RheinRuhr
4668 Hochschulspiele 2025 in Rhein-Ruhr

Das Exekutivkomitee des Internationalen Hochschulsportverbands FISU hat die Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games nach Nordrhein-Westfalen vergeben. Die FISU World University Games, vormals bekannt als Universiade, sind die weltweit größte Multisportveranstaltung nach den Olympischen und Paralympischen Spielen und finden seit 1989 erstmals wieder in Deutschland statt.

Nordrhein-Westfalen wird im Juli 2025 mit der Region Rhein-Ruhr Gastgeber für rund 10.000 Athlet*innen sowie Offizielle aus 170 Ländern sein. Sie messen sich bei den Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games an zwölf Tagen in 18 Sportarten. Die Wettkämpfe werden in Bochum, Duisburg, Düsseldorf, Essen und Mülheim an der Ruhr ausgetragen. Neben dem spitzensportlichen Vergleich stehen Wissenschaft, Nachhaltigkeit und Innovation sowie der interkulturelle Austausch im Fokus der Veranstaltung. Ausrichter der Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games ist der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh).

Deutschland hat den Zuschlag für die Ausrichtung der Hochschulspiele 2025 bekommen. Große Freude bei NRW-Staatsekretärin Andrea Milz, Jörg Förster (Mitte, Vorstandsvorsitzender des adh) und Philipp Michler.

Stimmen

Ministerpräsident Armin Laschet: „Nordrhein-Westfalen ist Sportland Nummer 1 und die Adresse für hochkarätige internationale Wettbewerbe. Wir freuen uns, zu den Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games junge Sportlerinnen und Sportler aus der ganzen Welt an Rhein und Ruhr willkommen zu heißen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwarten erstklassige Sportstätten, ein weltoffenes und tolerantes Land und ein sportbegeistertes und leidenschaftliches Publikum. Nordrhein-Westfalen ist gerne Gastgeber für eines der großen Ereignisse des Weltsports.“

Der Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Horst Seehofer: „Es ist großartig, dass die zweitgrößte Multisportveranstaltung der Welt im Sommer 2025 in Deutschland stattfindet. Wir bieten tausenden studentischen Athletinnen und Athleten eine attraktive Bühne des Spitzensports und den Besucherinnen und Besuchern ein Sportevent der Spitzenklasse. Ich bin sicher, dass die Weltspiele der Studierenden ein unvergessliches Sportereignis werden.“

Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunds, Alfons Hörmann: „Wir gratulieren allen, die daran beteiligt waren, die 2025 FISU World University Games an Rhein und Ruhr zu holen. Kurze Wege, bereits vorhandene Wettkampfstätten sowie Organisationstalent und Sportbegeisterung der Gastgeberinnen und Gastgeber sind die wertvollen Elemente dieser erfolgreichen Bewerbung.“

Der adh-Vorstandsvorsitzende, Jörg Förster: „Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen und die Entscheidung der FISU, die sowohl für den deutschen Hochschulsport als auch für den gesamten deutschen Sport von historischer Bedeutung ist. Wir werden unsere Chance nutzen und gemeinsam mit unseren Partnern ein Großereignis ausrichten, das Sport und Wissenschaft beispielhaft verbindet. Im konzeptionellen Fokus der Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games stehen die Themen soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit sowie Innovation und Partizipation. Durch diese Schwerpunktsetzung und die enge Einbindung der Hochschullandschaft in die Vorbereitung und Durchführung können die Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games als Inkubator für Veränderungsprozesse im Sport und in der Metropolregion Rhein-Ruhr dienen. Darüber hinaus sollen von ihnen – insbesondere durch die intensive Einbeziehung von Studierenden – langfristige gesamtgesellschaftliche Entwicklungsimpulse ausgehen.“

Der kommissarische FISU-Präsident, Leonz Eder: „Die Universiade 1989 in Duisburg, welche die Gastgeber in nur rund sechs Monaten auf die Beine gestellt hatten, bleibt der FISU in bester Erinnerung. Der adh hat sich in der Vergangenheit zudem als hervorragender Organisator von mehreren Studierenden-Weltmeisterschaften, unter anderem mit Beachvolleyball in München und Reiten in Aachen, sehr gut in Szene gesetzt. Das in mehrfacher Hinsicht überzeugende Konzept für die Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games hat der adh in enger Abstimmung mit der FISU erarbeitet. Insbesondere die Gewichtung der Nachhaltigkeit und des Umweltbewusstseins gefallen mir außerordentlich gut. Die FISU freut sich über die weitere Zusammenarbeit auf dem Weg bis 2025 und darüber hinaus, im Wissen, dass der adh ein ebenso starker wie verlässlicher Partner ist.“

Das Durchführungskonzept für die Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games hat der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband in den letzten zwei Jahren in intensiver Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, der FISU sowie den Kommunen Bochum, Duisburg, Düsseldorf, Essen und Mülheim an der Ruhr, den adh-Mitgliedshochschulen sowie weiteren Partnern des organisierten Sports und der Wissenschaft erfolgreich entwickelt.

Über die FISU World University Games:

Die FISU World University Games werden in zweijährigem Rhythmus (in ungeraden Jahren) im Winter und im Sommer vom Internationalen Hochschulsportverband, der Fédération Internationale du Sport Universitaire (FISU), veranstaltet. Die folgenden fünfzehn Sportarten gehören zum festen Programm der Sommerausgabe:

Badminton, Basketball, Bogenschießen, Fechten, Gerätturnen, Judo, Leichtathletik, Rhythmische Sportgymnastik, Schwimmen, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Volleyball, Wasserball und Wasserspringen.

Die optionalen Sportarten 3×3 Basketball, Beach-Volleyball sowie Rudern ergänzen das Programm der Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games. Geplant ist auch, einzelne Parasportwettbewerbe ins Programm zu integrieren.

Bei FISU World University Games können Studierende, die maximal 25 Jahre alt sind und von ihren nationalen Verbänden nominiert werden, starten. Zu den Teilnehmenden zählen sowohl studentische Nachwuchsleistungssportlerinnen und -sportler als auch etablierte Spitzensportlerinnen und -sportler.

Die FISU World University Games sind mit einem internationalen Wissenschaftskongress und einem thematisch breitgefächerten Rahmenprogramm außerdem eine vielschichtige, interkulturelle Veranstaltung, die weit über den Event-Zeitraum hinaus positiv wirkt. Die Verbindung von Spitzensport, kulturellen Impressionen und persönlichem Austausch macht das besondere Flair der FISU Games aus, das auch etablierte Sportstars begeistert.

Zu bekannten deutschen Teilnehmenden an FISU World University Games beziehungsweise Universiaden zählen unter anderem Jörg Ahmann, Dr. Thomas Bach, Dr. Sabine Bau, Ole Bischoff, Karla Borger, Britta Büthe, Heide Ecker-Rosendahl, Ariane Friedrich, Eberhard Gienger, Dr. Michael Groß, Fabian Hambüchen, Betty Heidler, Britta Heidemann, Andreas Hofmann, Dr. Franz-Josef Kemper, Sarah Köhler, Thomas Lurz, Björn Otto, Dr. Yorck Polus, Wolf-Dieter Poschmann, Silke Renk-Lange, Prof. Dr. Klaus Steinbach oder Britta Steffen.

Categories: News Schlagwörter: , , , , | Comments 4695 Die Finals 2021

In Nordrhein-Westfalen, Berlin und Braunschweig finden Sportwettbewerbe auf höchster Ebene in 18 Sportarten von Basketball bis Reiten statt. Insgesamt sind 140 Deutsche Meistertitel zu gewinnen. „Die Finals“ finden vom 3. bis 6. Juni statt und werden 2021 erstmals an vier Tagen ausgetragen.

Das Land Nordrhein-Westfalen, das Land Berlin, ARD und ZDF bündeln ihre Kräfte, um gemeinsam für den deutschen Sport „Die Finals“ im Sportland.NRW und in der Sportmetropole Berlin zu ermöglichen. Die Deutschen Meisterschaften der Leichtathletik finden im Rahmen der Finals in Braunschweig statt. Vor dem Hintergrund der pandemischen Lage gelten bei allen Wettbewerben strenge Hygieneauflagen. Auch werden in den Arenen und Stadien kein Zuschauer vor Ort sein können. ARD und ZDF übertragen mehr als 25 Stunden für das Hauptprogramm und zahlreiche Streams.

Wettkämpfe in Dortmund, Duisburg, Balve und Bochum

In Nordrhein-Westfalen werden Wettkämpfe in zehn Sportarten ausgetragen: Gerätturnen und Rhythmische Sportgymnastik in der Westfalenhalle in Dortmund, Karate, Taekwondo und Tischtennis in der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund, Kanu, Kanupolo und Stand-Up-Paddling auf der Regattabahn im Sportpark Duisburg, Reiten auf Schloss Wocklum in Balve, sowie Klettern (Speed und Bouldern) integriert in die Ruhr Games in Bochum.

Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen: „Wenige Wochen vor den Olympischen und Paralympischen Sommerspielen sind für unsere Spitzensportlerinnen und Spitzensportler zwei Dinge besonders wichtig: Vorbereitungsmöglichkeiten unter sicheren Bedingungen und Wettkampfpraxis.“

In Berlin Triathlon, Schwimmen, 3×3 Basketball

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin: „Den Sport zu fördern, bedeutet auch, dass wir gemeinsam für weniger populäre Disziplinen zu werben. Das ist der Gedanke der Initiative, die zur Veranstaltung ‚Die Finals‘ geführt hat. Viele Sportarten heißen zu Unrecht Randsportarten, bloß weil sie nicht im Fokus öffentlicher Wahrnehmung stehen.“

Das Sportprogramm in Berlin umfasst Wettkämpfe in sieben Sportarten: Bogensport, Moderner-Fünfkampf und Triathlon im Olympiapark Berlin, 3×3 Basketball und Radsport Trial im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, den Triathlon-Start im Strandbad Wannsee, sowie Schwimmen und Wasserspringen in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE).

In den Sportarten Bogensport, Tischtennis und Triathlon sind Para-Athletinnen und Athleten integriert bzw. werden Para-Wettbewerbe ausgetragen.

ARD und ZDF produzieren „Die Finals“ komplett selbst. An 12 Produktionsstandorten werden mehr als 160 Kameras (inklusive Drahtlos-Kameras, Schienenkameras, Drohnen und Superslomos) zum Einsatz kommen.

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