Aktuelles

Wieneke und Schmitt in der Ruhmeshalle

Große Ehre für die Sportstiftung NRW: Kuratoriumsmitglied Dr. Arnd Schmitt und Botschafter Frank Wieneke sind mit 14 weiteren Persönlichkeiten in die „Hall of Fame des deutschen Sports“ aufgenommen worden. Das Team der Sportstiftung NRW gratuliert.

Doppelte Ehre: Botschafter Frank Wieneke (l.) und Kuratoriumsmitglied Dr. Arnd Schmitt sind neu in der "Hall of Fame des deutschen Sports“.

Eine 75-köpfige Jury aus Vertretern von Sport, Wirtschaft, Medien und Politik mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière an der Spitze bestimmte jüngst die Neuaufnahmen. Zu dem Gremium gehören auch alle lebenden Mitglieder der nun 102-köpfigen „Hall of Fame“. Bei den Neuzugängen in die Ruhmeshalle standen in diesem Jahr Sport-Idole im Mittelpunkt, welche die Epoche zwischen Olympia 1972 und der Wiedervereinigung geprägt hatten. Die Deutsche Sporthilfe hat die „Hall of Fame“ des deutschen Sports“ anlässlich der Verleihung der Goldenen Sportpyramide 2006 ins Leben gerufen.

Arnd Schmitt, 50 Jahre alt, räumte als aktiver Fechter fast alles ab und erwarb sich so den Ruf des Medaillensammlers auf der Planche : Er ist Doppelolympiasieger 1988 und 1992 sowie mehrfacher Weltmeister. Im Kuratorium der Sportstiftung NRW ist er seit Dezember 2000 aktiv. Privat führt der promovierte Zahnmediziner gemeinsam mit seinem Bruder Ulrich eine Gemeinschaftspraxis in Bergisch Gladbach.

Der 54 Jahre alte Frank Wieneke gewann 1984 olympisches Gold in Los Angeles und Silber 1988 in Seoul, war 1986 Europameister und gewann 1988 und 1989 EM-Silber. 2008 war er als Bundestrainer am Olympiasieg von Ole Bischof beteiligt. Seitdem ist er an der Trainerakademie Köln des Deutschen Olympischen Sportbundes für die Ausbildung von Diplom-Trainern verantwortlich. Für die Ziele der Sportstiftung NRW steht er als Botschafter ein.

Die übrigen 14 Kandidaten im Überblick:

  1. Gauder, Hartwig: Der Mann mit den drei Herzen (*10.11.1954 in Vaihingen, Leichtathletik). Über 50 km Gehen Olympiasieg (1980), Welt- (1987) und Europameister (1986).
  2. Gienger, Eberhard: Die Reck-Legende (*21.7.1951 in Künzelsau, Turnen). Olympia-Bronze am Reck 1976, Reck-Weltmeister 1974, dreimal WM-Zweiter, dreimal Europameister. 1974/1978 Sportler des Jahres. Vize-Präsident Leistungssport des DOSB 2006 bis 2010.
  3. Hanisch, Cornelia: Die Florett-Virtuosin (*12.6.1952 in Frankfurt/M., Fechten). 1984 Olympia-Sieg Team und -Silber im Einzel. Weltmeisterin 1979/81/85, Europameisterin 1983. Sportlerin des Jahres 1985.
  4. Kolbe, Peter-Michael: Das Skuller-Phänomen (*2.8.1953 in Hamburg, Rudern). Fünf WM-Titel (1975/78/81/83/86) im Einer. Olympia-Silber 1976, 1984 und 1988. „Kolbe-Spritze“. Sportler des Jahres 1975.
  5. Kühnhackl, Erich: Eishockeyspieler des Jahrhunderts (*17.10.1950 in Citice/Tschechoslowakei jetzt Tschechien, Eishockey). Olympia-Bronze 1976, 211 Länderspiele (131 Tore). Vizepräsident Deutscher Eishockey Bund. „Deutscher Spieler des Jahrhunderts“.
  6. Langer, Bernhard: Deutschlands Golf-Legende (*27.8.1957 in Anhausen, Golf). Zwei Major-Siege (US-Masters 1985 und 1993). Mitglied Golf Hall of Fame seit 2002. Ryder-Cup-Spieler und -Kapitän (bei Sieg 2004).
  7. Nehmer, Meinhard: Der beste Bobpilot seiner Zeit (*13.1.1941 in Boblin, Bob). Drei Olympiasiege: 1976 (Zweier und Vierer) und 1980 (Vierer). Siege bei WM (1977) und EM (1979) im Vierer. Fahnenträger Olympia 1976.
  8. Netzer, Günter: Der Fußball-Popstar (*14.9.1944 in Mönchengladbach, Fußball). Welt- (1974) und Europameister (1972). Meister (1970 und 1971) und Pokalsieger (1973) mit Borussia Mönchengladbach, Titel mit Real Madrid.
  9. Pusch, Alexander: Fechter des Jahrhunderts (*15.5.1955 in Tauberbischofsheim, Fechten). Zwei Olympiasiege 1976 (Einzel) und 1984 (Mannschaft), im Team Silber 1976 und 1988. Viermal Weltmeister.
  10. Richter, Kristina: Die beste Handballerin ihrer Zeit (geb. Hochmuth, *24.10.1946 in Zwickau, Handball). Dreimal Weltmeisterin (1971/75/78), Olympia-Silber (1976) und -Bronze (1980, Fahnenträgerin als erste deutsche Mannschaftsportlerin). 235 DDR-Länderspiele, drei Europapokalsiege mit Berliner TSC.
  11. Röhrl, Walter: Das Genie des Rallye-Sports  (*7.3.1947 in Regensburg, Motorsport). Weltmeister 1980 und 1982, Europameister 1974. Vier Siege bei Rallye Monte Carlo (1980, 1982, 1983, 1984).
  12. Schmid, Harald: Das Hürden-Ass (*29.9.1957 in Hanau, Leichtathletik). Olympia-Bronze 1976 und 1984 (Staffel/400-m-Hürden), drei WM-Medaillen, fünf EM-Siege. Sportler des Jahres 1979/87.
  13. Schockemöhle, Alwin: Der Champion der Springreiter (*29.5.1937 in Meppen, Reitsport). Zwei Olympiasiege: 1976 im Einzel, 1960 mit der Mannschaft. Sechs EM-Medaillen.
  14. Wunderlich, Erhard: Handballer des Jahrhunderts (*14.12.1956 in Augsburg, †4.10.2012 in Köln, Handball). Weltmeister 1978, Olympia-Silber 1984. Alle nationalen und internationalen Titel mit VfL Gummersbach. „Handballer des Jahrhunderts“. (Posthum).

Hier finden Sie die komplette „Hall of Fame“ des deutschen Sports.

Aktuelles

Wieneke und Schmitt in der Ruhmeshalle

Große Ehre für die Sportstiftung NRW: Kuratoriumsmitglied Dr. Arnd Schmitt und Botschafter Frank Wieneke sind mit 14 weiteren Persönlichkeiten in die „Hall of Fame des deutschen Sports“ aufgenommen worden. Das Team der Sportstiftung NRW gratuliert.

Doppelte Ehre: Botschafter Frank Wieneke (l.) und Kuratoriumsmitglied Dr. Arnd Schmitt sind neu in der "Hall of Fame des deutschen Sports“.

Eine 75-köpfige Jury aus Vertretern von Sport, Wirtschaft, Medien und Politik mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière an der Spitze bestimmte jüngst die Neuaufnahmen. Zu dem Gremium gehören auch alle lebenden Mitglieder der nun 102-köpfigen „Hall of Fame“. Bei den Neuzugängen in die Ruhmeshalle standen in diesem Jahr Sport-Idole im Mittelpunkt, welche die Epoche zwischen Olympia 1972 und der Wiedervereinigung geprägt hatten. Die Deutsche Sporthilfe hat die „Hall of Fame“ des deutschen Sports“ anlässlich der Verleihung der Goldenen Sportpyramide 2006 ins Leben gerufen.

Arnd Schmitt, 50 Jahre alt, räumte als aktiver Fechter fast alles ab und erwarb sich so den Ruf des Medaillensammlers auf der Planche : Er ist Doppelolympiasieger 1988 und 1992 sowie mehrfacher Weltmeister. Im Kuratorium der Sportstiftung NRW ist er seit Dezember 2000 aktiv. Privat führt der promovierte Zahnmediziner gemeinsam mit seinem Bruder Ulrich eine Gemeinschaftspraxis in Bergisch Gladbach.

Der 54 Jahre alte Frank Wieneke gewann 1984 olympisches Gold in Los Angeles und Silber 1988 in Seoul, war 1986 Europameister und gewann 1988 und 1989 EM-Silber. 2008 war er als Bundestrainer am Olympiasieg von Ole Bischof beteiligt. Seitdem ist er an der Trainerakademie Köln des Deutschen Olympischen Sportbundes für die Ausbildung von Diplom-Trainern verantwortlich. Für die Ziele der Sportstiftung NRW steht er als Botschafter ein.

Die übrigen 14 Kandidaten im Überblick:

  1. Gauder, Hartwig: Der Mann mit den drei Herzen (*10.11.1954 in Vaihingen, Leichtathletik). Über 50 km Gehen Olympiasieg (1980), Welt- (1987) und Europameister (1986).
  2. Gienger, Eberhard: Die Reck-Legende (*21.7.1951 in Künzelsau, Turnen). Olympia-Bronze am Reck 1976, Reck-Weltmeister 1974, dreimal WM-Zweiter, dreimal Europameister. 1974/1978 Sportler des Jahres. Vize-Präsident Leistungssport des DOSB 2006 bis 2010.
  3. Hanisch, Cornelia: Die Florett-Virtuosin (*12.6.1952 in Frankfurt/M., Fechten). 1984 Olympia-Sieg Team und -Silber im Einzel. Weltmeisterin 1979/81/85, Europameisterin 1983. Sportlerin des Jahres 1985.
  4. Kolbe, Peter-Michael: Das Skuller-Phänomen (*2.8.1953 in Hamburg, Rudern). Fünf WM-Titel (1975/78/81/83/86) im Einer. Olympia-Silber 1976, 1984 und 1988. „Kolbe-Spritze“. Sportler des Jahres 1975.
  5. Kühnhackl, Erich: Eishockeyspieler des Jahrhunderts (*17.10.1950 in Citice/Tschechoslowakei jetzt Tschechien, Eishockey). Olympia-Bronze 1976, 211 Länderspiele (131 Tore). Vizepräsident Deutscher Eishockey Bund. „Deutscher Spieler des Jahrhunderts“.
  6. Langer, Bernhard: Deutschlands Golf-Legende (*27.8.1957 in Anhausen, Golf). Zwei Major-Siege (US-Masters 1985 und 1993). Mitglied Golf Hall of Fame seit 2002. Ryder-Cup-Spieler und -Kapitän (bei Sieg 2004).
  7. Nehmer, Meinhard: Der beste Bobpilot seiner Zeit (*13.1.1941 in Boblin, Bob). Drei Olympiasiege: 1976 (Zweier und Vierer) und 1980 (Vierer). Siege bei WM (1977) und EM (1979) im Vierer. Fahnenträger Olympia 1976.
  8. Netzer, Günter: Der Fußball-Popstar (*14.9.1944 in Mönchengladbach, Fußball). Welt- (1974) und Europameister (1972). Meister (1970 und 1971) und Pokalsieger (1973) mit Borussia Mönchengladbach, Titel mit Real Madrid.
  9. Pusch, Alexander: Fechter des Jahrhunderts (*15.5.1955 in Tauberbischofsheim, Fechten). Zwei Olympiasiege 1976 (Einzel) und 1984 (Mannschaft), im Team Silber 1976 und 1988. Viermal Weltmeister.
  10. Richter, Kristina: Die beste Handballerin ihrer Zeit (geb. Hochmuth, *24.10.1946 in Zwickau, Handball). Dreimal Weltmeisterin (1971/75/78), Olympia-Silber (1976) und -Bronze (1980, Fahnenträgerin als erste deutsche Mannschaftsportlerin). 235 DDR-Länderspiele, drei Europapokalsiege mit Berliner TSC.
  11. Röhrl, Walter: Das Genie des Rallye-Sports  (*7.3.1947 in Regensburg, Motorsport). Weltmeister 1980 und 1982, Europameister 1974. Vier Siege bei Rallye Monte Carlo (1980, 1982, 1983, 1984).
  12. Schmid, Harald: Das Hürden-Ass (*29.9.1957 in Hanau, Leichtathletik). Olympia-Bronze 1976 und 1984 (Staffel/400-m-Hürden), drei WM-Medaillen, fünf EM-Siege. Sportler des Jahres 1979/87.
  13. Schockemöhle, Alwin: Der Champion der Springreiter (*29.5.1937 in Meppen, Reitsport). Zwei Olympiasiege: 1976 im Einzel, 1960 mit der Mannschaft. Sechs EM-Medaillen.
  14. Wunderlich, Erhard: Handballer des Jahrhunderts (*14.12.1956 in Augsburg, †4.10.2012 in Köln, Handball). Weltmeister 1978, Olympia-Silber 1984. Alle nationalen und internationalen Titel mit VfL Gummersbach. „Handballer des Jahrhunderts“. (Posthum).

Hier finden Sie die komplette „Hall of Fame“ des deutschen Sports.