Aktuelles

Nach intensivem Wintertraining kann es losgehen

Constanze Stolz, 18-jährige Leistungsseglerin des Düsseldorfer Yachtclubs (DYC) und Teilnehmerin des Sportstiftungs-Projekts „Wirtschaft und Leistungssport“, steht in den Startlöchern.

Constanze Stolz aus Düsseldorf segelt dieses Jahr erstmals in der Nationalmannschaft. Bild: LSB NRW/A. Bowinkelmann

“Ende März beginnt mit dem ersten Weltcup auf Mallorca endlich die neue Regattasaison”, sagt die Seglerin in der für Frauen olympischen Bootsklasse Laser Radial und freut sich. Die “Hände in den Schoß gelegt” hat die 18-Jährige aber in der Winterpause trotzdem nicht. “Ich habe mit der Nationalmannschaft ein intensives und hartes Wintertraining in Spanien absolviert”, so Stolz, die im vergangenen Jahr erstmals in die Erwachsenen-Nationalmannschaft berufen worden ist.

Seit November standen regelmäßige Trainingswochen mit dem Bundestrainer im andalusischen Cadiz auf dem Programm. “Wir hatten dort hervorragende Bedingungen, weil zeitgleich auch immer die Top-Teams aus anderen Nationen mittrainiert haben. So konnte ich mich mit den besten Seglerinnen der Weltrangliste messen. Das war wirklich herausfordernd und sehr motivierend”, erklärt Stolz. Wenn kein Wassertraining war, musste intensives Krafttraining absolviert werden. “Der Kraftraum war in den vergangenen Wochen quasi mein zweites Wohnzimmer“, ergänzt die Düsseldorfer Sportlerin, die auch Mitglied im Stockheim Team Rio der Landeshauptstadt ist.

Eine erste Standortbestimmung war zum Abschluss des Wintertrainings die „Andalusian Olympic Week“, „das Carnival Race“, auf dem Atlantik vor Cadiz, zu der ein Großteil der Weltklasseseglerinnen zusammenkam. Constanze Stolz ging als eine der jüngsten Teilnehmerinnen an den Start: “Da das keine Entscheidungsregatta war, konnte ich wirklich testen und abfordern, was ich in den vergangenen Monaten trainiert habe. Mit meiner Bootsgeschwindigkeit konnte ich sehr gut mit den Top-Seglerinnen mithalten“. Mit Platz 14 von 40 Teilnehmerinnen als Endergebnis in dem hochkarätigen Feld ist sie zufrieden. “Ich hatte Top-Ten-Platzierungen und einen dritten Platz darunter. Wenn meine Starts gut verliefen, war das kein Problem vorn mitzuhalten”, resümiert sie. Jetzt will sie in der nächsten Trainingseinheit intensiv an den Starts weiterarbeiten. Die Möglichkeit dazu gibt es bereits in der kommenden Woche, denn dann beginnt das Vortraining für den Weltcup auf Mallorca.

Bis dahin ist “Heimaturlaub” in Düsseldorf angesagt – allerdings auch mit einem strammen Programm. Denn die Psychologie-Studentin der Fern-Uni Hagen muss zum Abschluss ihres ersten Semesters die ersten Klausuren schreiben. Da sie sich den Prüfungsort unter einer Reihe von Universitäten in ganz Deutschland aussuchen konnte, stand für sie sofort fest: “Die möchte ich an der Uni meiner Heimatstadt schreiben”. Für einen Abstecher zur ARAG, bei der Stolz als Teilnehmerin des Sportstiftungs-Projekts „Wirtschaft und Leistungssport“ erste Berufserfahrungen sammelt, bleibt diesmal keine Zeit. Doch Stolz steht in regem Austausch mit ihrem Mentor Dr. Wolf, Assistent des Vorstandsvorsitzenden. Bei der nächsten Gelegenheit will die Studentin die Abteilungen Personal und Marketing kennenlernen.

Linktipp: Constanze Stolz

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Nach intensivem Wintertraining kann es losgehen

Constanze Stolz, 18-jährige Leistungsseglerin des Düsseldorfer Yachtclubs (DYC) und Teilnehmerin des Sportstiftungs-Projekts „Wirtschaft und Leistungssport“, steht in den Startlöchern.

Constanze Stolz aus Düsseldorf segelt dieses Jahr erstmals in der Nationalmannschaft. Bild: LSB NRW/A. Bowinkelmann

“Ende März beginnt mit dem ersten Weltcup auf Mallorca endlich die neue Regattasaison”, sagt die Seglerin in der für Frauen olympischen Bootsklasse Laser Radial und freut sich. Die “Hände in den Schoß gelegt” hat die 18-Jährige aber in der Winterpause trotzdem nicht. “Ich habe mit der Nationalmannschaft ein intensives und hartes Wintertraining in Spanien absolviert”, so Stolz, die im vergangenen Jahr erstmals in die Erwachsenen-Nationalmannschaft berufen worden ist.

Seit November standen regelmäßige Trainingswochen mit dem Bundestrainer im andalusischen Cadiz auf dem Programm. “Wir hatten dort hervorragende Bedingungen, weil zeitgleich auch immer die Top-Teams aus anderen Nationen mittrainiert haben. So konnte ich mich mit den besten Seglerinnen der Weltrangliste messen. Das war wirklich herausfordernd und sehr motivierend”, erklärt Stolz. Wenn kein Wassertraining war, musste intensives Krafttraining absolviert werden. “Der Kraftraum war in den vergangenen Wochen quasi mein zweites Wohnzimmer“, ergänzt die Düsseldorfer Sportlerin, die auch Mitglied im Stockheim Team Rio der Landeshauptstadt ist.

Eine erste Standortbestimmung war zum Abschluss des Wintertrainings die „Andalusian Olympic Week“, „das Carnival Race“, auf dem Atlantik vor Cadiz, zu der ein Großteil der Weltklasseseglerinnen zusammenkam. Constanze Stolz ging als eine der jüngsten Teilnehmerinnen an den Start: “Da das keine Entscheidungsregatta war, konnte ich wirklich testen und abfordern, was ich in den vergangenen Monaten trainiert habe. Mit meiner Bootsgeschwindigkeit konnte ich sehr gut mit den Top-Seglerinnen mithalten“. Mit Platz 14 von 40 Teilnehmerinnen als Endergebnis in dem hochkarätigen Feld ist sie zufrieden. “Ich hatte Top-Ten-Platzierungen und einen dritten Platz darunter. Wenn meine Starts gut verliefen, war das kein Problem vorn mitzuhalten”, resümiert sie. Jetzt will sie in der nächsten Trainingseinheit intensiv an den Starts weiterarbeiten. Die Möglichkeit dazu gibt es bereits in der kommenden Woche, denn dann beginnt das Vortraining für den Weltcup auf Mallorca.

Bis dahin ist “Heimaturlaub” in Düsseldorf angesagt – allerdings auch mit einem strammen Programm. Denn die Psychologie-Studentin der Fern-Uni Hagen muss zum Abschluss ihres ersten Semesters die ersten Klausuren schreiben. Da sie sich den Prüfungsort unter einer Reihe von Universitäten in ganz Deutschland aussuchen konnte, stand für sie sofort fest: “Die möchte ich an der Uni meiner Heimatstadt schreiben”. Für einen Abstecher zur ARAG, bei der Stolz als Teilnehmerin des Sportstiftungs-Projekts „Wirtschaft und Leistungssport“ erste Berufserfahrungen sammelt, bleibt diesmal keine Zeit. Doch Stolz steht in regem Austausch mit ihrem Mentor Dr. Wolf, Assistent des Vorstandsvorsitzenden. Bei der nächsten Gelegenheit will die Studentin die Abteilungen Personal und Marketing kennenlernen.

Linktipp: Constanze Stolz