Aktuelles

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Golf-Samba in Mettmann

Trotz der Gluthitze war der Heide-Rosendahl-Cup 2016, das Charity-Golfturnier der Sportstiftung NRW, auch in seiner fünften Auflage ein voller Erfolg. Sportlich glänzten vor allem die Lokalmatadoren vom Golfclub Mettmann.

Gruppenbild mit Damen: Olympiasiegerin Heide Ecker-Rosendahl (vorn, 7. v. l.) lud zum fünften Heide-Ecker-Rosendahl Cup nach Mettmann ein. Mit dabei waren zahlreiche aktive und ehemalige Olympioniken und Topsportler, unter anderem Karin Schnaase (Rio 2016, Badminton, vorn, 3.v.l.), Dr. Carsten Fischer (Goldmedaille 1992 in Barcelona, Hockey, vorn, 4.v.r.), Ex-Tennis-Profi Eva Pfaff (vorn, 6.v.r.), Dieter Welsink (Wildwasser-Kanu-Slalomweltmeister 1979, vorn, 6.v.l.) und Speerwerferin Steffi Nerius (WM-Gold 2009, Berlin, vorn, 3.v.r.).

Hochkonzentriert das Loch im Blick: Doppelolympia­siegerin Heide Ecker-Rosendahl.

Sichtlich mit Spaß bei der Sache: Hockey-Doppelolympiasieger Benjamin Wess (Peking 2008, London 2012).

Golfneulinge: die Rio-Fahrer Konstanze Klosterhalfen (1500 Meter, TSV 04 Bayer Leverkusen) und Säbelfechter Matyas Szabo (TSV Bayer Dormagen) (l.). Degenfechter Lukas Bellmann (TSV 04 Bayer Leverkusen) hofft derweil auf seine erste Olympiateilnahme 2020 in Tokio.

Schläger statt Stab: Stabhochspringer Björn Otto (Olympisches Silber 2012, London, machte auch auf dem Grün eine gute Figur.

Wohl kaum ein Charity-Golfturnier in Deutschland kann so viel Sportprominenz vorweisen wie der Heide-Rosendahl-Cup, zu dem die Sportstiftung NRW jüngst in den Golfclub Mettmann einlud. Bei hochsommerlichen Temperaturen gaben sich auf der wunderschönen Anlage in der Neanderthal-Stadt jüngst ehemalige und aktuelle Spitzensportler und Trainer den Schläger in die Hand und bewiesen im 2er-Scramble über 18 Löcher beachtliches Talent fernab ihrer Kernsportarten.

Namenspatin Heide Ecker-Rosendahl – Doppel-Olympiasiegerin 1972 in München und stellvertretende Vorsitzende im Vorstand der Sportstiftung NRW – führte die Riege der Sporthelden an, die es in die Hall of Fame des deutschen Sports geschafft haben. Dazu gehören auch Sportstiftungsbotschafterin Ulrike Nasse-Meyfarth (München 1972, Los Angeles 1984) und Fecht-Doppelolympiasieger Dr. Arnd Schmitt (Seoul, 1988, Barcelona 1992) aus dem Kuratorium der Sportstiftung NRW.

Ergänzt wurde das Teilnehmerfeld von Sprinterin Anke Feller (Weltmeisterin 4x400-Meter-Staffel), Manfred Germar (Olympisches Bronze in der 4x100-Meter-Staffel, Melbourne, 1956), den Hockey-Olympiasiegern Dr. Carsten Fischer (Barcelona 1992) und Benjamin Wess (Peking 2008, London 2012), Speerwerferin Steffi Nerius (Olympisches Silber in Athen 2004), Stabhochspringer Björn Otto (Olympisches Silber, London 2012), Tennisprofi Eva Pfaff und Dieter Welsink (Weltmeister im Wildwasser-Kanu-Slalom). Mit Jürgen Baumann (Netto, 55) und Michael Rinck (Brutto, 36), gelang in beiden Wertungen je ein Lokalmatador der Sprung aufs Siegertreppchen.

Just von den Olympischen Spielen aus Rio zurück machten einige aktive Athleten erste Geh- oder besser: Abschlagversuche auf der Driving Range: Leichtathletin Konstanze Klosterhalfen (TSV 04 Bayer Leverkusen), Badmintonspielerin Karin Schnaase (SC Union 08 Lüdinghausen), Säbelfechter Matyas Szabo (TSV Bayer Dormagen), der als Repräsentant für Europa die olympische Fackel durch das Athletendorf in Rio tragen durfte, Schwimmer Damian Wierling (SG Essen) und der Bonner Marc Zwiebler (Badminton).

Schnaase, Klosterhalfen und Zwiebler bewiesen während der Abendveranstaltung auch auf anderem Terrain Talent: Als Glückspaten zogen sie die Lose der Tombola, deren vierstelliger Ertrag zu 100 Prozent dem Fördertopf der Stiftung zu Gute kommt. Arnd Schmidt überzeugte im Zusammenspiel mit Karin Schnaase als wortgewandter Auktionator, als er den Hauptpreis des Abends – ein Segeltörn rund um Mallorca – trotz anfänglicher Zurückhaltung auf Bieterseite doch noch lohnend an den Mann brachte. Volker Staufert aus dem Vorstand der Stiftung tat sich dabei im Sinne der geförderten Athleten hervor und konnte den Trip zur Sonneninsel ersteigern. Unternehmer Bernd Zamek kaufte im großen Stil Tombolalose – und wurde dafür mit zahlreichen Gewinnen belohnt.

Die Sportstiftung NRW veranstaltete den Heide-Rosendahl-Cup bereits zum fünften Mal. Als größte Initiative eines Landes zur Förderung des olympischen und paralympischen Sports bietet sie den hoffnungsvollsten Talenten über eine finanzielle Unterstützung hinaus auch berufliche Perspektiven. Für diesen ganzheitlichen Ansatz pflegt die Sportstiftung NRW ihr Netzwerk aus Wirtschaftsunternehmen in ganz NRW. Der Heide-Rosendahl-Cup ist ein Jahreshighlight, bei dem die von der Sportstiftung NRW initiierte Community „Wirtschaft & Leistungssport“ in lockerer, sportlicher Atmosphäre zusammenkommt.

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Ergebnisse

Netto-Wertung
1.
Jürgen Baumann (GC Mettmann)
und Werner Kreuz, Wirtschaftsmentor der Stiftung (GC Meerbusch)
55 Nettopunkte

2.
Björn Otto (Stabhochspringer, Olympia-Silber 2012) und Walter Hebbel (GC Leverkusen)
54 Nettopunkte

3.
Holger Hasse (Bundestrainer Badminton) und Wolfgang Peters
(GC Hubbelrath)
53 Nettopunkte

Brutto-Wertung
1. Lisa Bochem (GC Homburg/Saar) und Michael Rinck (GC Mettmann)
36 Bruttopunkte