Hannah (l.) und Sarah Dicks trafen Lucas Flümann, um ihn persönlich und seine Sicht auf die Athletenförderung kennenzulernen..
Sarah Dicks: First things first – Lucas, hast du selbst Leistungssport betrieben?
Lucas Flümann: Ich habe Badminton gespielt und gehörte im Jugendbereich zur erweiterten deutschen Spitze. Als es um den Wechsel auf ein Sportinternat ging, entschieden sich meine Eltern dagegen. Das Risiko war zu hoch. Rückblickend war das eine wichtige Erfahrung, weil ich selbst erlebt habe, wie viele Faktoren über eine Leistungssportkarriere entscheiden. Ich spielte danach noch in der Regionalliga weiter, eher aus Spaß, bis mir das Pendeln von Köln, wo ich ein Studium begonnen hatte, zum Training nach Bonn zu aufwendig wurde und so klang meine Sportkarriere aus.
Hannah Dicks: Welche anderen Sportarten hast du ausprobiert und welche reizen dich noch?
Lucas: Ich habe mir vorgenommen, so viele Sportarten wie möglich auszuprobieren. Rollstuhlbasketball, Snowboarden, Curling, Eishockey, Surfen oder Fechten habe ich schon gemacht. Biathlon und Bobfahren etwa stehen noch auf meiner Bucketlist. Ich liebe Rückschlagsportarten – daher steht Padel aktuell hoch im Kurs. Phasenweise bin ich auch Marathon gelaufen, in diesem Jahr starte ich beim Halbmarathon in Bonn. Ich finde es cool, sich in neue Sportarten einzufühlen. Ich habe zwei kleine Kids zu Hause, eine voll berufstätige Frau und einen intensiven Job bei der Sportstiftung NRW – jede freie Minute für Sport ist für mich daher sehr wertvoll.
„Ich habe auf jeden Fall FOMO.“
Hannah: Was, denkst du, würden Freunde über dich erzählen?
Lucas: Die würden sagen: Der ist immer dabei, vor allem wenn es ums Sporttreiben geht. Lucas hat immer Lust auf den Wettkampf und auch mal einen guten Spruch auf Lager. Gruppenharmonie ist mir sehr wichtig. Und ich glaube, meine Freunde würden sagen, dass ich loyal bin. Wenn es ernst wird, kann man sich hundertprozentig auf mich verlassen. Komme, was wolle.
Sarah: Hast du eine Eigenschaft, die du gerne ablegen würdest?
Lucas: Ich würde Konflikte manchmal lieber früher und klarer ansprechen. Außerdem habe ich auf jeden Fall FOMO („Fear of missing out“). Gerade ging es im Freundeskreis darum, ein Querbeat-Konzert zu besuchen. Ich habe die Band schon hundertmal gesehen, aber wenn alle hingehen …Ich lasse mich manchmal von meiner Peergroup treiben.
Sarah: Du hast bei der Deutschen Sporthilfe die Actionsportmarke „Our House“ aufgebaut. Wie kam es dazu?
Lucas: Die Kernfrage ist, warum wir eigentlich Spitzensport fördern. Weil Athletinnen und Athleten Werte in die Gesellschaft tragen – und das gilt auch für Skater, Free Skier, Parkourer oder Wakeboarder, die oft nicht in klassischen Verbands- und Kaderstrukturen organisiert sind und das auch nicht wollen. Sie haben in ihren Szenen oft sehr große Reichweiten und sind genauso inspirierende Vorbilder. Daraus entstand „Our House“ – ein Förderansatz, der diese Athletinnen und Athleten sichtbar macht und unterstützt. Wir konnten Wirtschaftspartner wie Samsung und adidas dafür begeistern. Ich durfte mit diesen Freigeistern durch Europa reisen, Projekte umsetzen und dafür sorgen, dass sie viele andere Menschen ebenfalls begeistern.
„Spitzensportförderung ist elementar für ein Land aufgrund der Vorbildfunktion der Athlet*innen in ihrem unmittelbaren Umfeld.“
Hannah: Warum jetzt die Sportstiftung NRW?
Lucas: Nach fünf Jahren bei „Our House“ suchte ich eine neue Herausforderung und wechselte zum Deutschen TurnerBund, als Leiter für Partnerbetreuung und Vertrieb. Ende 2024 erreichte mich die Info, dass durch den Wechsel von Max Hartung zur Sporthilfe der coolste Job im NRW-Sport frei wird – das könnt ihr gerne so schreiben (lacht). So habe ich meinen Hut in den Ring geworfen. Die Aufgabe passt einfach perfekt.
Athletenförderung ist meine Leidenschaft und der rote Faden in meiner Karriere. Als mich dann Max Kindler, unser stellvertretender Geschäftsführer, anrief und sagte, Lucas, du bist dabei, war ich megaglücklich. Jeder hier im Team ist so intrinsisch motiviert. Dieses besondere Teamgefüge hat für mich einen sehr hohen Wert. Und ich würde behaupten, wir haben das beste Nachwuchsförderkonzept in Deutschland.
Sarah: Was möchtest du hier dann noch erreichen?
Lucas: Ich glaube daran, dass Spitzensportförderung elementar für ein Land ist, nicht nur als Repräsentanz, sondern aufgrund der Vorbildfunktion der Athletinnen und Athleten in ihrem unmittelbaren Umfeld. Wir brauchen diese Zugpferde in der Breite der Sportarten, um den Kids zu zeigen: Hey, such dir eine Sportart aus. Es gibt in jeder tolle Vorbilder, denen du nacheifern kannst. Und ja, es ist cool, ein Teil davon zu sein. Bei der Sportstiftung NRW geht es uns darum, jungen Talenten das Versprechen zu geben: Ihr könnt Leistungssport machen. Wir geben euch die bestmögliche Unterstützung, wir sind der Partner an eurer Seite.
Hannah: Was ist dein Anspruch dabei?
Lucas: Erstens eine stabile finanzielle Basis. Die haben wir durch das Land NRW und die Mittel von WestLotto, aber auch durch starke Wirtschaftspartner im Stipendienprogramm.
Zweitens Vertrauen. Mit der Staatskanzlei, dem Landessportbund und den Olympiastützpunkten gibt es hier in NRW ein gut funktionierendes harmonisches Miteinander – mich motiviert das total!
Drittens Weiterentwicklung. Wir dürfen nicht müde werden, unsere Förderkonzepte zu hinterfragen und ihre Wirkung zu analysieren. Gibt es beispielsweise Dropouts, die wir verhindern können? Liegt es an finanziellen Problemen, mentaler Gesundheit oder der Angst vor einer ungewissen Zukunft im Sport? Darauf reagieren wir. Zudem möchte ich unsere Partnerschaften mit der Wirtschaft und die Kommunikation weiter ausbauen, damit die Sportstiftung NRW am Puls der Zeit bleibt. Die Olympiabewerbung ist gerade sehr spannend.
Hannah: Was möchtest du geförderten Athletinnen und Athleten mitgeben?
Lucas: Meldet euch jederzeit bei uns – egal mit welchem Anliegen. Wenn wir selbst keine Lösung haben, wissen wir, wer eine hat. Gebt uns kritisches Feedback. Zeigt uns, wo ihr Bedarf und Förderlücken seht. Habt aber vor allem Freude, an dem was ihr tut, denn ihr seid darin schon extrem gut. Das muss euch klar sein: Ihr könnt Vorbilder sein und andere mit eurer Leidenschaft mitreißen und inspirieren. Das ist der Spirit.
„Wer sich gut begleitet fühlt, kann sein Leistungsniveau überhaupt erst voll entfalten.“
Hannah: Was fasziniert dich am Leistungssport?
Lucas: Der lange Weg an die Spitze. Die Entbehrungen, die mit dem Leistungssport einhergehen, der Fleiß, auch die Abstriche im Privaten – alles aus der inneren Motivation heraus, sich mit den Besten der Welt zu messen. Durch unsere Bewerbungsverfahren schauen wir in viele leuchtende Augen. Junge Athletinnen und Athleten, die in unsere Förderung wollen, um irgendwann zur nationalen und internationalen Spitze zu gehören. Viele formulieren das Ziel Olympiamedaille. Dann schaltet man irgendwann den Fernseher ein und sieht Athleten, die genau das geschafft haben. Wenn man sich diesen Weg vom Nachwuchsbereich in die absolute Weltspitze immer wieder vor Augen führt, kann man diese außergewöhnliche Leistung noch besser anerkennen und Begeisterung dafür entwickeln.
Die wenigsten wissen, dass eine Leistungssportkarriere zunächst einmal viele Sorgen mit sich bringt. Wenn wir aber ein Förderkonzept verfolgen, das Talenten Sicherheit gibt und in dem sie ihre Persönlichkeit und ihre sportlichen Fähigkeiten nachhaltig entfalten können, gelingt es auch, mehr Talente für diesen Weg zu ermutigen.
Sarah: Mit dem Ziel Medaillen?
Lucas: In der sportpolitischen Debatte wird – nachvollziehbar – häufig mehr Medaillenerfolg gefordert, oft verbunden mit dem Ruf nach früher Spezialisierung und stärkerer Wettkampforientierung. Dem wird dann schnell eine am Wohl der Athletinnen und Athleten ausgerichtete, nachhaltige Nachwuchsförderung gegenübergestellt. Ich bin überzeugt, dass wir diesen Gegensatz gar nicht bemühen müssen: Eine gesunde, langfristig angelegte Förderung ist kein Widerspruch zum Erfolg, sondern seine Voraussetzung. Wer sich gut begleitet fühlt, bleibt länger im System und kann sein Leistungsniveau überhaupt erst voll entfalten. Ich möchte erreichen, dass möglichst viele Athletinnen und Athleten sagen können, dass sich jede Minute im Leistungssport gelohnt hat, unabhängig vom Ausgang einer Karriere.
Lucas Flümann
geb. 1987 in Bonn, wohnt in Köln. Verheiratet, zwei Kinder.
Masterstudium in Sport-, Medien- und Kommunikationsforschung an der Deutschen Sporthochschule Köln.
2012 – 2024 Stiftung Deutsche Sporthilfe
2024 – 2025 Deutscher Turner-Bund
Seit April 2025 Geschäftsführer der Sportstiftung NRW.
Hannah & Sarah Dicks
geb. 2005 bzw. 2008, aus Kaarst. Die Schwestern betreiben Modernen Fünfkampf, Biathle und Triathle. Sie gehören zur Top 10 der Welt im Jugendbereich und werden von der Sportstiftung NRW gefördert.
Sarah studiert an der Deutschen Sporthochschule Köln, Hannah möchte 2027 Abitur machen.
Der 37-Jährige wurde auf Vorschlag von Ministerpräsident Hendrik Wüst und Staatssekretärin Andrea Milz vom Kuratorium gewählt. Flümann tritt die Nachfolge von Maximilian Hartung an, der im Februar in den Vorstand der Stiftung Deutsche Sporthilfe wechselte. Er wird künftig gemeinsam mit seinem Stellvertreter Maximilian Kindler sowie – bis Juli – Paul Stoppelkamp die Geschäftsstelle der Sportstiftung in Köln leiten.
Erfolg mit Actionsportmarke „Our House“
Lucas Flümann bringt langjährige Erfahrung in der Leistungssportförderung und Talententwicklung mit. Vier Jahre lang verantwortete er bei der Stiftung Deutsche Sporthilfe die neu geschaffene Actionsportmarke „Our House“ und etablierte ein neuartiges Förderkonzept für Athletinnen und Athleten außerhalb olympischer Verbände. Bereits zuvor war er in einer Führungsrolle für die Athletenförderung und im Projektmanagement der Sporthilfe auf Bundesebene zuständig. Zuletzt leitete Flümann den Bereich Vertrieb und Partnerbetreuung beim Deutschen Turner-Bund.
Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Die Nachwuchsförderung bildet das Fundament für den Erfolg Nordrhein-Westfalens als Sportland Nr. 1. Durch die Arbeit der Sportstiftung NRW erhalten junge Talente die Möglichkeit, ihr volles Potenzial zu entfalten und herausragende Leistungen zu erbringen. Mit Lucas Flümann gewinnt die Sportstiftung NRW einen erfahrenen Impulsgeber, dessen Expertise in der Athletenförderung entscheidend dazu beitragen wird, unsere Spitzenposition im Leistungssport weiter auszubauen.“
Position der Athletinnen und Athleten gestärkt
Dr. Ingo Wolf, Vorstandsvorsitzender ergänzt: „Sein Erfolg mit ‚Our House‘ zeigt seinen Innovationsgeist, seine hervorragenden strategischen Fähigkeiten und seine Kommunikationskompetenz. Die Sportstiftung NRW stärkt damit weiter die Position der Athletinnen und Athleten in Nordrhein-Westfalen. Wir freuen uns, dass sich Lucas Flümann in Zukunft für die zahlreichen Nachwuchstalente im Sportland NRW einbringt und wir mit ihm an die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Unterstützern anknüpfen.“
Mündige Talente als Vorbilder gezielt unterstützen
Lucas Flümann: „Die Vision mündiger Athletinnen und Athleten entspricht meinem Verständnis von Athletenförderung. Mir ist es wichtig, Talente – die Vorbilder von morgen – gezielt zu begleiten, indem wir sie mit einer wirkungsvollen Förderung unterstützen. Ich übernehme eine hervorragend aufgestellte Stiftung, freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit einem starken Team und danke der Staatskanzlei, dem Kuratorium und dem Vorstand für ihr Vertrauen.“
Der gebürtige Bonner und Wahlkölner war selbst Leistungssportler im Badminton-Jugendbereich. Er absolvierte ein Masterstudium in Sport-, Medien- und Kommunikationsforschung an der Deutschen Sporthochschule Köln.
Die Sportstiftung NRW unterstützt aktuell rund 650 Talente im Nachwuchsbereich von olympischen, paralympischen, deaflympischen und World-Games-Sportarten mit einer monatlichen Individualförderung. Den Geförderten bietet sich erstmals am 11. Mai beim Onboarding-Event im Movie Park Germany die Gelegenheit, den neuen Geschäftsführer persönlich kennenzulernen.
Geschäftsführer Maximilian Hartung wechselt im Februar 2025 zur Deutschen Sporthilfe, wo er als Vorstandsmitglied für Kommunikation, Public Affairs und Kuratoriums-Angelegenheiten zuständig sein wird.
Die Sportstiftung NRW hat unterdessen zum 1. November die Position des stellvetretenden Geschäftsführers neu besetzt: Maximilian Kindler hat die Nachfolge von Paul Stoppelkamp angetreten, der ab Februar interimsweise die Leitung der Geschäftsstelle übernimmt.
Dr. Ingo Wolf, Vorstandsvorsitzender: „Mit Max Hartung verlieren wir einen dynamischen, innovativen und zugleich umsichtigen Geschäftsführer. Die gemeinsam mit dem Vorstand erarbeitete Agenda 2030 für die Sportstiftung trägt ebenso seine Handschrift wie die gute Zusammenarbeit mit den Stakeholdern in Politik, Verwaltung und den Institutionen des organisierten Sports. Dabei profitierten der Nachwuchsleistungssport in NRW und insbesondere die rund 650 geförderten Kaderathleten von seinen olympischen und sportpolitischen Erfahrungen in der Athletenvertretung im und außerhalb des DOSB. Wir bedauern seinen Weggang sehr, freuen wir uns aber mit ihm über den Karriereschritt und wünschen ihm das nur das Beste und viel Fortune bei seiner verantwortungsvollen neuen Aufgabe.“
Max Hartung ist seit September 2021 Geschäftsführer: „Meine Zeit bei der Sportstiftung NRW war großartig! Ich bin sehr dankbar, dass der Vorstand und das Kuratorium mir 2021 diese Chance gegeben haben. Gemeinsam haben wir viel erreicht. Die Stiftung war bereits 2021 personell und organisatorisch gut aufgestellt, und wir haben inhaltlich im Rahmen unserer Vision viel bewegt. Mein besonderer Dank gilt meinen Kolleginnen und Kollegen in der Geschäftsstelle, die in den letzten Jahren unglaublich viel geleistet haben. Es war mir eine Freude und eine Ehre, Teil dieses Teams zu sein.“
Andrea Milz, stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende und Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt: „Max Hartung hat in den vergangenen Jahren als Geschäftsführer der Sportstiftung NRW sehr gute Arbeit geleistet. Ich bedanke mich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünsche ihm für seine neue Aufgabe bei der Stiftung Deutsche Sporthilfe viel Erfolg.“
Hartung setzte neues Fördersystem um
Der Wechsel markiert das Ende einer erfolgreichen Amtszeit, in der Hartung gemeinsam mit dem Vorstand und der Geschäftsstelle die Nachwuchsförderung im Sportland NRW maßgeblich geprägt hat. Die Reform des Förderkonzepts 2023 hat die Individualförderung zielgerichtet auf Nachwuchstalente ausgerichtet und die Position der Athletinnen und Athleten nachhaltig gestärkt. Seit der Einführung des neuen Bewerbungsverfahrens können sie sich eigeninitiativ für eine Förderung empfehlen – eine Neuerung, die von Beginn an auch Nachwuchskader aus World Games-Disziplinen einschließt. Das für den Auswahlprozess entwickelten 6-Kompetenzen-Modell dient als Grundlage, vorbildhafte, mündige Talente zu identifizieren und gezielt zu fördern. Die Sportstiftung verzeichnete bislang über 1.000 Bewerbungen. Das Fördervolumen erreichte im Oktober mit jährlich 2,5 Millionen Euro einen Höchststand. Über 90 vertretene Disziplinen bedeuten ebenfalls einen Rekord.
Ferner hat die Sportstiftung NRW während Hartungs Wirkungszeit die Förderung der Sportinternate neu aufgestellt, ein Onboarding-Event für geförderte Athletinnen und Athleten ins Leben gerufen sowie Kompetenzen-Coachingprogramme eingeführt. Augenmerk lag außerdem auf Förderangeboten, die zu einer besseren Sichtbarkeit der Talente in den sozialen Medien führten.
Max Hartung beendete nach den Olympischen Spielen in Tokio er seine erfolgreiche Karriere als Säbelfechter. Als solcher nahm er an drei Olympischen Spielen teil, wurde Weltmeister mit der Mannschaft und gewann vier Goldmedaillen bei Einzel- und Teameuropameisterschaften. Als Gründungspräsident des Vereins Athleten Deutschland und ehemaliger Vorsitzender der Athletenkommission des Deutschen Olympischen Sportbund setzt er sich bereits früh für die Rechte von Athletinnen und Athleten. 2023 wurde ihm für sein außergewöhnliches Engagement das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
Hartung verlässt die Sportstiftung zum 31. Januar 2025. Bei der Sporthilfe wird er wird gemeinsam mit Karin Orgeldinger und Karsten Petry ein dreiköpfiges Vorstandsteam bilden und als Sprecher des Gremiums fungieren.
Kindler übernimmt als stellvertretender Geschäftsführer
Parallel zum bevorstehenden Ausscheiden von Max Hartung hat Maximilian Kindler den Posten des stellvertretenden Geschäftsführers von Paul Stoppelkamp übernommen. Der 31-Jährige Kindler bringt umfassende Erfahrung in der Wirtschaftsprüfung und als Financial Controller aus der freien Wirtschaft mit. Er war über zehn Jahre im Leistungssport aktiv und gewann Welt- und Europameisterschaften im Juniorenbereich des Säbelfechtens.
„Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem engagierten Team und auf die bevorstehenden Aufgaben, die darauf gerichtet sind, jungen Talenten in NRW eine verlässliche Unterstützung und die notwendige Stabilität für ihre sportliche Laufbahn zu bieten“, so Kindler.
Sein Vorgänger Paul Stoppelkamp bekleidete diese Position seit 2001, den Anfangstagen der Sportstiftung NRW. Bis zu seinem Ruhestand im Juni 2025 wird er die Neubesetzung des Geschäftsführerpostens begleiten und die Geschäftsstelle leiten.
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