Aktuell

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Der WMTV Solingen ist Behindertensportverein des Jahres 2019

Die generationsübergreifende Angebotsvielfalt überzeugt die Jury. Der NRW-Wettbewerb wurde durch die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und den Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW e.V. initiiert.

Der erste Preis ging an den WMTV Solingen, Platz zwei an den Schwimm-Club Wiking Herne. NRW-Staatssekretärin Andrea Milz (2.v.l.) nahm die Ehrung in der Messe Düsseldorf am 18. September 2019 vor.

Alle Preisträger und Geehrten des NRW-Wettbewerbs Behindertensportverein des Jahres.

Die Vertreter des TSV Bayer Leverkusen wurden für ihr Engagement mit 1.500 Euro (Plätze 4 bis 6) ausgezeichnet.

Eine Jury, bestehend aus Vertretern aus Sport, Politik, Sport und Gesellschaft, wählte den WMTV Solingen 1861 zum Sieger. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro verbunden.

Der Solinger Verein bietet vielfältige Angebote für Menschen mit und ohne Behinderungen und fördert speziell das Miteinander der Älteren. Die Zusammenarbeit mit Partnern wie der Caritas, der Lebenshilfe oder verschiedenen Selbsthilfegruppen wird gelebt. Die Qualitätsstandards in Solingen wurden durch mehrfache Auszeichnungen mit dem Gütesiegel BAP bestätigt.

Den zweiten Platz belegte der Schwimm-Club Wiking Herne 1921 mit seinem umfangreichen Schwimmangebot, welches durch das Preisgeld in Höhe von 4.000 Euro weiter ausgebaut werden kann. Auf den dritten Podestplatz wurde der DJK Franz Sales Haus gewählt. Das über den Sport hinaus führende inklusive Vereinskonzept zeichnet den Essener Verein aus. Die Arbeit wird mit 2.500 Euro belohnt.

Zwischen den Plätzen vier bis sechs (1. Budokan Hünxe, RBG Dortmund 51, TSV 04 Bayer Leverkusen) gab es keine weiteren Abstufungen. Alle Vereine erhielten jeweils 1.500 Euro. Ebenfalls wurden die Plätze sieben bis zehn ohne weitere Abstufungen gewählt und mit 1.000 Euro ausgezeichnet (SV Blau Weiß Recklinghausen, Reha- und Gesundheitssport Bönen e.V, GBSG Herford, BSG Gütersloh).

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes NRW, Andrea Milz, verdeutlichte bei der Preiseverleihung auf der Messe Düsseldorf die Bedeutung der Vereinsarbeit für den Sport von Menschen mit Behinderung: „Die Vereine in Nordrhein-Westfalen leisten einen wichtigen Beitrag für Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Die Vereine zeigen wie der Sport quer durch alle Gesellschaftsschichten verankert ist und dass alle Menschen mitmachen können.“