Aktuelles

NRW-Sportler des Jahres: Das sind die Gewinner

Mit einer großen Gala in der Mitsubishi Electric Halle in Düsseldorf ehrte NRW seine Sportler des Jahres. Besonders erfreulich für die Stiftung: In fünf von sechs Kategorien schafften es Athleten ganz nach vorn, welche die Sportstiftung NRW schon frühzeitig gefördert hat.

NRW-Sportlerin des Jahres: Sprint-Ass Gina Lückenkemper

NRW-Sportler des Jahres: Ruderer Max Rendschmidt. Er konnte seinen Titel aus 2016 verteidigen.

NRW-Newcomer des Jahres: Hochspringer Falk Wendrich

NRW-Para-Sportler des Jahres: Johannes Floors

NRW-Mannschaft des Jahres: der Ruder-Deutschlandachter

NRW-Fußballer des Jahres – ein Leben lang: Leon Goretzka vom FC Schalke 04

In einem Online-Voting konnten Sportfans aus ganz Deutschland mehrere Wochen lang in sechs Kategorien für die besten NRW-Sportler des Jahres 2017 abstimmen. Die Resonanz war auch dieses Jahr riesengroß: Mehr als 100.000 Teilnehmer haben ihre Stimme abgegeben. Am Freitag ließen die Veranstalter – die Staatskanzlei NRW und der Landessportbund NRW mit Unterstützung der Sportstiftung NRW – beim Festakt in Düsseldorf die Katze aus dem Sack. Und das sind die Gewinner.

Die NRW-Sportler des Jahres 2017 im Überblick:

NRW-Sportlerin des Jahres

Gina Lückenkemper, TSV Bayer 04 Leverkusen

>> Die Sportstiftung NRW förderte Gina als Mitglied des damaligen Elite-Teams NRW frühzeitig individuell.

>> „Bereits als kleines Kind merkte ich, dass ich schneller als andere bin.“ Diese Erkenntnis führte Gina Lückenkemper war, in die Leichtathletik, zu ersten Erfolgen bei nationalen und internationalen Juniorenwettkämpfen sowie im Jahr 2015 zum FELIX-Award als „Newcomerin des Jahres“. Und die heute 20 Jahre alte Sprinterin aus Soest konnte ihre positive Entwicklung seither definitiv fortsetzen: 2016 wurde sie Deutsche Meisterin über 200 Meter und gewann gleich zwei Bronzemedaillen bei der Europameisterschaft in Amsterdam. In diesem Jahr wurde sie Deutsche Meisterin über 100 Meter, 60 Meter in der Halle und mit der 4 x 200 Meter Staffel, ebenfalls in der Halle. Zudem konnte sich die Sprint-Hoffnung bei der EM in London in die Geschichtsbücher eintragen, indem sie als erste Deutsche seit 26 Jahren die 100 Meter in unter elf Sekunden absolvierte.

NRW-Sportler des Jahres

Max Rendschmidt, KG Essen

>> Die Sportstiftung NRW ist wichtiger Förderer des Sportinternats Essen, wohin Max im Alter von 13 Jahren wechselte.

>> Schon früh paddelte der in Bonn geborene Max im Wildwasser. Durch die Eltern entsprechend gefördert, wechselte er mit 13 Jahren aufs Sportinternat nach Essen, wo er den olympischen Kanu-Rennsport kennenlernte. Von da an ging es steil bergauf: Es folgten Medaillengewinne bei U23-Wettbewerben und später bei Weltcups und Europa- sowie Weltmeisterschaften, größtenteils im 1.000m-Zweierkajak. So hat Max Rendschmidt im Laufe der Zeit zahlreiche Gold-, Silber- und Bronzemedaillen gesammelt. 2016 setzte der Sportler seiner Laufbahn die Krone auf: Bei den Olympischen Spielen holte er sowohl im Viererkajak über 1.000 Meter als auch im 1.000m-Zweierkajak die Goldmedaille. Und der Erfolg ließ ihn auch 2017 nicht im Stich: Er sicherte sich nicht nur den erste Platz bei verschiedenen Weltcup-Rennen im Viererkajak über 500 Meter, sondern auch den Titel des Weltmeisters. Mit seinen hervorragenden Leistungen kämpfte sich Max Rendschmidt in die Herzen der Zuschauer, die ihn 2016 beim Felix Award prompt zum „Sportler des Jahres“ wählten. Und diesen Titel konnte der Athlet, der jüngst zum Polizeimeister ernannt wurde, verteidigen.

NRW-Team des Jahres

Ruder-Deutschlandachter der Herren

>> Die Sportstiftung NRW fördert aus dem Deutschlandachter die Ruderer Malte Jakschik, Jakob Schneider, Laurits Follert und Johannes Weißenfeld.

>> Es war das Jahr der Rückkehr in die Weltspitze: In Sarasota, Florida, krönte der Deutschlandachter sein sensationelles Jahr und feierte mit Gold bei der Weltmeisterschaft das Ende der langen Durststrecke. Das erfolgsverwöhnte Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes musste nach dem Olympiatitel 2012 lange auf dieses Comeback warten. Mit einer Mischung aus jungen Wilden und alten Hasen schloss das Flaggschiff des DRV das Jahr 2017 ohne eine einzige Niederlage ab und ist auf dem Weg, eine ähnliche Dominanz aufzubauen, wie in den Jahren von 2009 bis 2012, in denen der Deutschlandachter dreimal hintereinander Weltmeister wurde und Gold in London holte. Das aktuelle Team: Martin Sauer, Felix Wimberger, Richard Schmidt, Malte Jakschik, Jakob Schneider, Laurits Follert, Maximilian Planer, Torben Johannesen und Johannes Weißenfeld.

NRW-Newcomer des Jahres

Falk Wendrich, LAZ Soest

>> Die Sportstiftung NRW förderte Falk als Mitglied des damaligen Elite-Teams NRW frühzeitig individuell.

>> Das i-Tüpfelchen auf dem i-Tüpfelchen blieb diese Saison aus. Bei dem Versuch, 2,31 Meter zu überwinden, riss Falk Wendrich die Latte denkbar knapp. Vielleicht wäre das auch zu viel des Guten gewesen für den 22-jährigen Soester. Denn auch ohne die Hürde bestritt der Hochspringer eine überragende Saison. Mit der neuen persönlichen Bestleistung von 2,29 Metern sicherte er sich bei der Universiade in Taipeh Gold. „Für mich war es der aufreibendste Wettkampf meiner bisherigen Karriere“, sagte Wendrich, der damit in seiner Comeback-Saison seinen ersten internationalen Titel feierte und nach längerer Pause zu alter Stärke zurückfand. Ziel für die kommende Saison: eine neue persönliche Bestmarke und weitere Titel – vielleicht ja bei der Europameisterschaft in Berlin. Eine der magischen Marken im Hochsprung – die 2,30 Meter – ist zum Greifen nah für den Studenten, die Qualifikation für die Heim-EM 2018 wohl nur einen paar Sprünge entfernt.

NRW-Behindertensportler/in des Jahres

Johannes Floors, TSV Bayer 04 Leverkusen

>> Die Sportstiftung NRW förderte Johannes als Mitglied des damaligen Elite-Teams NRW frühzeitig individuell.

>> Mit 16 Jahren stand Johannes Floors vor einer schwerwiegenden Entscheidung: Entweder lässt er sich beide Unterschenkel amputieren oder er sitzt über kurz oder lang im Rollstuhl. Er entschied sich für die Amputation und sagt heute: „Es war keine leichte Entscheidung, aber die richtige.“ Unter anderem seine Erfolge geben dem auf Sprintstrecken spezialisierten Para-Läufer Recht. Bei der Weltmeisterschaft in London 2017 gewann er in der Klasse T43, in der doppelt Unterschenkelamputierte starten, unter anderem Gold über 400 Meter in 46,67 Sekunden – das bedeutete Europarekord. Schon 2016 machte Floors von sich reden, als er mit der 4x100-Meter-Staffel bei den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro Gold holte. Seit 2013 startet der gebürtige Niedersachse für den TSV Bayer 04 Leverkusen, auch im Weitsprung. Vor seiner Laufkarriere überzeugte er zudem im Schwimmbecken. 2010 gewann er sogar Medaillen bei der Junioren-Schwimm-WM, bevor mehr und mehr die Leichtathletik in den Mittelpunkt rückte.

NRW-Trainer des Jahres

Zum Trainer des Jahres wählte eine Fachjury Slawomir Filipowski vom TV Wattenscheid 01. Er betreut unter anderem Hürdensprinterin Pamela Dutkiewicz und Nachwuchstalent Keshia Kwadwo, die beide von der Sportstiftung gefördert wurden beziehungsweise werden.

NRW-Fußballer des Jahres Leon Goretzka, FC Schalke 04

>> Und wieder ein Schalker. Nachdem 2016 mit Benedikt Höwedes bereits ein Königsblauer die Kategorie gewann, ist mit Leon Goretzkas erneut ein Knappe ganz oben auf dem Treppchen. Seine sportliche Entwicklung ist atemberaubend: Innerhalb von vier Jahren avancierte er vom Bochumer Ausnahmetalent zum internationalen Ausnahmeprofi. Rasante Fortschritte machte der gebürtige Bochumer nicht nur auf dem Feld, sondern auch neben dem Platz: Als intelligenter und eloquenter Gesprächspartner mit einer klaren Haltung wählten seine Teamkollegen vom FC Schalke 04 den 22-Jährigen zum Vizekapitän der Mannschaft. Warum Goretzka für die Königsblauen nahezu unersetzbar ist, zeigte er direkt zu Beginn der aktuellen Spielzeit: Der Mittelfeldmotor der Knappen entwickelt sich neuerdings zum Torjäger und Sieggaranten. Unentwegt treibt er seine Teamkollegen mit Dynamik und Entschlossenheit an, eröffnet geschickt das Spiel aus der Tiefe und sorgt dadurch ständig für Gefahr in der gegnerischen Hälfte. In der laufenden Saison erzielte er bereits drei Mal den entscheidenden Treffer zum Dreier für die Knappen.

Aktuelles

NRW-Sportler des Jahres: Das sind die Gewinner

Mit einer großen Gala in der Mitsubishi Electric Halle in Düsseldorf ehrte NRW seine Sportler des Jahres. Besonders erfreulich für die Stiftung: In fünf von sechs Kategorien schafften es Athleten ganz nach vorn, welche die Sportstiftung NRW schon frühzeitig gefördert hat.

NRW-Sportlerin des Jahres: Sprint-Ass Gina Lückenkemper

NRW-Sportler des Jahres: Ruderer Max Rendschmidt. Er konnte seinen Titel aus 2016 verteidigen.

NRW-Newcomer des Jahres: Hochspringer Falk Wendrich

NRW-Para-Sportler des Jahres: Johannes Floors

NRW-Mannschaft des Jahres: der Ruder-Deutschlandachter

NRW-Fußballer des Jahres – ein Leben lang: Leon Goretzka vom FC Schalke 04

In einem Online-Voting konnten Sportfans aus ganz Deutschland mehrere Wochen lang in sechs Kategorien für die besten NRW-Sportler des Jahres 2017 abstimmen. Die Resonanz war auch dieses Jahr riesengroß: Mehr als 100.000 Teilnehmer haben ihre Stimme abgegeben. Am Freitag ließen die Veranstalter – die Staatskanzlei NRW und der Landessportbund NRW mit Unterstützung der Sportstiftung NRW – beim Festakt in Düsseldorf die Katze aus dem Sack. Und das sind die Gewinner.

Die NRW-Sportler des Jahres 2017 im Überblick:

NRW-Sportlerin des Jahres

Gina Lückenkemper, TSV Bayer 04 Leverkusen

>> Die Sportstiftung NRW förderte Gina als Mitglied des damaligen Elite-Teams NRW frühzeitig individuell.

>> „Bereits als kleines Kind merkte ich, dass ich schneller als andere bin.“ Diese Erkenntnis führte Gina Lückenkemper war, in die Leichtathletik, zu ersten Erfolgen bei nationalen und internationalen Juniorenwettkämpfen sowie im Jahr 2015 zum FELIX-Award als „Newcomerin des Jahres“. Und die heute 20 Jahre alte Sprinterin aus Soest konnte ihre positive Entwicklung seither definitiv fortsetzen: 2016 wurde sie Deutsche Meisterin über 200 Meter und gewann gleich zwei Bronzemedaillen bei der Europameisterschaft in Amsterdam. In diesem Jahr wurde sie Deutsche Meisterin über 100 Meter, 60 Meter in der Halle und mit der 4 x 200 Meter Staffel, ebenfalls in der Halle. Zudem konnte sich die Sprint-Hoffnung bei der EM in London in die Geschichtsbücher eintragen, indem sie als erste Deutsche seit 26 Jahren die 100 Meter in unter elf Sekunden absolvierte.

NRW-Sportler des Jahres

Max Rendschmidt, KG Essen

>> Die Sportstiftung NRW ist wichtiger Förderer des Sportinternats Essen, wohin Max im Alter von 13 Jahren wechselte.

>> Schon früh paddelte der in Bonn geborene Max im Wildwasser. Durch die Eltern entsprechend gefördert, wechselte er mit 13 Jahren aufs Sportinternat nach Essen, wo er den olympischen Kanu-Rennsport kennenlernte. Von da an ging es steil bergauf: Es folgten Medaillengewinne bei U23-Wettbewerben und später bei Weltcups und Europa- sowie Weltmeisterschaften, größtenteils im 1.000m-Zweierkajak. So hat Max Rendschmidt im Laufe der Zeit zahlreiche Gold-, Silber- und Bronzemedaillen gesammelt. 2016 setzte der Sportler seiner Laufbahn die Krone auf: Bei den Olympischen Spielen holte er sowohl im Viererkajak über 1.000 Meter als auch im 1.000m-Zweierkajak die Goldmedaille. Und der Erfolg ließ ihn auch 2017 nicht im Stich: Er sicherte sich nicht nur den erste Platz bei verschiedenen Weltcup-Rennen im Viererkajak über 500 Meter, sondern auch den Titel des Weltmeisters. Mit seinen hervorragenden Leistungen kämpfte sich Max Rendschmidt in die Herzen der Zuschauer, die ihn 2016 beim Felix Award prompt zum „Sportler des Jahres“ wählten. Und diesen Titel konnte der Athlet, der jüngst zum Polizeimeister ernannt wurde, verteidigen.

NRW-Team des Jahres

Ruder-Deutschlandachter der Herren

>> Die Sportstiftung NRW fördert aus dem Deutschlandachter die Ruderer Malte Jakschik, Jakob Schneider, Laurits Follert und Johannes Weißenfeld.

>> Es war das Jahr der Rückkehr in die Weltspitze: In Sarasota, Florida, krönte der Deutschlandachter sein sensationelles Jahr und feierte mit Gold bei der Weltmeisterschaft das Ende der langen Durststrecke. Das erfolgsverwöhnte Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes musste nach dem Olympiatitel 2012 lange auf dieses Comeback warten. Mit einer Mischung aus jungen Wilden und alten Hasen schloss das Flaggschiff des DRV das Jahr 2017 ohne eine einzige Niederlage ab und ist auf dem Weg, eine ähnliche Dominanz aufzubauen, wie in den Jahren von 2009 bis 2012, in denen der Deutschlandachter dreimal hintereinander Weltmeister wurde und Gold in London holte. Das aktuelle Team: Martin Sauer, Felix Wimberger, Richard Schmidt, Malte Jakschik, Jakob Schneider, Laurits Follert, Maximilian Planer, Torben Johannesen und Johannes Weißenfeld.

NRW-Newcomer des Jahres

Falk Wendrich, LAZ Soest

>> Die Sportstiftung NRW förderte Falk als Mitglied des damaligen Elite-Teams NRW frühzeitig individuell.

>> Das i-Tüpfelchen auf dem i-Tüpfelchen blieb diese Saison aus. Bei dem Versuch, 2,31 Meter zu überwinden, riss Falk Wendrich die Latte denkbar knapp. Vielleicht wäre das auch zu viel des Guten gewesen für den 22-jährigen Soester. Denn auch ohne die Hürde bestritt der Hochspringer eine überragende Saison. Mit der neuen persönlichen Bestleistung von 2,29 Metern sicherte er sich bei der Universiade in Taipeh Gold. „Für mich war es der aufreibendste Wettkampf meiner bisherigen Karriere“, sagte Wendrich, der damit in seiner Comeback-Saison seinen ersten internationalen Titel feierte und nach längerer Pause zu alter Stärke zurückfand. Ziel für die kommende Saison: eine neue persönliche Bestmarke und weitere Titel – vielleicht ja bei der Europameisterschaft in Berlin. Eine der magischen Marken im Hochsprung – die 2,30 Meter – ist zum Greifen nah für den Studenten, die Qualifikation für die Heim-EM 2018 wohl nur einen paar Sprünge entfernt.

NRW-Behindertensportler/in des Jahres

Johannes Floors, TSV Bayer 04 Leverkusen

>> Die Sportstiftung NRW förderte Johannes als Mitglied des damaligen Elite-Teams NRW frühzeitig individuell.

>> Mit 16 Jahren stand Johannes Floors vor einer schwerwiegenden Entscheidung: Entweder lässt er sich beide Unterschenkel amputieren oder er sitzt über kurz oder lang im Rollstuhl. Er entschied sich für die Amputation und sagt heute: „Es war keine leichte Entscheidung, aber die richtige.“ Unter anderem seine Erfolge geben dem auf Sprintstrecken spezialisierten Para-Läufer Recht. Bei der Weltmeisterschaft in London 2017 gewann er in der Klasse T43, in der doppelt Unterschenkelamputierte starten, unter anderem Gold über 400 Meter in 46,67 Sekunden – das bedeutete Europarekord. Schon 2016 machte Floors von sich reden, als er mit der 4x100-Meter-Staffel bei den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro Gold holte. Seit 2013 startet der gebürtige Niedersachse für den TSV Bayer 04 Leverkusen, auch im Weitsprung. Vor seiner Laufkarriere überzeugte er zudem im Schwimmbecken. 2010 gewann er sogar Medaillen bei der Junioren-Schwimm-WM, bevor mehr und mehr die Leichtathletik in den Mittelpunkt rückte.

NRW-Trainer des Jahres

Zum Trainer des Jahres wählte eine Fachjury Slawomir Filipowski vom TV Wattenscheid 01. Er betreut unter anderem Hürdensprinterin Pamela Dutkiewicz und Nachwuchstalent Keshia Kwadwo, die beide von der Sportstiftung gefördert wurden beziehungsweise werden.

NRW-Fußballer des Jahres Leon Goretzka, FC Schalke 04

>> Und wieder ein Schalker. Nachdem 2016 mit Benedikt Höwedes bereits ein Königsblauer die Kategorie gewann, ist mit Leon Goretzkas erneut ein Knappe ganz oben auf dem Treppchen. Seine sportliche Entwicklung ist atemberaubend: Innerhalb von vier Jahren avancierte er vom Bochumer Ausnahmetalent zum internationalen Ausnahmeprofi. Rasante Fortschritte machte der gebürtige Bochumer nicht nur auf dem Feld, sondern auch neben dem Platz: Als intelligenter und eloquenter Gesprächspartner mit einer klaren Haltung wählten seine Teamkollegen vom FC Schalke 04 den 22-Jährigen zum Vizekapitän der Mannschaft. Warum Goretzka für die Königsblauen nahezu unersetzbar ist, zeigte er direkt zu Beginn der aktuellen Spielzeit: Der Mittelfeldmotor der Knappen entwickelt sich neuerdings zum Torjäger und Sieggaranten. Unentwegt treibt er seine Teamkollegen mit Dynamik und Entschlossenheit an, eröffnet geschickt das Spiel aus der Tiefe und sorgt dadurch ständig für Gefahr in der gegnerischen Hälfte. In der laufenden Saison erzielte er bereits drei Mal den entscheidenden Treffer zum Dreier für die Knappen.