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Ute Schäfer besucht die NRW-OSP

200 Kilometer Luftlinie, elf Stationen, drei Städte – und das an nur zwei Tagen: Ein strammes Programm hatte sich Ute Schäfer, Vorsitzende der Sportstiftung NRW, für ihre Antrittsbesuche bei den NRW-Olympiastützpunkten (OSP) Rheinland, Rhein-Ruhr und Westfalen vorgenommen. Doch die planungsintensive Organisation sollte sich lohnen, zeigten die Rundreisen durch Rheinland und Ruhrgebiet doch vor allem zwei Dinge: die Vielschichtigkeit und Professionalität, mit der in NRW Leistungssportförderung betrieben wird.

Ganz nah am Sportler: Beim Besuch des OSP-Rheinland konnten sich Ute Schäfer (l.) und Bernhard Schwank, Abteilungsleiter Sport im NRW-Sportministerium, von den hervorragenden Trainingsbedingungen der Athleten überzeugen. Fechterin Alexandra Ndolo präsentierte den Gästen zwei hochmoderne Reha-Krafttrainingsgeräte.

Genau hinschauen: Ute Schäfer konnte sich beim Sportvision-Training ein Bild davon machen, wie kniffilig es sein kann, selbst kurze Distanzen präzise einzuschätzen. Stefanie Hennigfeld und Sabine Nebendahl bieten in den Räumen des Sportinternats Köln unter dem Namen "Dynamic Eye" Sportlern die Möglichkeit, ihre visuellen Fähigkeiten zu verbessern.

Das Ergebnis im Blick: Sabine Nebendahl (l.) Ute Schäfer und Stefanie Hennigfeld.

Ausbildung auf Top-Niveau – Besuch der Trainerakademie Köln des DOSB (v.l.): Peter Frese, stellvertretender Vorsitzender Trainerakademie, Studiengangsleiter Frank Wienecke, Ute Schäfer, Bernhard Schwank, Abteilungsleiter Sport im NRW-Sportministerium, Professor Lutz Nordmann, Direktor Trainerakademie und Jürgen Brüggemann, Geschäftsführer Sportstiftung NRW.

Fachgespräch zum Leistungssport in NRW: Ute Schäfer mit Professor Heiko Strüder, Rektor der Deutschen Sporthochschule Köln (M.) und Jürgen Brüggemann, Geschäftsführer der Sportstiftung NRW.

Ute Schäfer zu Gast beim OSP-Rheinland. Mit dabei (v.l.): Bernhard Schwank, Abteilungsleiter Sport im NRW-Sportministerium, Hans-Peter Meyer, Vorsitzender des OSP-Trägervereins, OSP-Leiter Michael Scharf sowie Jürgen Brüggemann, Geschäftsführer Sportstiftung NRW.

Gruppenbild mit Dame – am Bundesstützpunkt Rudern und Kanu am Baldeneysee: Ute Schäfer inmitten von (v.l.) Sven Pieper, Leistungsdiagnostiker am OSP Rhein-Ruhr, Jürgen Brüggemann, Geschäftsführer Sportstiftung NRW, Bernhard Schwank, Abteilungsleiter Sport im NRW-Sportministerium, Rudolf Jelinek, Bürgermeister Essen und Vorsitzender des Trägervereins OSP Rhein-Ruhr, Dietmar Alf, Leiter OSP Rhein-Ruhr und Ralf Wenzel, Sportkoordinator Rudern.

Kanu 2.0.: Christian Ifland, zuständig für die biomechanische Leistungsdiagnostik am OSP Rhein-Ruhr, erklärt, wie sich Abweichungen beim Paddelschlag messen lassen. Per Funkübertragung gelangen die Daten vom Paddel direkt in den Computer.

Stehendes Gewässer: Ralf Wenzel, Sportkoordinator Rudern, zeigt den Gästen den modernen Indoor-Boot-Messkanal.

Vollversammlung für den Leistungssport (v.l.): OSP-Leiter Dietmar Alf, Hedda Maria Pech, Koordinationslehrerin Helmholtz-Gymnasium, Michael Wolf, Schulleiter Elsa-Brandström-Realschule, Beate Zilles, Schulleiterin Helmholtz-Gymnasium, Zufallsgast Schwimmer Hendrik Feldwehr, Ute Schäfer, Sabine Böcker, Leiterin Sport- und Tanzinternat Essen, Bernhard Schwank, Abteilungsleiter Sport im NRW-Sportministerium, Sven Pieper, Leistungsdiagnostiker am OSP Rhein-Ruhr, Karin Sattler, Laufbahnberaterin am OSP Rhein-Ruhr, Horst Melzer, Geschäftsführer des Sport- und Tanzinternats Essen und Jürgen Brüggemann, Geschäftsführer der Sportstiftung NRW.

Kräftiger Zug: Kanutrainer Robert Berger im Kraftraum für die Kanuten.

Sport-Schau am OSP-Westfalen: Die kleine Delegation um Ute Schäfer beim Abstecher in die Helmut-Körnig-Halle im Rahmen des Besuchs. Mit im Bild (v.l.): Jürgen Brüggemann, Geschäftsführer Sportstiftung NRW, Ullrich Sierau, Oberbürgermeister Dortmund und politischer Sprecher der OPS-NRW, Thomas Friedhoff, Leiter OSP-Westfalen und Bernhard Schwank, Abteilungsleiter Sport im NRW-Sportministerium.

Tag eins startete am Sportpark Müngersdorf, wo auch die Sportstiftung NRW ihren Sitz hat. Ein mehrstündiger Rundgang führte sie und Bernhard Schwank, der als neuer Abteilungsleiter Sport des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Jugend, Kultur und Sport ebenfalls teilnahm, zum Sportinternat, dem Olympiastützpunkt Rheinland, der Trainerakademie und der Deutschen Sporthochschule (DSHS). „Mit Blick auf die Konzentration an einem Standort kann man guten Gewissens vom Epizentrum des Deutschen Leistungssports sprechen“, zeigte sich Schäfer sichtlich beeindruckt. Ute Schäfer kennt die Sportlandschaft zwischen Rhein und Ruhr aus ihrer Zeit als NRW-Sportministerin bestens, dennoch konnte sie an diesem Tag aber wertvolle zusätzliche Detailkenntnisse erlangen. Einig war sich Ute Schäfer mit ihren zahlreichen Gesprächspartnern, darunter auch OSP-Rheinland-Leiter Michael Scharf, DSHS-Rektor Professor Heiko Strüder und Professor Lutz Nordmann, Direktor der Trainerakademie Köln: „Die großen Potenziale vor Ort und mögliche Synergien der verschiedenen Institutionen müssen intensiviert und im Sinne des Leistungssports mehr denn je zum Tragen kommen“.

Tag zwei führte zum Sportförderverbund ins Ruhrgebiet. Die Delegation besuchte im Beisein von Essens Bürgermeister Rudolf Jelinek sowie Dr. Dietmar Alf, Leiter OPS Rhein-Ruhr, die Nachwuchs-Bundesstützpunkte Kanu und Rudern am Baldeneysee, den OSP Rhein-Ruhr sowie das Tanz- und Sportinternat. Internatsgeschäftsführer Horst Melzer führte durch die Einrichtung und erklärte den Gästen den dortigen Tagesablauf, der den Fokus besonders auf die Förderung der dualen Karriere legt: Leistungssport und Schule stehen dort gleichrangig nebeneinander.

Am OSP Dortmund, den Thomas Friedhoff leitet, gab es einen kurzen fachlichen Austausch mit Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau, der nicht nur politischer Sprecher der OSP in NRW, sondern auch Kuratoriumsmitglied der Sportstiftung NRW ist. Die anschließenden Besuche des dortigen Sportinternats sowie der NRW-Sportschule Goethe-Gymnasium schlossen Ute Schäfers kleine NRW-Rundreise in Sachen Leistungssport ab.

Ihr Fazit: „Wir sind in NRW in Sachen Nachwuchsförderung gut aufgestellt. Die Sportstiftung NRW kann dabei auf zuverlässige Partner zählen.“