Die Zwillingskarriere

Sportlicher und beruflicher Erfolg wachsen gleichzeitig

„Erfolg ist nie die Leistung eines Einzelnen, sondern stets das Resultat gemeinschaftlicher Arbeit und Förderung.“ Mit dieser Aussage trifft Dr. Arnd Schmitt, zweimaliger Olympiasieger im Degenfechten, die Zwillingskarriere auf den Punkt.

Als Teil des Projekts „Wirtschaft und Leistungssport“ erhalten junge Athletinnen und Athleten damit die Chance, parallel an ihrer sportlichen und beruflichen Karriere zu arbeiten und jeweils maximale Erfolge zu erzielen. Um beide Karrieren wie Zwillinge nebeneinander wachsen zu lassen, entwickelt die Sportstiftung NRW gemeinsam mit den Teilnehmenden und ihren Trainern individuelle, langfristige Lebensplanungen. In diesen sind neben sportlichen Maßnahmen auch ein Studium und Präsenzphasen in einem ausgewählten Wirtschaftsunternehmen integriert. Während ihrer Ausbildung oder ihres Studiums werden die Sportlerinnen und Sportler intensiv und individuell von Mentoren aus der Wirtschaft begleitet. Voraussetzung für eine Zwillingskarriere ist neben einem guten Schulabschluss die Bereitschaft zur Mehrfachbelastung und ein Gespräch mit der Laufbahnberatung des betreuenden Olympiastützpunktes.

Was ist die Zwillingskarriere?

Die von der Sportstiftung NRW initiierte Zwillingskarriere ermöglicht aktiven Leistungssportlern in NRW, frühzeitig relevante Berufspraxis zu sammeln. Marathonläufer Hendrik Pfeiffer und Ruderin Alexandra Höffgen zeigen mustergültig, wie das gehen kann.

So gelingt Onboarding von Leistungssportlern

„Gekommen um zu bleiben. Leistungssportler im Unternehmen“: So lautete das Thema des Follow-up der Sportstiftung NRW am 5. Juli 2018 bei Innogy in Essen. Personalverantwortliche sowie aktive und ehemalige Leistungssportler konzipierten gemeinsam ein Konzept, das Unternehmen dabei unterstützen soll, aktive Athleten als Mitarbeiter gewinnbringend in den Betriebsablauf einzubinden.

Ergebnis des Workshops ist ein Fünf-Punkte-Plan, der Sie dabei unterstützen soll, einen aktiven Leistungssportler in Ihr Unternehmen an Board zu holen. Es geht um folgenden Aspekte:

  • Unternehmenskultur
  • Der Mentor
  • Interne Kommunikation
  • Einbindung des Athleten
  • Zeitplanung

Die Langfassung des Konzepts finden Sie hier.

An Ihrem Feedback und Ihren Anregungen sind wir stets sehr interessiert. Schreiben Sie uns an zwillingskarriere(at)sportstiftung-nrw.de

Die Zwillingskarriere in der Praxis

Wirtschaft & Leistungssport – Die Badminton-Nationalspielerin Karin Schnaase und ihr Wirtschaftspartner die Hupfer Metallwerke GmbH. Eine anschauliche Erklärung wie die Zwillingskarriere in der Praxis realisiert wird.

Film: Andrea Bowinkelmann

Wirtschaft & Leistungssport II – Fechterin Léa Krüger sammelt ihre ersten beruflichen Erfahrungen beim Telekommunikationsunternehmen Vodafone in Düsseldorf. Ein Filmteam hat sie in ihrem Alltag zwischen Sport und Beruf begleitet.

Film: Vodafone

Wirtschaft & Leistungssport III – Laura Mertens, Deutsche Meisterin im Ringen und WM-Teilnehmerin, meistert als Ergotherapeutin bei medicoreha den Spagat zwischen Spitzensport und beruflicher Karriere.

Film: medicoreha

Wirtschaft & Leistungssport IV – Mountainbike-Profi Ben Zwiehoff zeigt, wie er den Radsport und seinen Job in der Rechtsabteilung bei Gelsenwasser vereint.

Film: Gelsenwasser

Wirtschaft & Leistungssport – Badmintonspielerin Karin Schnaase berichtet von ihrer Zwillingskarriere bei den Hupfer Metallwerken.

Wirtschaft & Leistungssport – Die Fechterin Léa Krüger und ihr Wirtschaftspartner Vodafone.

Wirtschaft & Leistungssport – Ringerin Laura Mertens spricht über ihre berufliche Karriere bei medicoreha.

Wirtschaft & Leistungssport IV  – Mountainbike-Profi Ben Zwiehoff zeigt, wie er den Radsport und seinen Job in der Rechtsabteilung von Gelsenwasser vereint.