Aktuelles

Leichtathletik: WM-Gold für Katharina Molitor aus dem Elite-Team

Sechs Sportlerinnen und Sportler des Leichtathletik-WM-Teams in Peking durchlaufen die Förderprogramme der Sportstiftung NRW - Katharina Molitor setzte mit ihrer Goldmedaille dabei das absolute Highlight.

Speerwerferin Katharina Molitor strahlt nach dem Gewinn der Goldmedaille bei der Leichtathletik-WM in Peking / Bild: picture alliance

Alexandra Burghardt, Gina Lückenkemper, Rebekka Haase und Verena Sailer (von links) freuen sich über ihren 5. Platz in der 4 x 100m-Staffel bei der WM von Peking / Bild: picture alliance

Sechs Athleten/innen aus NRW, die die Förderprogramme der Sportstiftung NRW durchlaufen, standen im 66-köpfigen DLV-Kader für die Weltmeisterschaften in Peking. Für einen goldenen Abschluss sorgte Speerwerferin Katharina Molitor (TSV Bayer 04 Leverkusen), die in ihrem sechsten und letzten Versuch ihre persönliche Bestleistung um über einen Meter auf die Siegesweite von 67,69 Meter steigerte. Die erste internationale Medaille für die 31-Jährige glänzte damit gleich golden.

Katharina Molitor:
„Im Vorfeld habe ich vielleicht von einer Medaille geträumt - aber dass es Gold wird, hätte ich niemals gedacht. Das ist unglaublich! Im Erwachsenenbereich ist das jetzt meine erste internationale Medaille. Die "Leichtathletik"-Zeitschrift hat geschrieben, dass es zehn Jahre nach Silber bei der U23-EM Zeit wäre für eine weitere Medaille. Die jetzt endlich zu holen, ist einfach unbeschreiblich. Es war in der Saison schon oft so, dass ich im letzten Versuch am weitesten geworfen habe. Da legt man noch mal alles rein und guckt, was dabei rauskommt. Technisch scheint der Wurf ganz gut gewesen zu sein.“

Linda Stahl aus unserem Zwillingsprojekt (mit dem Klinikum Leverkusen) erreichte mit dem 10. Platz zwar eine Top-Ten-Platzierung in der Welt, die enorme tägliche Belastung als Ärztin hat letztendlich eine Bestleistung nicht zugelassen. Dies gilt es in der Vorbereitung auf Rio mit zu berücksichtigen. Ganz besonders gratulieren möchten wir auch dem Erfolgstrainer Helge Zöllkau, der Erfolgsgarant für die tollen Leistungen unserer Speerwerferinnen aus NRW Steffi Nerius, Linda Stahl und Katharina Molitor.

Sensationell qualifizierte sich Gina Lückenkemper (LAZ Soest) als Mitglied des Nachwuchselite-Teams der Sportstiftung für die WM, mit ihrer 4x100m-Staffel erreichte sie dann mit dem 5. Platz im Finale eine absolute Topplatzierung. Als Kurvenläuferin hielt sie dabei ihre Position im Feld und schickte Verena Sailer mit dem Staffelholz auf den Weg, die schlussendlich Rang 5 sicherte.

Gina Lückenkemper:
„Wenn Verena [Sailer] den Stab in der Hand hat, dann renn ich einfach die ganze Zeit nur schreiend hinterher und rufe 'Lauf!', was eigentlich total blöd ist, weil sie läuft ja so oder so schon. Aber ich versuche damit immer ein bisschen Angst zu machen, damit sie noch schneller rennt. Vielleicht denkt sie dann, 'Oh die Lückenkemper kommt', und dann gibt sie ordentlich Vollgas.“

Während Tobias Scherbarth, Elite-Team der Sportstiftung, in einem hochklassigen Stabhochsprungwettbewerb mit dem 7. Platz im Finale sehr zufrieden war, haben sich die Finalerwartungen von den Weitspringern Lena Malkus aus dem Elite-Team und Alyn Camara aus dem Zwillingsprojekt (mit dem TÜV-Rheinland) leider nicht erfüllt. Die bis dahin gezeigten Leistungen deuten aber darauf hin, dass beide Sportler mit großer Wahrscheinlichkeit die Qualifikation für Rio 2016 schaffen werden.

Quelle: Sportstiftung NRW und DLV, Bilder: picture alliance

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Leichtathletik: WM-Gold für Katharina Molitor aus dem Elite-Team

Sechs Sportlerinnen und Sportler des Leichtathletik-WM-Teams in Peking durchlaufen die Förderprogramme der Sportstiftung NRW - Katharina Molitor setzte mit ihrer Goldmedaille dabei das absolute Highlight.

Speerwerferin Katharina Molitor strahlt nach dem Gewinn der Goldmedaille bei der Leichtathletik-WM in Peking / Bild: picture alliance

Alexandra Burghardt, Gina Lückenkemper, Rebekka Haase und Verena Sailer (von links) freuen sich über ihren 5. Platz in der 4 x 100m-Staffel bei der WM von Peking / Bild: picture alliance

Sechs Athleten/innen aus NRW, die die Förderprogramme der Sportstiftung NRW durchlaufen, standen im 66-köpfigen DLV-Kader für die Weltmeisterschaften in Peking. Für einen goldenen Abschluss sorgte Speerwerferin Katharina Molitor (TSV Bayer 04 Leverkusen), die in ihrem sechsten und letzten Versuch ihre persönliche Bestleistung um über einen Meter auf die Siegesweite von 67,69 Meter steigerte. Die erste internationale Medaille für die 31-Jährige glänzte damit gleich golden.

Katharina Molitor:
„Im Vorfeld habe ich vielleicht von einer Medaille geträumt - aber dass es Gold wird, hätte ich niemals gedacht. Das ist unglaublich! Im Erwachsenenbereich ist das jetzt meine erste internationale Medaille. Die "Leichtathletik"-Zeitschrift hat geschrieben, dass es zehn Jahre nach Silber bei der U23-EM Zeit wäre für eine weitere Medaille. Die jetzt endlich zu holen, ist einfach unbeschreiblich. Es war in der Saison schon oft so, dass ich im letzten Versuch am weitesten geworfen habe. Da legt man noch mal alles rein und guckt, was dabei rauskommt. Technisch scheint der Wurf ganz gut gewesen zu sein.“

Linda Stahl aus unserem Zwillingsprojekt (mit dem Klinikum Leverkusen) erreichte mit dem 10. Platz zwar eine Top-Ten-Platzierung in der Welt, die enorme tägliche Belastung als Ärztin hat letztendlich eine Bestleistung nicht zugelassen. Dies gilt es in der Vorbereitung auf Rio mit zu berücksichtigen. Ganz besonders gratulieren möchten wir auch dem Erfolgstrainer Helge Zöllkau, der Erfolgsgarant für die tollen Leistungen unserer Speerwerferinnen aus NRW Steffi Nerius, Linda Stahl und Katharina Molitor.

Sensationell qualifizierte sich Gina Lückenkemper (LAZ Soest) als Mitglied des Nachwuchselite-Teams der Sportstiftung für die WM, mit ihrer 4x100m-Staffel erreichte sie dann mit dem 5. Platz im Finale eine absolute Topplatzierung. Als Kurvenläuferin hielt sie dabei ihre Position im Feld und schickte Verena Sailer mit dem Staffelholz auf den Weg, die schlussendlich Rang 5 sicherte.

Gina Lückenkemper:
„Wenn Verena [Sailer] den Stab in der Hand hat, dann renn ich einfach die ganze Zeit nur schreiend hinterher und rufe 'Lauf!', was eigentlich total blöd ist, weil sie läuft ja so oder so schon. Aber ich versuche damit immer ein bisschen Angst zu machen, damit sie noch schneller rennt. Vielleicht denkt sie dann, 'Oh die Lückenkemper kommt', und dann gibt sie ordentlich Vollgas.“

Während Tobias Scherbarth, Elite-Team der Sportstiftung, in einem hochklassigen Stabhochsprungwettbewerb mit dem 7. Platz im Finale sehr zufrieden war, haben sich die Finalerwartungen von den Weitspringern Lena Malkus aus dem Elite-Team und Alyn Camara aus dem Zwillingsprojekt (mit dem TÜV-Rheinland) leider nicht erfüllt. Die bis dahin gezeigten Leistungen deuten aber darauf hin, dass beide Sportler mit großer Wahrscheinlichkeit die Qualifikation für Rio 2016 schaffen werden.

Quelle: Sportstiftung NRW und DLV, Bilder: picture alliance