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Geförderte Leichtathleten der Sportstiftung NRW zeigen Topleistungen bei der Hallen-DM in Leipzig

Persönliche Bestleistungen, Meisterschaftsrekord, Weltjahresbestleistungen: Bei den deutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten in Leipzig drehten die NRW-Athleten ordentlich auf. Darunter auch einige Sportler aus den Förderteams der Sportstiftung NRW.

Wo sie ist, ist vorn: Konstanze Klosterhalfen, hier bei einem früheren Wettkampf, lief auch in Leipzig allen davon.

Den Sieg fest im Blick: Gina Lückenkemper (Foto: Andrea Bowinkelmann)

Am Sonntag gingen die deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig zu Ende – zahlreiche Einzel- und Staffeltitel sowie Podestplätze wanderten ins Sportland NRW (vgl. pdf Gesamtergebnisse, Quelle: Leichtathletik.de). Für die Sportstiftung NRW  gab es zusätzlichen Grund zur Freude, waren doch einige aktuell oder früher geförderte Athleten auf den Siegerlisten zu finden.

Mit 20,52 Sekunden lief Robin Erewa (TV Wattenscheid 01) die zweitbeste Zeit, die jemals von einem Deutschen in der Halle über 200 Meter gelaufen worden ist. Nur der ehemalige Wattenscheider Sebastian Ernst war schneller. Selbst Julian Reus, der dieses Mal nicht am Start war, war vor einem Jahr langsamer (20,55 Sekunden).

Maurice Huke (TV Wattenscheid 01) wurde Dritter im Finale über 200 Meter; mit seiner 4x200 Meter-Vereinsstaffel holte er sogar den Titel. Marius Probst (TV Wattenscheid 01) siegte über 1500 Meter. Und Philipp Menn (LG Kindelsberg Kreuztal) hechtete im Weitsprungfinale auf Platz drei.

Konstanze und Gina nicht zu schlagen

Bei den Damen sprintete Gina Lückenkemper (LG Olympia Dortmund) über 60 Meter allen davon und gewann mit persönlicher Bestzeit (7,14 Sekunden). Auch mit der 4x200-Meter-Staffel (ebenfalls LG Olympia Dortmund) war sie nicht zu stoppen, dort stand mit 1:35,41 Minuten sogar Weltjahresbestleistung auf der Anzeigetafel.

Laura Hoffmann vom LT DSHS Köln gewann über 400 Meter, ebenfalls mit persönlicher Bestzeit (52,90 Sekunden).

Den Vogel schoss Konstanze Klosterhalfen vom TSV Bayer 04 Leverkusen ab. Sie wurde über 1500 Metern nicht nur ihrer Favoritenrolle gerecht: In Wahnsinnstempo war sie einen Tag nach ihrem 20. Geburtstag nach 4:04,91 Minuten im Ziel, knackte die Hallen-EM-Norm stellte einen deutschen U23-Hallenrekord auf und schob sich auf Platz zwei der ewigen deutschen Frauen-Bestenliste – nur die die Kölnerin Brigitte Kraus war mit 4:03,64 Minuten schneller. Und zwar 1985. Am Rande: Die zweite, Denise Krebs vom TV Wattenscheid 01, brauchte rund 20 Sekunden länger als Klosterhalfen.

Von den überragenden 7,79 Sekunden von Pamela Dutkiewicz (TV Wattenscheid 01) im Finale über 60 Meter Hürden, die nicht nur den Sieg, sondern auch Meisterschaftsrekordzeit bedeuteten, sowie von vielen anderen sportlichen Höchstleistungen in Leipzig gibt es unter folgenden Links auch  bewegte Bilder: