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Zwei Mal Gold im Düsseldorfer Landtag

Über ihre Fördermaßnahmen informierte die Sportstiftung NRW Mitglieder des Sportausschusses im Düsseldorfer Landtag. Highlights beim parlamentarischen Frühstück waren die Auftritte zweier aktueller Goldmedaillengewinner.

Zwei Mal Gold: Ruderin Lisa Schmidla (vorn, rechts) und Para-Sprinter Felix Streng (links daneben) waren die Stargäste beim parlamentarischen Frühstück im Düsseldorfer Landtag. Ute Schäfer (r.), Vorsitzende der Sportstiftung NRW, hatte die Mitglieder des Sportausschusses zum informellen Austausch in lockerer Autmospähre eingeladen. Mit dabei: Doppelolympiasiegerin (1972) Heide Ecker-Rosendahl (l.), Gisela Hinnemann (beide stellvertrende Vorsitzende im Stiftungsvorstand) sowie Sportstiftungsgeschäftsführer Jürgen Brüggemann.

Als die bewegten Bilder mit Lisa Schmidla und Felix Streng in den Hauptrollen über die Wand flackerten, war die olympische Stimmung des vergangenen Sommers auch bei frostigen Außentemperaturen plötzlich wieder sehr präsent. So geschehen jüngst beim parlamentarischen Frühstück im Düsseldorfer Landtag, zu dem die Sportstiftung NRW alle Mitglieder des Sportausschusses eingeladen hatte.

Die Krefelder Ruderin Schmidla (Gold im Doppelvierer) und Paralympics-Athlet Streng (Gold in der 4-x-100-Meter-Staffel sowie Bronze über 100 Meter und im Weitsprung) berichteten als Stargäste des Morgens von ihren Eindrücken aus Rio. Heide Ecker-Rosendahl, Doppelolympiasiegerin von München 1972 und stellvertretende Vorsitzende im Vorstand der Sportstiftung NRW, freute sich sichtlich mit den jungen Nachwuchssportlern Schmidla und Streng. Zugleich bedauerte sie, dass Sportler und Wettkämpfe im Unterschied zur  zunehmenden Kommerzialisierung der Olympischen Spiele immer mehr in den Hintergrund träten.

Neben dem Kurzbericht aus Rio nahmen sich Lisa Schmidla und Felix Streng aber auch die Zeit, die interessiert lauschenden anwesenden Fachpolitiker über die unterschiedlichen Fördermaßnahmen der Sportstiftung NRW zu informieren, die sie im Zuge ihrer sportlichen Laufbahn genossen hatten. Unter anderem waren beide Sportler Mitglied im Nachwuchselite-Team NRW der Sportstiftung NRW. Im Fall von Lisa Schmidla endete die Förderung nur, weil sie ins ElitePlus-Team der Deutschen Sporthilfe wechselte. Somit wurde eine wesentliche Aufgabe der Sportstiftung NRW, die Hinführung von Nachwuchsathleten zur Elite-Förderung der Deutschen Sporthilfe, am lebenden Beispiel beschrieben.

„Die Sportstiftung NRW hat ein klares Profil mit fest definierten Aufgaben“, sagt Ute Schäfer, Vorsitzende des Vorstands der Sportstiftung NRW und als Mitglied im Düsseldorfer Landtag Initiatorin des parlamentarischen Frühstücks. „Eines unserer wesentlichen Ziele ist es, jungen, hoffnungsvollen Talenten den schwierigen Übergang vom Landes- in den Bundeskader zu ermöglichen“, erklärte Schäfer.

Appell für den Pakt für den Sport

Gemeinsam mit Jürgen Brüggemann, Geschäftsführer der Sportstiftung NRW, gab sie darüber hinaus den Teilnehmern einen Überblick über die fünf verschiedenen Fördertöpfe der Stiftung. Die Sportstiftung NRW konnte zwischen 2014 und 2016 im Zuge der Individualförderung knapp 1,8 Millionen Euro für den Nachwuchsleistungssport in NRW ausschütten.

Wesentlich für diese verlässliche Förderung sei laut Ute Schäfer der „Pakt für den Sport“, der dem organisierten Sport im Land mit jährlich zugesicherten 34,34 Millionen Euro für die Jahre 2014 bis 2017 finanzielle Planungssicherheit gegeben habe. Insofern sei die Fortführung des Pakts über 2017 hinaus von herausragender Bedeutung für den Leistungssport in NRW, sagte Ute Schäfer.

Abschließend präsentierten Schäfer und Brüggemann die von der Sportstiftung NRW entwickelte Zwillingskarriere. „Als Baustein der Dualen Karriere im Sport zielt sie drauf ab, Leistungssportlern bereits während ihrer aktiven Laufbahn erste Berufserfahrungen zu ermöglichen, damit sie nach dem Ende der Karriere einen reibungslosen Übergang in den Job haben“. Eben dies sei häufig nicht der Fall, erklärte Ute Schäfer, und hob die Bedeutung des Leuchtturmprojekts der Sportstiftung NRW hervor.