Deutschlandstipendium

Stipendien für sieben Top-Talente

DSW21 kooperiert mit der Sportstiftung NRW – aktuell im Rahmen des Programms Deutschlandstipendium für Spitzensportler*innen. Im Herbst folgen drei Trainee-Stellen für die nachsportliche Karriere.

03.03.2021, Quelle: DSW21

Seit Anfang 2021 kooperiert DSW21 eng mit der Sportstiftung NRW und unterstützt junge Athletinnen und Athleten, die vor der schwierigen Situation stehen, die Herausforderungen von Studium und sportliche Laufbahn unter einen Hut zu bringen. Im Herbst wird die Zusammenarbeit mit dem Dortmunder Stadtwerke-Konzern sogar noch intensiviert. Dann schreibt DSW21 drei Trainee-Stellen für Top-Sportler im Übergang zum Beruf aus.

Die sieben Sportstipendiat*innen von DSW21

Zur Gruppe der Stipendiat*innen gehören der 23-jährige 3.000-Meter-Läufer Nils Voigt, der bei den Deutschen Hallenmeisterschaften im Februar Bronze gewann und Betriebswirtschaft an der Ruhr-Uni Bochum studiert, sowie zwei 19-jährige Mittelstrecken-Talente der LG Olympia Dortmund: Lasse Funck, mit der 3 x 1.000 m-Staffel Dritter bei der U20-DM, und Verena Meisl, die 2020 bei den Deutschen Meisterschaften Platz vier über 1.000 Meter belegte. Beide studieren an der TU Dortmund – Lasse Architektur und Verena Maschinenbau.

Die anderen vier Aktiven sind auf dem Wasser zu Hause und trainieren – teils mit dem Fokus auf den Olympischen Sommerspielen in Tokio – am Dortmund-Ems-Kanal im Leistungszentrum des Deutschen Ruder-Verbandes:
Sophie Oksche (25), Vize-Europameisterin im Achter (Maschinenbau an der FH Dortmund)
Pia Greiten (23), U23-Vize-Weltmeisterin und EM-Sechste im Einer (Wirtschaftsingenieurwesen, TU Dortmund)
John Heithoff (21), Junioren-Weltmeister im Achter (Wirtschaftswissenschaften, TU Dortmund)
Leon Schandl (22), Vierter im Vierer bei der U23-WM (Bauingenieurwesen, TU Dortmund)

Jürgen Brüggemann, Geschäftsführer der Sportstiftung NRW, freut sich über das Engagement des Dortmunder Stadtwerke-Konzerns. „Ein Hochschulstudium mit dem hohen Aufwand für Training und Wettkämpfe zu vereinbaren, stellt Leistungssportler*innen vor immense Herausforderungen – auch finanzielle. Das Engagement von DSW21 ebnet ihnen den Weg, um ihre hohen beruflichen und sportlichen Ambitionen voranzutreiben.“

Für Harald Kraus, Arbeitsdirektor bei DSW21, birgt die Zusammenarbeit Win-Win-Potenzial: „Wir begleiten die Aktiven auf ihrem Weg sehr gerne. Zum einen werden wir damit der gesellschaftlichen Verantwortung gerecht, die wir als kommunales Unternehmen ganz besonders haben. Aber wir betreiben auch Eigenmarketing und knüpfen Kontakte zu jungen Menschen, die möglicherweise unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zukunft sind. In der großen Familie der Unternehmensgruppe 21 haben wir für Platz und Aufgaben für motivierte junge Menschen mit den unterschiedlichsten Qualifikationen. Vielen ist die Bandbreite gar nicht bewusst.“

Eine Erfahrung, die auch Tom Kintgen, bei DSW21 für das Recruiting verantwortlich, immer wieder macht: „Häufig wundern sich gerade junge Bewerber*innen, wie frisch und innovativ ein kommunales Unternehmen sein kann. Dieses Profil des attraktiven Arbeitgebers wollen wir schärfen. Dazu gehört auch, dass wir krisensicher sind, flexible Arbeitszeiten und -modellen sowie eine sehr gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie anbieten. Und wir sind ein unverzichtbarer Teil des Gesamtorganismus Stadt. Das stiftet Identität und Zusammenhalt.“ Denn gerade für die junge Generation werde es immer wichtiger, „einen spannenden und herausfordernden Job zu finden, der nachhaltig ist und ‘Sinn‘ macht. Das können wir bieten.“

„Wir knüpfen Kontakte zu jungen Menschen, die möglicherweise unsere Mitarbeiter*innen der Zukunft sind.“

Harald Kraus, Arbeitsdirektor bei DSW21