Turin 2006

158 der besten deutschen Wintersportler nahmen an den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin teil. Noch nie zuvor waren es mehr deutsche Athletinnen und Athleten. Sie haben sich mit 11 Gold-, 12 Silber- und 6 Bronzemedaillen und damit Platz 1 in der Medaillenbilanz als Weltklassesportler präsentiert. Wir gratulieren allen Medaillengewinnern zu ihrem grandiosen Erfolg, an dem auch Wintersportler aus Nordrhein-Westfalen beteiligt waren:

 

Gold Kiriasis, Sandra – Winterberg 2er-Bob
Gold Schneiderheinze, Anja - Winterberg 2er-Bob

 

Beide Olympiasiegerinnen wurden offiziell geehrt für ihren Medaillenerfolg und erhielten eine attraktive Geldprämie durch die Sportstiftung NRW.

 

Weitere gute Nachrichten aus Turin gab es zu vermelden. Der Winterberger René Spies belegte mit seinem Team (Christoph Heyder, Alexander Metzger, Enrico Kühn: Winterberg) im olympischen Viererbob-Wettbewerb den 5. Platz im Endklassement. Er fuhr zweimal die drittbeste Endzeit. Der erfolgreiche Bobpilot ist ein engagierter Förderer des olympischen Nachwuchses in Nordrhein-Westfalen und unterstützt aktiv die Förderarbeit der Sportstiftung NRW.

 

Die deutschen Eishockey-Frauen haben sich das beste Olympia-Ergebnis erreicht. Sie sicherten sich den 5. Platz im Spiel gegen das russische Team. In Turin mitgekämpft haben Bettina Evers (Grefrather EC) und Andrea Lanzl (EC Bergkamen).

 

Auch ein Eisschnellläufer aus Nordrhein-Westfalen ging bei den Olympischen Winterspielen in Turin an den Start: Stefan Heythausen (EC Grefrath). Stefan Heythausen erreichte in der Mannschaftsverfolgung (erstmals olympische Disziplin) gemeinsam mit Jörg Dallmann, Robert Lehmann (beide Erfurt) und Tobias Schneider (Berlin) den hervorragenden 7. Platz im Team-Pursuit.

 

Skeletonfahrer Sebastian Haupt (RSG Hochsauerland) hat überraschend den Sprung an die Spitze geschafft. Der C-Kaderathlet erzielte in Turin als Olympia-Neuling trotz fehlender Bahnerfahrung einen hervorragenden 9. Platz mit nur 1,7 Sekunden Rückstand nach zwei Läufen auf den Olympiasieger Duff Gibson (Kanada). Er war damit bester deutscher Skeletonfahrer. „Ich bin ja erst 20. Meine Zeit kommt noch“, erklärt Sebastian Haupt. Die Sportstiftung NRW fördert Sebastian Haupt als einen hoffnungsvollen Nachwuchsathleten.

Olympia Turin 2006
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