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Ausgezeichnet: Partner der Sportstiftung ist spitzensportfreundliches Unternehmen 2017

Vonovia SE, Partner der Sportstiftung NRW in der Zwillingskarriere, ist eines von drei prämierten Unternehmen im Jahr 2017. DOSB, Sportministerkonferenz und Deutscher Industrie- und Handelskammertag haben den Wettbewerb 2015 initiiert.

Im Rahmen der Sportministerkonferenz wurden die Spitzensportfreundlichen Betriebe 2017 ausgezeichnet. Von links: Hans-Joachim Grote (Sportminister Schleswig-Holstein), DOSB-Präsident Alfons Hörmann, Sabine Thiede, Janine Jankoviak (beide Vonovia), Cornelia Hoffmann-Bethscheider (Sparkassen-Finanzgruppe), Petra Ehrhard, Janine Bischoff (beide Adecco) und Klaus Bouillon (Vorsitzender der Sportministerkonferenz und Sportminister des Saarlandes). Foto: Ministerium/Michael Schönberger

Tolle Auszeichnung für Vonovia: Gemeinsam mit der Sparkassen-Finanzgruppe und der Adecco Germany Holding SA & Co. KG sind sind die Bochumer als spitzensportfreundlicher Betrieb des Jahres 2017 ausgezeichnet worden. Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), übergab die 2015 ins Leben gerufene Auszeichnung am Donnerstag im Rahmen der 41. Sportministerkonferenz (SMK) in St. Wendel gemeinsam mit dem SMK-Vorsitzenden und saarländischen Sportminister Klaus Bouillon sowie dem schleswig-holsteinischen Sportminister Hans-Joachim Grote.

Die Sportstiftung NRW arbeitet mit dem Wohnungsunternehmen Vonovia im Rahmen der Zwillingskarriere schon länger erfolgreich zusammen. Wasserballer und BWL-Student Moritz Schenkel hat nach absolvierter Ausbildung bei Vonovia bereits in verschiedenen Abteilungen Berufspraxis sammeln dürfen. Um die Dreifachbelastung aus Leistungssport, Studium und Beurf meistern zu können, hat Vonovia Moritz Schenkel flexible Arbeitszeiten ermöglicht sowie die Option, im Home Office zu arbeiten.

Auch Ringerin Viviane Herda ist auf Vermittlung der Sportstung NRW bei Vonovia untergekommen. Sie absolviert dort eine Ausbildung zur Immobilienkauffrau im Rahmen eines angepassten Arbeitszeitmodells.

DOSB, SMK und Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hatten den Wettbewerb auf der Basis der gemeinsamen Vereinbarung von 2010 initiiert, um damit ein Zeichen für eine bessere Verzahnung von Leistungssport und Beruf zu setzen. „Diese Auszeichnung ist eine gute Gelegenheit, in einem würdigen Rahmen den Partnerunternehmen des Sports Dank zu sagen. Sie unterstützen den wichtigen Bereich der Dualen Karriere, indem sie unseren Athletinnen und Athleten optimale Bedingungen bieten, um Leistungssport und berufliche Karriere miteinander verbinden zu können“, sagte Klaus Bouillon, Vorsitzender der Sportministerkonferenz und Sportminister des Saarlandes.

„Die Preisträger sind Vorbilder mit ihrem Bekenntnis zu Spitzensport und Spitzenleistung. Die soziale Absicherung durch eine spitzensport-kompatible Ausbildung oder Anstellung ist für einen Athleten heute genauso wichtig wie optimale Trainingsbedingungen. Die Thematik der Dualen Karriere spielt auch in der aktuellen Reform der Leistungssportförderung eine wichtige Rolle“ , sagt DOSB-Präsident Alfons Hörmann. Schleswig-Holsteins Sportminister Hans-Joachim Grote betonte, dass das Engagement der drei ausgezeichneten Unternehmen Gewinner auf beiden Seiten produziere: „Die Förderung einer Dualen Karriere von Spitzensportlern führt zu einer win-win-Situation: Einerseits haben die Sportler den Rücken frei für die sportliche Weiterentwicklung und andererseits gewinnen die Betriebe hoch motivierte, leistungsorientierte und zielstrebige zukünftige Mitarbeiter.“

„Die Auszeichnung ist eine große Ehre für uns. Sie zeigt, dass wir mit unserem Athletenprogramm den Spitzensportlern in der Dualen Karriere eine große Unterstützung bieten. Gleichzeitig ist sie auch ein wichtiges Signal dafür, dass unser Engagement dringend gebraucht wird. Das ermutigt uns, unser Angebot weiter auszubauen und den Sportlern auch weiterhin flexible Jobchancen aufzuzeigen“, betont Janine Bischoff, Leiterin des Athletenprogramms der The Adecco Group.

Sabine Thiede, Abteilungsleiterin Ausbildung bei der Vonovia hob hervor: „Die Förderung des Spitzensports hat für uns als deutschlandweit tätiger Arbeitgeber und DAX-Konzern eine hohe Priorität. Mit unserem flexiblen Arbeitszeitenmodell, der Möglichkeit zur Ausbildung in Teilzeit, Sonderurlaubsregelungen sowie sehr individuellen Absprachen zwischen Mitarbeiter, Führungskraft und Personalabteilung bringen wir berufliche Leistungen und spitzensportliches Engagement in Einklang. Unsere Erfahrungen sind überaus positiv“.

Die Unternehmen sind Kooperationspartner der Olympiastützpunkte und der dort für die Duale-Karriere-Betreuung hauptberuflich tätigen Laufbahnberater.