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Stippvisite im DTTZ

Nach Rio ist vor Rio: Ute Schäfer, Vorsitzende der Sportstiftung NRW, und Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbands (DBS), besuchten die Paralympics-Athleten im Deutschen Tischtennis-Zentrum in Düsseldorf. Dort fiebern alle den am 7. September beginnenden Paralympischen Spielen entgegen.

Gemeinsam stark für den Para-Sport in NRW: Ute Schäfer (Mitte, stehend) und Friedhelm Julius Beucher (rechts neben Ute Schäfer) trafen paralympische Tischtennis-Spieler, die in Düsseldorf trainieren.

Expertentalk: Para-Tischtennisspielerin Sandra Mikolaschek im Gespräch mit Ute Schäfer, Vorsitzende des Vorstands der Sportstiftung NRW, und Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbands.

Behindertensport auf Top-Niveau und gelebte Inklusion: Beides bietet das Deutsche Tischtennis-Zentrum (DTTZ) in Düsseldorf, das seit 2013 auch paralympischer Trainingsstützpunkt ist. Ute Schäfer, Vorsitzende der Sportstiftung NRW, besuchte die Kaderschmiede, um sich vor Ort ein Bild von den bundesweit einmaligen Trainingsbedingungen für behinderte und nicht behinderte Tischtennisspieler zu machen. Begleitet wurde sie von Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes.

Bei ihrem Besuch trafen Schäfer und Beucher auf den bereits sehr erfolgreichen Paralympioniken Jochen Wollmert sowie die Nachwuchstalente Sandra Mikolaschek und Valetin Baus, die auf ihre ersten Paralympischen Spiele in Rio entgegenfiebern.

„Das DTTZ Düsseldorf zeigt vorbildlich, wie Inklusion auch im Hochleistungssport funktionieren kann. Und die überragende Quote der dort trainierenden Para-Sportler am gesamten deutschen Team spiegelt die Wirksamkeit unserer Fördermaßnahmen“, sagt Ute Schäfer.

Die Sportstiftung NRW ist die bundesweit größte Initiative eines Landes zur Förderung des olympischen und paralympischen Nachwuchses. Das DTTZ unterstützt sie im Zuge der Teilfinanzierung von Trainerstellen sowie von leitendem Personal des angeschlossenen integrativen Vollzeitinternats. Zudem hat die Sportstiftung NRW sechs paralympischen Tischtennisspielern mit einer monatlichen Förderung den Weg nach Rio geebnet: Neben Sandra Mikolaschek, Baus und Wollmert sind das Stephanie Grebe und Thomas Schmidberger sowie Holger Nikelis.

Allen Paralympics-Athleten, die am Deutschen Tischtennis-Zentrum trainieren, wünschten Ute Schäfer und Friedhelm Julius Beucher viel Erfolg für ihre Wettkämpfe.