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Sportland NRW ehrte seine Rio-Helden

Mit einem gelungenen Festakt im Düsseldorfer Ständehaus feierten Sportstiftung NRW, das NRW-Sportministerium sowie der Landessportbund NRW die Olympia- und Paralympicsteilnehmer von Rhein und Ruhr.

Fotos (2): Andrea Bowinkelmann

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft lobte die Athleten und sagte: "Wir haben mitgefiebert, wenn es in Brasilien um Gold, Silber oder Bronze für Deutschland ging – oft auch noch bis spät in die Nacht. Sowohl bei den Olympischen Sommerspielen als auch bei den Paralympischen Spielen haben Sportlerinnen und Sportler aus NRW fast die Hälfte der deutschen Medaillen in Rio geholt. NRW ist das Sportland Nummer eins in Deutschland, und das wollen wir bleiben – im Spitzensport und im Breitensport.

Wir in Nordrhein-Westfalen freuen uns mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und danken den Trainerinnen, Trainern und Ehrenamtlichen in den Vereinen und Verbänden. Der Erfolg unseres Landes bei Olympia und den Paralympischen Spielen ist das Ergebnis von Teamwork – das ist typisch Nordrhein-Westfalen."

NRW-Sportministerin Christina Kampmann erklärte: "Das tolle Abschneiden unserer Athletinnen und Athleten ist ein großartiger Erfolg für das Sportland NRW. Wir werden auch künftig alles daran setzen, die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern, damit der hohe internationale Standard für die Zukunft gesichert ist."

Bei der von Rudi Cerne und Valeska Homburg moderierten Champions-Gala wurden die von der Sportstiftung NRW ausgelobten Teilnahme- bzw. Medaillenprämien überreicht. "Die Sportstiftung NRW honoriert ganz bewusst nicht nur den – natürlich sehr erfreulichen – Medaillengewinn eines Athleten. In vielen Sportarten ist bereits die Qualifikation zu Olympischen Spielen eine herausragende sportliche Leistung, die wir entsprechend würdigen", sagt Ute Schäfer, Vorsitzende des Vorstands der Sportstiftung NRW.

Zu den Gästen der Veranstaltung zählten unter anderem der Ruder-Achter, die Goldmedaillengewinner im Kanu, Max Hoff und Max Rendschmidt sowie die paralympischen Sieger Birgit Kober (Kugelstoßen), Markus Rehm (4x100 Meter und Weitsprung) und Heinrich Popow (Weitsprung). Daneben waren auch die Spielerinnen und Spieler der Hockeymannschaften sowie Fußball-Olympiasiegerin Annike Krahn dabei.

Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro kamen 107 Sportlerinnen und Sportler aus Nordrhein-Westfalen. Damit stellte NRW ein Viertel der deutschen Mannschaft. An 20 der insgesamt 42 gewonnenen Medaillen waren NRW-Athleten beteiligt. Dies entspricht einem Anteil von rund 48 Prozent. Damit belegt Nordrhein-Westfalen im Ländervergleich erneut den ersten Platz.

Bei den Paralympischen Spielen stellte Nordrhein-Westfalen ebenfalls fast ein Viertel des deutschen Teams (41 von 155). Die Athletinnen und Athleten aus NRW waren an 27 der insgesamt 57 gewonnenen Medaillen beteiligt.