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16744 Ehrung für Deaflympics-Dritte

Die Sportstiftung NRW hat fünf nordrhein-westfälische Futsal-Spielerinnen prämiert, die bei den Winter-Deaflympics 2024 Bronze mit der Frauen-Nationalmannschaft gewannen. Bei einer Feierstunde in Köln händigte Vorstand Dr. Ingo Wolf Teilnahmeprämien über 3.500 Euro aus, um die besondere sportliche Leistung der gehörlosen Athletinnen vom GTSV Essen zu würdigen.

Wir gratulieren Julia Christ, Melissa Gracic, Jana Rerich, Adelina Worseck und Amanda Wysocka!

Futsal gehörte in diesem Jahr zum ersten Mal zum Programm der Gehörlosenspiele im Winter. Die deutschen Nationalmannschaft bezwang im Spiel im Platz 3 Großbritannien 4:3, nachdem das Team im Halbfinale dem späteren Turniersieger Spanien unterlegen war. Die Deaflympics fanden im türkischen Erzurum statt.

Die Sportstiftung NRW vergibt seit 2022 Teilnahmeprämien für das Erreichen der Deaflympics. Olympische und paralympische NRW-Athlet*innen werden auf diese Weise bereits seit 2018 paritätisch mit jeweils 3.500 Euro ausgezeichnet. Zuvor wurden ausschließlich Medaillenleistungen bei Olympischen und Paralympischen Spielen prämiert, erstmals 2004.

Gehörlose Sportler*innen können sich inzwischen auch für eine monatliche Individualförderung bei der Stiftung bewerben. Die Förderung des deaflympischen und paralympischen Leistungssports in NRW macht etwa 12 Prozent des jährlichen Gesamtfördervolumens der Sportstiftung aus. Insbesondere wird hier Leistungssportpersonal wie Trainer, Talentscout und Klassifizierer unterstützt.

Categories: News Schlagwörter: , , , | Comments 7934 Deaflympics-Teilnehmer geehrt

Die Sportstiftung NRW hat die 19 Deaflympics-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen bei einer Feierstunde im Deutschen Sport & Olympia Museum gewürdigt. Erstmals erhielten gehörlose Sportlerinnen und Sportler die Prämien der Sportstiftung NRW in Höhe von je 3.500 Euro für ihre Teilnahme an den Deaflympics. Vor Ort waren circa 40 Gäste.

Dr. Ingo Wolf, Vorstandsvorsitzender der Sportstiftung NRW: „Was für uns zählt, ist, dass junge Talente zu starken Persönlichkeiten und mündigen Athletinnen und Athleten heranwachsen. Durch ihre inspirierenden Leistungen, ihre besonderen Erfahrungen und Kompetenzen aus dem Sport können sie viele gesellschaftliche Bereiche bereichern. Die Teilnahmeprämie ist eine Anerkennung des bisher Geleisteten und ein Ansporn diesen Weg fortsetzen.“

Die Geehrten:

Badminton

  • Finja Rosendahl (9. Platz im Einzel Jg. 2003, aus Mülheim an der Ruhr, GSV Düsseldorf)
  • Oliver Witte (17. Platz im Einzel, Jg. 1978, aus Fredersdorf, GSV Düsseldorf)

Beach-Volleyball

  • Henrik Templin (Bronze mit Partner Max Pähler, Jg. 2001, aus Gießen, GSV Düsseldorf)
  • Marco Sudy (7. Platz mit Partner Tobias Franz, Jg. 1983, aus Köln, GSV Düsseldorf)

Fußball (4. Platz mit der deutschen Mannschaft)

  • Luca Ballmann (Jg. 1996, aus Mülheim an der Ruhr, GSV Düsseldorf)
  • Marc Christ (Jg. 1985, aus Essen, GTSV Essen)
  • Andreas Fischer (Jg. 1982, aus Pulheim, GSV Düsseldorf)
  • Joshua Füner (Jg. 1998, aus Rastatt, GTSV Essen)
  • Bastian Janis Hoffmeyer (Jg. 2002, aus Krefeld, GSV Düsseldorf)
  • Florian Kralani (Jg. 1995, aus Lünen, GSV Düsseldorf)
  • Alexander Peters (Jg. 1991, aus Dortmund, GSV Düsseldorf)
  • David Plank (Jg. 1992, aus Remscheid, GSV Düsseldorf)
  • Robin Plank (Jg. 1995, aus Remscheid, GSV Düsseldorf)
  • Marcel Rekus (Jg. 1997, aus Leverkusen, GTSV Essen)
  • Dirk Zimmermann (Jg. 1964, aus Wuppertal, GSV Düsseldorf)

Golf

  • Paul Neumann (9. Platz, Jg. 1987, aus Spremberg, GSV Bielefeld)

Leichtathletik

  • Delia Gaede (4. Platz über 200 Meter, Jg. 1999, aus Köln, GTSV Essen)
  • Hannah Peters (5. Platz Siebenkampf, Jg. 1999, aus Herne, GTSV Essen)

Marathon

  • Thomas Eller (9. Platz, Jg. 1980, aus Essen, GTSV Essen)

Die Deaflympics fanden vom 1. bis 15. Mai 2022 im brasilianischen Caxias do Sul statt. 19 von insgesamt 74 Startern der deutschen Mannschaft kommen aus Nordrhein-Westfalen.

Seit mehr als 20 Jahren unterstützt die Sportstiftung NRW junge Leistungssportlerinnen und -sportler aus olympischen und paralympischen Disziplinen. Seit 2021 werden auch deaflympische Athletinnen und Athleten gefördert. Voraussetzung ist, dass sie für einen nordrhein-westfälischen Verein starten oder ihren Trainings- oder Lebensmittelpunkt in Nordrhein-Westfalen haben.

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