Aktuelles

Sportstiftungs-Prämien von NRW-Ministerpräsidentin Kraft

Im Rahmen der 18. Kuratoriumssitzung der Sportstiftung NRW überreichte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die Teilnahme- und Medaillenprämien für die Olympischen Winterspiele und Winter Paralympics 2014 in Sotschi.

Jannis Bäcker, Thorsten Margis und Andrea Eskau (v.l.n.r.) vertraten NRW bei den Winterspielen in Sotschi und wurden dafür von Anke Feller, Vorstandsvorsitzende der Sportstiftung NRW, und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft geehrt. Foto: Ralph Sondermann

Düsseldorf, 4. April 2014. Bevor sie am gestrigen Donnerstag die Kuratoriumssitzung der Sportstiftung NRW als Vorsitzende eröffnete, hatte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft noch eine angenehme Aufgabe zu erledigen: Sie durfte Prämien der Sportstiftung an die Wintersportler verteilen, die NRW bei den Olympischen Winterspielen und den Winter Paralympics in Sotschi vertreten haben. Zwar hatte die Ministerpräsidentin bei Weitem nicht so viel zu tun wie nach den Spielen im Sommer, bei denen Nordrhein-Westfalen in der Regel knapp ein Drittel der Deutschen Olympiamannschaft stellt, aber der Stolz auf die fünf Athleten aus ihrem Bundesland war ihr deutlich anzumerken.

Besonderes Lob gab es für die querschnittsgelähmte Biathletin und Langläuferin Andrea Eskau, die in beiden Sportarten eine Goldmedaille bei den Winter Paralympics 2014 gewann. „Sie sind jetzt schon eine Ausnahmeathletin und ich bin gespannt, womit Sie uns noch überraschen“, sagte Kraft, die sich daran erinnerte, Eskau bereits im Sommer 2012 für zwei paralympische Goldmedaillen im Handbike fahren geehrt zu haben.

Die geborene Thüringerin Eskau lebt seit einigen Jahren im Rheinland und bereitet sich unter anderem am Deutschen Forschungszentrums für Leistungssport, „momentum“, in Köln auf ihre Wettkämpfe vor. Seit einem Fahrradunfall im Jahr 1998 ist die frühere Triathletin querschnittsgelähmt und musste sich nicht nur sportlich neu orientieren. Bereits vier Jahre später nahm Andrea Eskau am ersten Wettkampf mit dem Handbike teil und gewann seitdem zehn Weltmeistertitel, drei paralympische Goldmedaillen und zahlreiche Deutsche Meistertitel. Im Wintersport mischt die heute 43-Jährige seit 2010 mit. Von ihren ersten Paralympischen Winterspielen in Vancouver brachte sie bereits eine Bronzemedaille im Biathlon (10 Km) und eine Silbermedaille im Langlauf (5 km) mit.

Medaillenverwöhnt sind eigentlich auch die deutschen Bobfahrer. Bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi konnten die drei Anschieber aus Winterberg, Jannis Bäcker, Gregor Bermbach und Thorsten Margis mit ihrem Pilot Francesco Friedrich (Pirna) jedoch nicht mit Edelmetall glänzen. Wie das gesamte deutsche Team verfehlten sie das Treppchen und landeten mit dem Viererbob auf Platz zehn. Für Hannelore Kraft ist das kein Grund, enttäuscht zu sein: „Sie haben sich für das größte Sportfest der Welt qualifiziert und sind unter den besten zehn gelandet, das allein ist schon ein großer Erfolg“, lobte die Ministerpräsidentin. Jannis Bäcker und Thorsten Margis, die ihre Sportstiftungs-Prämien persönlich entgegennahmen, dankten der Ministerpräsidentin für ihre positiven Worte: „Es war schon bitter für uns, dass die Bobs so schlecht liefen, denn unsere sportliche Leistung war olympiareif. Aber mit ein wenig Abstand denken wir dennoch glücklich an die Spiele in Sotschi zurück und erinnern uns an viele tolle Momente vor Ort“, sagte Jannis Bäcker, der im Zweierbob mit Francesco Friedrich auch einen achten Platz erlangte. Der 24-jährige Thorsten Margis versprach: „In Pyeongchang 2018 werden wir wieder ein Wörtchen mitreden.“

Gregor Bermbach war wie Eiskunstläufer Daniel Wende durch einen Bundeswehr-Pflichtlehrgang leider verhindert und konnte an der Ehrung nicht teilnehmen. Wende hatte im Teamwettbewerb mit der Deutschen Mannschaft Platz acht belegt, mit seiner Partnerin Maylin Wende tanzte sich der Essener auf Platz 13.

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Sportstiftungs-Prämien von NRW-Ministerpräsidentin Kraft

Im Rahmen der 18. Kuratoriumssitzung der Sportstiftung NRW überreichte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die Teilnahme- und Medaillenprämien für die Olympischen Winterspiele und Winter Paralympics 2014 in Sotschi.

Jannis Bäcker, Thorsten Margis und Andrea Eskau (v.l.n.r.) vertraten NRW bei den Winterspielen in Sotschi und wurden dafür von Anke Feller, Vorstandsvorsitzende der Sportstiftung NRW, und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft geehrt. Foto: Ralph Sondermann

Düsseldorf, 4. April 2014. Bevor sie am gestrigen Donnerstag die Kuratoriumssitzung der Sportstiftung NRW als Vorsitzende eröffnete, hatte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft noch eine angenehme Aufgabe zu erledigen: Sie durfte Prämien der Sportstiftung an die Wintersportler verteilen, die NRW bei den Olympischen Winterspielen und den Winter Paralympics in Sotschi vertreten haben. Zwar hatte die Ministerpräsidentin bei Weitem nicht so viel zu tun wie nach den Spielen im Sommer, bei denen Nordrhein-Westfalen in der Regel knapp ein Drittel der Deutschen Olympiamannschaft stellt, aber der Stolz auf die fünf Athleten aus ihrem Bundesland war ihr deutlich anzumerken.

Besonderes Lob gab es für die querschnittsgelähmte Biathletin und Langläuferin Andrea Eskau, die in beiden Sportarten eine Goldmedaille bei den Winter Paralympics 2014 gewann. „Sie sind jetzt schon eine Ausnahmeathletin und ich bin gespannt, womit Sie uns noch überraschen“, sagte Kraft, die sich daran erinnerte, Eskau bereits im Sommer 2012 für zwei paralympische Goldmedaillen im Handbike fahren geehrt zu haben.

Die geborene Thüringerin Eskau lebt seit einigen Jahren im Rheinland und bereitet sich unter anderem am Deutschen Forschungszentrums für Leistungssport, „momentum“, in Köln auf ihre Wettkämpfe vor. Seit einem Fahrradunfall im Jahr 1998 ist die frühere Triathletin querschnittsgelähmt und musste sich nicht nur sportlich neu orientieren. Bereits vier Jahre später nahm Andrea Eskau am ersten Wettkampf mit dem Handbike teil und gewann seitdem zehn Weltmeistertitel, drei paralympische Goldmedaillen und zahlreiche Deutsche Meistertitel. Im Wintersport mischt die heute 43-Jährige seit 2010 mit. Von ihren ersten Paralympischen Winterspielen in Vancouver brachte sie bereits eine Bronzemedaille im Biathlon (10 Km) und eine Silbermedaille im Langlauf (5 km) mit.

Medaillenverwöhnt sind eigentlich auch die deutschen Bobfahrer. Bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi konnten die drei Anschieber aus Winterberg, Jannis Bäcker, Gregor Bermbach und Thorsten Margis mit ihrem Pilot Francesco Friedrich (Pirna) jedoch nicht mit Edelmetall glänzen. Wie das gesamte deutsche Team verfehlten sie das Treppchen und landeten mit dem Viererbob auf Platz zehn. Für Hannelore Kraft ist das kein Grund, enttäuscht zu sein: „Sie haben sich für das größte Sportfest der Welt qualifiziert und sind unter den besten zehn gelandet, das allein ist schon ein großer Erfolg“, lobte die Ministerpräsidentin. Jannis Bäcker und Thorsten Margis, die ihre Sportstiftungs-Prämien persönlich entgegennahmen, dankten der Ministerpräsidentin für ihre positiven Worte: „Es war schon bitter für uns, dass die Bobs so schlecht liefen, denn unsere sportliche Leistung war olympiareif. Aber mit ein wenig Abstand denken wir dennoch glücklich an die Spiele in Sotschi zurück und erinnern uns an viele tolle Momente vor Ort“, sagte Jannis Bäcker, der im Zweierbob mit Francesco Friedrich auch einen achten Platz erlangte. Der 24-jährige Thorsten Margis versprach: „In Pyeongchang 2018 werden wir wieder ein Wörtchen mitreden.“

Gregor Bermbach war wie Eiskunstläufer Daniel Wende durch einen Bundeswehr-Pflichtlehrgang leider verhindert und konnte an der Ehrung nicht teilnehmen. Wende hatte im Teamwettbewerb mit der Deutschen Mannschaft Platz acht belegt, mit seiner Partnerin Maylin Wende tanzte sich der Essener auf Platz 13.