Medaillenfeier

Medaillenfeier

Nach Olympischen und Paralympischen Spielen kommen auf Einladung der Sportstiftung NRW und ihrer Partner hochkarätige Gäste aus Politik, Sport und Wirtschaft zur offiziellen Medaillenfeier zusammen, um die erfolgreichen NRW-Athleteninnen und Athleten zu ehren. In diesem Rahmen wurden bis 2016 die ausgelobten Teilnahme- und Medaillenprämien überreicht.

Seit 2018 honoriert die Sportstiftung ausschließlich die Teilnahme an Olympischen und Paralympischen Spielen. Olympische und paralmypische NRW-Athleten erhalten Prämien in gleicher Höhe.

Die Erfolge der NRW-Athletinnen und Athleten seit 2004 sehen Sie hier.

Sportland NRW ehrt seine Rio-Helden

Mit einem Festakt im Düsseldorfer Ständehaus haben die Sportstiftung NRW, das NRW-Sportministerium sowie der Landessportbund NRW im Jahr 2016 die Olympia- und Paralympics-Teilnehmer von Rhein und Ruhr gefeiert.

Bei der sogenannten Champions-Gala wurden die von der Sportstiftung NRW ausgelobten Teilnahme- bzw. Medaillenprämien überreicht. "In vielen Sportarten ist bereits die Qualifikation zu Olympischen Spielen eine herausragende sportliche Leistung, die wir entsprechend honorieren", sagt Ute Schäfer, Vorsitzende des Vorstands der Sportstiftung NRW. Olympische und Paralympische Athleten erhalten von der Sportstiftung künftig ausschließlich Teilnahmeprämien, jedoch in gleicher Höhe.

"Wir haben mitgefiebert, wenn es in Brasilien um Gold, Silber oder Bronze für Deutschland ging – oft auch noch bis spät in die Nacht", sagte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. "Sowohl bei den Olympischen Sommerspielen als auch bei den Paralympischen Spielen haben Sportlerinnen und Sportler aus NRW fast die Hälfte der deutschen Medaillen in Rio geholt. NRW ist das Sportland Nummer eins in Deutschland, und das wollen wir bleiben – im Spitzensport und im Breitensport", lobte Kraft. Sie dankte den Trainerinnen, Trainern und Ehrenamtlichen in den Vereinen und Verbänden. Der Erfolg des Landes sei das Ergebnis von Teamwork – "das ist typisch Nordrhein-Westfalen."

NRW-Sportministerin Christina Kampmann erklärte: "Wir werden auch künftig alles daran setzen, die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern, damit der hohe internationale Standard für die Zukunft gesichert ist."

Untern den Gästen der er von Sportstiftungsbotschafter Rudi Cerne und Valeska Homburg moderierten Veranstaltung waren unter anderem der Ruder-Achter, die Goldmedaillengewinner im Kanu, Max Hoff und Max Rendschmidt sowie die paralympischen Sieger Birgit Kober (Kugelstoßen), Markus Rehm (4x100 Meter und Weitsprung) und Heinrich Popow (Weitsprung).

Daneben waren auch die Spielerinnen und Spieler der Hockeymannschaften sowie Fußball-Olympiasiegerin Annike Krahn dabei. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro kamen 107 Sportlerinnen und Sportler aus Nordrhein-Westfalen. Damit stellte NRW ein Viertel der deutschen Mannschaft.

An 20 der insgesamt 42 gewonnenen Medaillen waren NRW-Athleten beteiligt. Dies entspricht einem Anteil von rund 48 Prozent. Damit belegt Nordrhein-Westfalen im Ländervergleich erneut den ersten Platz. Bei den Paralympischen Spielen stellte NRW ebenfalls fast ein Viertel des deutschen Teams (41 von 155). Die Athletinnen und Athleten waren an 27 der insgesamt 57 gewonnenen Medaillen beteiligt.

 

(Foto: Andrea Bowinkelmann)