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Captains Day 2018: Große Bühne für NRW-Sporttalente

Der diesjährige Captains Day der Sportstiftung NRW auf der boot in Düsseldorf stand erstmals ganz im Zeichen der Sportlerbörse. 18 Athletinnen und Athleten konnten sich jeweils fünf Minuten von ihrer besten Seite zeigen, was ihnen überragend gelang.

Vor Beginn der Sportlerbörse gab Moderator Arnd Schmitt den jungen Athleten ein paar Tipps mit auf den Weg.

Ute Schäfer, Vorsitzende des Vorstands der Sportstiftung NRW mit Messe-Chef und Kuratoriumsmitglied der Sportstiftung NRW, Werner M. Dornscheidt (l.) sowie Sportstiftungsgeschäftsführer Jürgen Brüggemann.

Ein Skifahrer aus Sprockhövel: Trickski-Athlet Florian Preuß überzeugte mit einem gelungenen Auftrtt. Für die Spiele in Südkorea hat es leider nicht gereicht.

Janine Bischoff (l.), Leiterin des Athletenprogramms bei der Adecco Group Germany, im Gespräch mit Schwimmerin Dorothea Brandt.

Leichtathletin Laura Hansen im Austausch mit Hartmut Haubrich, Vorsitzender des Verwaltungsrats bei ElectronicPartner Handel SE.

Dieter Welsink (M.), Geschäftsführenden Gesellschafter von medicoreha und Ex-Wildwasser-Kanufahrer, tauscht sich mit Ute Schäfer, Vorstandsvorsitzende der Sportstiftung NRW, und Axel vom Schemm, Pressesprecher der Stiftung, aus.

Leichtathletik-Legende Ulrike Nasse-Meyfarth aus dem Kuratorium der Sportstiftung NRW ist auch heute noch gern gehörte Zitatgeberin für die Presse – hier interviewt sie ein Redakteur des Express Düsseldorf.

Mit Mark Warnecke war ein prominenter Ex-Schwimmer zu Gast.

Die Internationale Bootsausstellung Düsseldorf, besser bekannt als „boot“, ist die weltweit größte und bedeutendste Bootsmesse. Und eine Plattform der Superlative, was nicht allein an den beeindruckenden Yachten und Attraktionen liegt. Einen bescheidenen Beitrag zur Einmaligkeit leistet die Sportstiftung NRW, die 2018 zum siebten Mal mit ihrem Netzwerk­event Captains Day bei der Messe zu Gast war.

Die Einladung ist sichtbares Zeichen des Engagements von Messe-Chef Werner M. Dornscheidt, der ein Förderer des Sports und Kuratoriumsmitglied der Sportstiftung NRW ist. Zurück zum Stichwort einmalig: Mit der Sportlerbörse hat die Sportstiftung NRW ein Format geschaffen, das in dieser Form und Größe bundesweit seinesgleichen sucht. Nach zwei gelungenen Testläufen in den jüngsten zwei Jahren wagte die Stiftung dieses Mal den großen Wurf und stellte den Captains Day ganz ins Zeichen der Sportlerbörse. Und folgte damit konsequent dem im vergangenen Jahr vielfach geäußerten Wunsch sowohl der Sportler als auch der Unternehmer, der persönlichen Präsentation noch mehr Raum zu geben.

Noch mehr Raum für die Athleten

Gesagt, getan: Unter dem Tagesmotto „Der Athlet im Mittelpunkt“ erhielten die diesmal 18 NRW-Leistungssportler so die Gelegenheit, sich den zahlreich anwesenden Wirtschaftssvertretern jeweils fünf Minuten vorzustellen und für sich zu werben; die große Bühne gehörte dabei ihnen allein. Mit dabei waren unter anderem Schwimmerin Dorothea Brandt, Malte Jakschik, Jakob Gebel, Felix Brummel und Marc Leske aus dem Ruder-Deutschlandachter, Fechter Richard Hübers, Schwergewichtsboxer Max Keller sowie die Para-Sportler Uta Streckert (Leichtathletik) und Philipp Wassenberg (Sitzvolleyball).

Katharina Bauer, derzeit Deutschlands Nummer eins im Stabhochsprung, musste krankheitsbedingt schweren Herzens absagen und wurde von Jürgen Brüggemann, Geschäftsführer der Sportstiftung NRW, auf der Bühne verterten – offenbar gut, denn schon am Folgetag lagen ihr zwei Unternehmensanfragen vor.

Die Auftritte der Sportler kamen überragend gut an: Beim Meet & Greet im Anschluss – die Athleten warteten an eigenen Stehtischen auf ihre Gesprächspartner – herrschte schnell rege Betriebsamkeit im großen Raum 3 des Congress Center Düsseldorf. Sportler und Unternehmer loteten gemeinsame Ziele aus, tauschten Kontaktdaten und Visitenkarten, und bei manchem führte das erste Gespräch sogleich zu einem Anschlusstermin.

„Für mich ist es das erste Mal, dass ich bei so einer Aktion dabei bin. Ich denke, dass das eine große Chance ist“, sagt der Sprockhöveler Freeskee-Fahrer Florian Preuss, der stellvertretend das ausdrückte, was viele seiner Athletenkollegen an diesem Tag dachten. Da die wenigsten Leistungssportler mit ihrer Leidenschaft Geld verdienen können, ist es unerlässlich, sich frühzeitig um die Karriere nach der Karriere zu kümmern. In der Praxis bereitet aber eben das Probleme, denn bei gut und gern 20 Stunden Training pro Woche plus Studium bleibt den meisten wenig Zeit, um während der aktiven Karriere entsprechende Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen.

Sportstiftung schließt die Lücke zwischen Sport und Beruf

„Diese Lücke versuchen wir mit dem Captains Day zu schließen“, sagt Ute Schäfer, Vorsitzende des Vorstands der Sportstifung NRW. „Je eher junge Sportler Berufspraxis sammeln, desto besser sind ihre Chancen später. Das ist gut für den Lebenslauf, aber auch für die Persönlichkeitsbildung“, erklärt Ute Schäfer. Geht es nach dem Wunsch der Stiftung NRW, starten möglichst viele NRW-Athleten schon in jungen Jahren die von der Stiftung konzipierte Zwillingskarriere – also eine Laufbahn mit dem Leistungssport auf der einen und Studium plus Berufspraxis auf der anderen Seite.

Dann steht Superlativen in beiden Bereichen nichts mehr im Wege.

Was Teilnehmer sagen

„Der Captains Day bietet immer eine gute Plattform zum Austausch mit anderen Unternehmensvertretern. So enstehen neben der Sportlerbörse sehr wertvolle Kontakte.“
Dr. Ralf I. Schenkel, Head of Career Management, LANXESS Deutschland GmbH

„Der Captains Day ist eine wirklich gelungene Veranstaltung. Das Format, die Vorstellung der Sportler kombiniert mit einem anschließenden „Speed-Dating“ hebt den Captains Day besonders hervor. Ich beglückwünsche die Sportstiftung NRW zu diesem tollen Event und kann sie nur ermutigen so weiter zu machen.“
Karsten Hollasch, Partner/Financial Advisory, Deloitte GmbH

„Zwillingskariere und Captains Day sehe ich außergewöhnlich positiv. Die beiden Spitzensportler, die bei uns tätig sind, werden von allen Seiten in ihrem Leistungswillen und als Persönlichkeit sehr geschätzt. Wir werden gern weitere Spitzensportler auf ihrem Weg in den Beruf begleiten.“
Hartmut Haubrich, Vorsitzender des Verwaltungsrats, ElectronicPartner Handel SE

„Für mich ist es das erste Mal, dass ich bei einer Sportlerbörse dabei bin. Ich denke, dass es eine große Chance ist, Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen.“

Florian Preuß, Trikski-Fahrer aus Sprockhövel