stiftungsvorstand Dr. Ingo Wolf die nordrhein-westfälischen Sportlerinnen und Sportler für ihre hochklassigen Leistungen bei den Weltspielen der Gehörlosen im November 2025. Jede Athletin und jeder Athlet erhielt eine Prämie von 3.500 Euro.
Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, betont: „Die Anerkennung und Sichtbarmachung der Leistungen auf internationalem Topniveau ist ein wichtiger Baustein für gelebte Inklusion im Sport. Unsere gehörlosen Athletinnen und Athleten in Nordrhein-Westfalen sind Botschafter und Vorbilder ihrer Sportarten – wir möchten ihnen als verlässlicher Unterstützer zur Seite stehen.“
Delia Gaede, Fahnenträgerin der deutschen Mannschaft, berichtet: „Es bedeutet mir viel, dass die Sportstiftung NRW deaflympische Leistungen auf Augenhöhe anerkennt. Jungen Talenten zeigt das Perspektiven im Gehörlosensport auf. Die Signalwirkung dieser Prämien ist besonders wertvoll.“
Die Kölner Sprinterin gewann in Tokio Gold mit der 4×100-Meter-Staffel und Silber mit der 4×400-Meter-Staffel.
Dr. Ingo Wolf, Vorstandsvorsitzender der Sportstiftung NRW, sagt: „Die deaflympische Nachwuchsförderung ist fester Bestandteil unseres Gesamtkonzepts, gleichrangig mit olympischer und paralympischer Unterstützung. Die Teilnahmeprämie belohnt Erfolge auf Weltniveau. Noch wichtiger ist ein langfristig stabiles Fördersystem, das insbesondere im Nachwuchsbereich nachhaltig wirkt.“

NRW-Bilanz: 6 Sportarten, 10 Medaillen
Athletinnen und Athleten mit Vereinszugehörigkeit, Trainings- oder Lebensmittelpunkt in Nordrhein-Westfalen erzielten in Tokio 3 Gold-, 4 Silber- und 3 Bronzemedaillen und trugen maßgeblich zum besten deutschen Gesamtergebnis seit 20 Jahren bei. Insgesamt gewann Deutschland 24-mal Edelmetall. NRW-Sportler waren in folgenden Sportarten Beachvolleyball, Bowling, Golf, Handball, Leichtathletik und Tischtennis vertreten.
Förderung für deaflympische Nachwuchstalente
Seit 2023 können Nachwuchstalente aus deaflympischen Sportarten eine monatliche Förderung durch die Sportstiftung NRW beantragen. Aktuell geförderte Athletinnen und Athleten, die in Tokio dabei waren, sind:
- Jelisa Gräf (Leichtathletik)
- Sheila Schlechter (Leichtathletik)
- Arda Yenen (Tischtennis)
- Thalia Hönig (Bowling)
Die Sportstiftung NRW vergibt einmalige Prämien für die Teilnahme an Olympischen, Paralympischen Spielen, Deaflympics sowie an den World Games. Vor den Winterspielen in Mailand-Cortina 2026 kündigte Ministerpräsident Hendrik Wüst, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung, eine Erhöhung der Teilnahmeprämien auf 5.000 Euro für Olympische und Paralympische Spiele an.
25. Deaflympics
Tokio war Gastgeber der 25. Summer Deaflympics. Rund 3.000 der besten gehörlosen Sportlerinnen und Sportler der Welt traten in 21 Disziplinen an. 79 Nationen nahmen teil. Deutschland wurden von 67 Athletinnen und Athleten in zwölf Sportarten vertreten. Teilnehmer aus NRW steuerten 10 der 24 deutschen Medaillenerfolge bei (6-mal Gold, 8-mal Silber und 10-mal Bronze).
Sebastian Burg
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Höhere Prämien für Olympia und Paralympics
Zu Beginn der Olympischen Winterspiele 2026 führt Nordrhein-Westfalen eine Medaillenprämie ein und erhöht zugleich die Teilnahmeprämie für Athletinnen und Athleten aus dem Land, die an Olympischen und Paralympischen Spielen teilnehmen.
„Wir investieren jetzt noch stärker in unseren Spitzensport und zwar ohne Wenn und Aber für Olympia und Paralympics gleichermaßen. Wer für Nordrhein-Westfalen an den Start geht, bekommt volle Wertschätzung, Förderung und Anerkennung“, so Ministerpräsident Hendrik Wüst. „Deswegen erhöhen wir ab den Olympischen Winterspielen 2026 die Teilnahmeprämie für Olympische und Paralympische Spiele auf 5.000 Euro pro Athletin und Athlet. Das machen wir gemeinsam mit unserem starken Partner, der Sportstiftung NRW, die eng mit uns die Abstimmung übernommen hat und als wichtiger Förderer für junge Top-Talente aus unserem Land seit Jahrzehnten entscheidende Impulse in der Sportförderung setzt. Zudem verdoppelt Nordrhein-Westfalen die Medaillenprämien der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Damit setzt Nordrhein-Westfalen ein starkes Signal für die Anerkennung der Spitzenleistungen unserer Athletinnen und Athleten und stärkt auch unsere Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele.”
Die Olympischen Winterspiele sind das größte Wintersportereignis der Welt. Vom 6. Februar bis 22. Februar 2026 kämpfen in Mailand und Cortina d‘Ampezzo mehr als 3.500 Athletinnen und Athleten aus 93 Ländern in 16 olympischen Disziplinen um Medaillen und Platzierungen.
Ab sofort 5.000 Euro Teilnahmeprämie von der Sportstiftung NRW
Bislang erhalten Athletinnen und Athleten aus Nordrhein-Westfalen, die an Olympischen und Paralympischen Spielen teilnehmen, über die Sportstiftung NRW eine Teilnahmeprämie von 3.500 Euro. Ab den Olympischen Winterspielen 2026 wird diese Prämie auf 5.000 Euro erhöht. Die Prämien werden einmalig ausgezahlt.
An den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d‘Ampezzo nehmen 13 Athletinnen und Athleten teil, die entweder eine Vereinszugehörigkeit (Erststartrecht) in Nordrhein-Westfalen haben, hier ihren Trainings- oder Lebensmittelpunkt haben oder einem der drei Olympiastützpunkte im Land zugeordnet sind. Das Prämienvolumen der Sportstiftung NRW beläuft sich damit auf 65.000 Euro. Zum Vergleich: Nach den Spielen in Paris 2024 vergab die Sportstiftung insgesamt 563.500 Euro an Teilnahmeprämien an 161 Olympioniken und Paralympioniken.
NRW verdoppelt Medaillenförderung der Deutschen Sporthilfe
Die Stiftung Deutsche Sporthilfe prämiert Medaillen bei Olympischen und Paralympischen Spielen mit der einmaligen Zahlung von
- 30.000 Euro für eine Goldmedaille,
- 20.000 Euro für eine Silbermedaille und
- 10.000 Euro für eine Bronzemedaille.
Nordrhein-Westfalen wird diese Medaillenprämien ab den Olympischen Winterspielen 2026 verdoppeln, ebenfalls als einmalige Zahlung für den Gewinn einer Gold-, Silber- oder Bronzemedaille.
Von den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking kehrten die deutschen Athletinnen und Athleten mit zwölf Gold-, zehn Silber- und fünf Bronzemedaillen zurück. Das Team Sportland NRW war an zwei Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille beteiligt. Im Wintersport verfügt Nordrhein-Westfalen aktuell über drei anerkannte Bundesstützpunkte: Dortmund für Eiskunstlauf und Eistanz, Winterberg für Bob, Skeleton und Rodeln und Winterberg/Willingen für Ski Nordisch und Biathlon. Bei den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris kamen über 100 Athletinnen und Athleten aus Nordrhein-Westfalen. Sie waren an fast der Hälfte der deutschen Medaillen beteiligt – 15 von 33.
Geschichte der Teilnahmeprämie
Die Teilnahmeprämie wurde zu den Olympischen Spielen in London 2012 eingeführt. Bis einschließlich 2016 wurde auch Medaillengewinne prämiert. Ab 2018 würdigte die Sportstiftung NRW ausschließlich das Erreichen Olympischer und Paralympischer Spiele mit 3.500 Euro pro Athletin bzw. Athlet. 2022 erhielten erstmals auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Deaflympics diese Prämie. Erst im vergangenen Jahr wurden zudem die Prämienförderung der World Games-Sportarten aufgenommen.
Sebastian Burg
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Ehrung für Deaflympics-Dritte
Die Sportstiftung NRW hat fünf nordrhein-westfälische Futsal-Spielerinnen prämiert, die bei den Winter-Deaflympics 2024 Bronze mit der Frauen-Nationalmannschaft gewannen. Bei einer Feierstunde in Köln händigte Vorstand Dr. Ingo Wolf Teilnahmeprämien über 3.500 Euro aus, um die besondere sportliche Leistung der gehörlosen Athletinnen vom GTSV Essen zu würdigen.
Wir gratulieren Julia Christ, Melissa Gracic, Jana Rerich, Adelina Worseck und Amanda Wysocka!
Futsal gehörte in diesem Jahr zum ersten Mal zum Programm der Gehörlosenspiele im Winter. Die deutschen Nationalmannschaft bezwang im Spiel im Platz 3 Großbritannien 4:3, nachdem das Team im Halbfinale dem späteren Turniersieger Spanien unterlegen war. Die Deaflympics fanden im türkischen Erzurum statt.
Die Sportstiftung NRW vergibt seit 2022 Teilnahmeprämien für das Erreichen der Deaflympics. Olympische und paralympische NRW-Athlet*innen werden auf diese Weise bereits seit 2018 paritätisch mit jeweils 3.500 Euro ausgezeichnet. Zuvor wurden ausschließlich Medaillenleistungen bei Olympischen und Paralympischen Spielen prämiert, erstmals 2004.

Gehörlose Sportler*innen können sich inzwischen auch für eine monatliche Individualförderung bei der Stiftung bewerben. Die Förderung des deaflympischen und paralympischen Leistungssports in NRW macht etwa 12 Prozent des jährlichen Gesamtfördervolumens der Sportstiftung aus. Insbesondere wird hier Leistungssportpersonal wie Trainer, Talentscout und Klassifizierer unterstützt.
Sebastian Burg
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„Mein Abitur mache ich einfach später“
Im Mai vor einem Jahr waren die Leichtathletin Delia Gaede und die Badmintonspielerin Finja Rosendahl bei den Deaflympics 2022 in Brasilien. Hier berichten die Gehörlosensportlerinnen von Highlights und Mankos.
Bleibt zu Hause und trainiert weiter. Kein Satz, den Sportler kurz vor großen Wettkämpfen lesen möchten. Ursprünglich für Dezember 2021 geplant, wurden die Weltspiele der Gehörlosen um Monate verschoben – wie so ziemlich alles während der Corona-Pandemie. Es blieb ihnen nichts weiter übrig, als dem knapp formulierten Rat auf der offiziellen Instagram-Seite der Deaflympics zu folgen.
Steiniger Weg nach Caxias do Sul
Nach langem Warten traten Leichtathletin Delia Gaede und Badmintonspielerin Finja Rosendahl im Mai endlich für Deutschland bei den 24. Deaflympics im brasilianischen Caxias do Sul an. Ihr Weg dahin? Alles andere als einfach. Das Covid-19-Virus bringt 2020 den Wettkampfbetrieb zunächst zum Erliegen. Alles ist ungewiss. 2021 ein Hoffnungsschimmer: In der Leichtathletik werden Wettkämpfe für Kaderathleten wieder erlaubt. Sprinterin Delia Gaede schafft so die Normzeit über 200 Meter für die Weltmeisterschaft in Polen. Die WM-Teilnahme ist die ausschlaggebende Empfehlung für die Deaflympics. Die 23-jährige Kölnerin löst ihr Ticket für Brasilien.
Die Freiluftsaison der Leichtathleten beginnt normalerweise erst im Mai. Die Verschiebung der Deaflympics forderte Delia heraus. Schon zu Beginn der Saison muss sie auf dem Leistungshöhepunkt stehen. Wettkämpfe zur Vorbereitung – Fehlanzeige. „Zum Glück konnte ich trotz Corona allein trainieren“, sagt sie. Kaderathleten standen die Trainingsstätten offen.

Schläger statt Stift
Für Badmintonspielerin Finja Rosendahl brachte der veränderte Zeitplan eine große Entscheidung mit sich. Im Mai beginnt in NRW der Endspurt für alle Abiturienten. „Die Abiturklausuren und sogar die Nachschreibetermine sollten zeitgleich mit den Deaflympics stattfinden“, erzählt Finja. „Für mich war klar, dass ich an den Deaflympics teilnehme.“ Sie schreibt noch die Vorabi-Klausuren und tauscht dann Stift gegen Schläger. „Mein Abitur mache ich einfach ein Jahr später“, beschließt sie. Dadurch kann sie zweimal täglich trainieren.
Ihr Stützpunkt in Mülheim an der Ruhr ist nah und während der Pandemie für sie zugänglich. Wettkampfpraxis bekommt Finja im Verein, sie spielt in der Oberliga der hörenden Spieler. Das letzte große Turnier im Gehörlosensport liegt hingegen Jahre lange zurück. 2019 wird Finja Vize-Juniorenweltmeisterin.
Hohe Erwartungen
Als das Flugzeug nach Brasilien abhebt, sind beide NRW-Athletinnen hoffnungsfroh. „Ich hatte an mich, aber auch an die Veranstalter höhere Erwartungen“, erinnert sich Delia. „Mit sechs Monaten zusätzlicher Planungszeit hatte ich gehofft, dass die Dinge, die vielleicht sonst auf den letzten Metern liegen geblieben wären, besser organisiert werden.“
Finjas Hotel liegt ein Stück außerhalb von Caxias do Sul: „Es war sehr schön, aber ich war auch froh, nach 24 Stunden Anreise endlich angekommen zu sein“, erzählt sie. Für den Wettkampf gilt es Kraft zu tanken. „Egal gegen wen ich spielen muss, ich möchte viele Erfahrungen sammeln und ein Land bereisen, von dem ich noch gar keine Vorstellungen habe.“ Lachend fügt sie hinzu: „Ein bisschen Glück mit der Auslosung braucht man. Die Asiaten spielen sehr, sehr stark.“
Das Klima ist gewöhnungsbedürftig. Im Mai ist Brasilien vor allem eines: feucht. „Sogar die Betten haben sich in der ersten Nacht feucht angefühlt“, sagt Finja. Auch in der neuen Badmintonhalle herrscht getrübte Stimmung. Durch den anhaltenden Regen hat sie sich stark abgekühlt. Die Sportler in ihren kurzen Sommeroutfits müssen sich ordentlich warmspielen.
Kein olympischer Standard
Die Leichtathleten hadern mit ihrer Wettkampfstätte. In Erinnerung war das neue Stadion der vergangenen Deaflympics in der Türkei. Dagegen stellt das brasilianische Stadion eine herbe Enttäuschung dar. „Es sah aus wie ein altes Schulstadion“, kritisiert Delia. „Es entsprach nicht den olympischen Standards. Viele Kleinigkeiten, die eigentlich selbstverständlich sind, gab es nicht.“ Beispielsweise lag die Tribüne gegenüber der Zielgeraden. „Normalerweise motivieren mich die Zuschauer auf den letzten Metern, noch einmal alle Kraft einzusetzen. Das hat mir gefehlt.“ Im Ziel fehlen Tafeln, um den Wettkämpfern die gelaufenen Zeiten anzuzeigen. Delia wartet bis zu drei Stunden auf ihre Ergebnisse. Auch das Training ist herausfordernd. Nur das Wettkampfstadion verfügt über eine Tartanbahn.

Wertvolle Erinnerungen
Besondere Erinnerung haben Finja und Delia an das Athletendorf. „Noch nie zuvor war ich an einem Ort mit so vielen Sportlern aus so vielen verschiedenen Ländern“, schwärmt Finja. Im Deutschen Sport & Olympiamuseum Köln kommt es zum Wiedersehen mit allen Deaflympics-Teilnehmer aus NordrheinWestfalen. Die Sportstiftung NRW hat zur Feierstunde eingeladen. Erstmalig werden gehörlose Athletinnen und Athleten für ihre Leistungen mit einer Teilnahmeprämie gewürdigt
Die Sportstiftung NRW hat die 19 Deaflympics-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen bei einer Feierstunde im Deutschen Sport & Olympia Museum gewürdigt. Erstmals erhielten gehörlose Sportlerinnen und Sportler die Prämien der Sportstiftung NRW in Höhe von je 3.500 Euro für ihre Teilnahme an den Deaflympics. Vor Ort waren circa 40 Gäste.
Dr. Ingo Wolf, Vorstandsvorsitzender der Sportstiftung NRW: „Was für uns zählt, ist, dass junge Talente zu starken Persönlichkeiten und mündigen Athletinnen und Athleten heranwachsen. Durch ihre inspirierenden Leistungen, ihre besonderen Erfahrungen und Kompetenzen aus dem Sport können sie viele gesellschaftliche Bereiche bereichern. Die Teilnahmeprämie ist eine Anerkennung des bisher Geleisteten und ein Ansporn diesen Weg fortsetzen.“
Die Geehrten:
Badminton
- Finja Rosendahl (9. Platz im Einzel Jg. 2003, aus Mülheim an der Ruhr, GSV Düsseldorf)
- Oliver Witte (17. Platz im Einzel, Jg. 1978, aus Fredersdorf, GSV Düsseldorf)
Beach-Volleyball
- Henrik Templin (Bronze mit Partner Max Pähler, Jg. 2001, aus Gießen, GSV Düsseldorf)
- Marco Sudy (7. Platz mit Partner Tobias Franz, Jg. 1983, aus Köln, GSV Düsseldorf)
Fußball (4. Platz mit der deutschen Mannschaft)
- Luca Ballmann (Jg. 1996, aus Mülheim an der Ruhr, GSV Düsseldorf)
- Marc Christ (Jg. 1985, aus Essen, GTSV Essen)
- Andreas Fischer (Jg. 1982, aus Pulheim, GSV Düsseldorf)
- Joshua Füner (Jg. 1998, aus Rastatt, GTSV Essen)
- Bastian Janis Hoffmeyer (Jg. 2002, aus Krefeld, GSV Düsseldorf)
- Florian Kralani (Jg. 1995, aus Lünen, GSV Düsseldorf)
- Alexander Peters (Jg. 1991, aus Dortmund, GSV Düsseldorf)
- David Plank (Jg. 1992, aus Remscheid, GSV Düsseldorf)
- Robin Plank (Jg. 1995, aus Remscheid, GSV Düsseldorf)
- Marcel Rekus (Jg. 1997, aus Leverkusen, GTSV Essen)
- Dirk Zimmermann (Jg. 1964, aus Wuppertal, GSV Düsseldorf)
Golf
- Paul Neumann (9. Platz, Jg. 1987, aus Spremberg, GSV Bielefeld)
Leichtathletik
- Delia Gaede (4. Platz über 200 Meter, Jg. 1999, aus Köln, GTSV Essen)
- Hannah Peters (5. Platz Siebenkampf, Jg. 1999, aus Herne, GTSV Essen)
Marathon
- Thomas Eller (9. Platz, Jg. 1980, aus Essen, GTSV Essen)
Die Deaflympics fanden vom 1. bis 15. Mai 2022 im brasilianischen Caxias do Sul statt. 19 von insgesamt 74 Startern der deutschen Mannschaft kommen aus Nordrhein-Westfalen.
Seit mehr als 20 Jahren unterstützt die Sportstiftung NRW junge Leistungssportlerinnen und -sportler aus olympischen und paralympischen Disziplinen. Seit 2021 werden auch deaflympische Athletinnen und Athleten gefördert. Voraussetzung ist, dass sie für einen nordrhein-westfälischen Verein starten oder ihren Trainings- oder Lebensmittelpunkt in Nordrhein-Westfalen haben.
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Sebastian Burg
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