Aktuelles

Captains Day: Von der boot Düsseldorf zu den Spielen nach Rio

Höher, schneller, weiter – zur optimalen Förderung von Spitzenathleten inklusive bestmöglicher Berufsoptionen diskutierten Sport, Wirtschaft und Politik beim traditionellen Captains Day der Sportstiftung NRW

Ein Teil des Elite-Teams NRW mit Moritz Kröplin (ganz links) und Sportministerin Ute Schäfer (vorne, 4. von links)

Höher, schneller, weiter – zur optimalen Förderung von Spitzenathleten inklusive bestmöglicher Berufsoptionen diskutierten Sport, Wirtschaft und Politik beim traditionellen Captains Day der Sportstiftung NRW. Sportministerin Ute Schäfer stellte außerdem das Elite-Team NRW der Öffentlichkeit vor.

Den Weg auf die Bühne kennt Florettfechter Moritz Kröplin inzwischen sehr gut, nicht nur aus seinem Sport. Bereits im vergangenen Jahr stand er vor den Gästen des Captains Days, der traditionellen Jahresauftaktveranstaltung der Sportstiftung NRW. Damals berichtete er aus seiner Zwillingskarriere, dem Sportstiftungs-Projekt im Rahmen der Dualen Karriere. Als „Zwillinge“ bauen die  Athleten neben ihrer sportlichen Karriere auch die berufliche auf und sammeln parallel zum Studium erste Erfahrungen in Unternehmen. Ziel ist es, in beiden Bereichen maximale Erfolge erzielen zu können. Bei Moritz Kröplin läuft das schon sehr gut – für „sein“ Unternehmen GEA hält er unter anderem Vorträge über Motivation und arbeitet auch im Ausland an Firmenprojekten. In seinem Sport wurde er 2014 Deutscher Meister und ist Mitglied der Florettnationalmannschaft.

Am diesjährigen Captains Day, am 23. Januar 2015, betritt Kröplin die Bühne als Teil des Elite-Teams NRW. Dieses hat die Sportstiftung zu Beginn des Jahres gegründet, um diejenigen Athleten zu unterstützen, die sich berechtigte Hoffnungen auf die Teilnahme an den Olympischen und Paralympischen Spielen Rio 2016 machen. Eine monatliche Förderung soll die Athleten für ihre bisherigen Leistungen auszeichnen und ihnen helfen, sich ohne größere finanzielle Probleme auf die Wettkämpfe vorzubereiten. Insgesamt sind rund 60 Athleten aus den olympischen und paralympischen Sportarten im Elite-Team NRW, 14 sind beim Captains Day 2015 anwesend. Mit einer kleinen Ansprache stellt Sportministerin Ute Schäfer die Hoffnungsträger für die Olympischen und Paralympischen Spiele in Rio den 100 Gästen der Veranstaltung vor.

In der anschließenden Talkrunde diskutiert die Ministerin gemeinsam mit Wilfried von Rath, Personalvorstand der MAN Diesel & Turbo und Dirk Schimmelpfennig, zukünftiger Vorstand Leistungssport des Deutschen Olympischen Sportbundes, wie Wirtschaft, Politik und Sport gemeinsam bessere Ergebnisse erzielen können. Alle drei Gesprächspartner sehen die zielorientierte Umsetzung der Dualen Karriere als einen wichtigen Aspekt, um die besten Athleten ganzheitlich zu fördern und zu verhindern, dass die Besten aufhören, weil sie sich Sorgen um ihre berufliche Zukunft machen.

Dass Athleten für Unternehmen ein großer Gewinn sind, haben zuvor bereits Ralf Ingo Schenkel, Head of Human Resources Career Management bei Lanxess und Thomas Biedermeider, Personalvorstand des TÜV Rheinlands, in ihren Vorträgen geäußert. Die „Zusatzqualifikation Leistungssportler“ belegten die Personalmanager dabei mit Erfahrungen aus der Praxis.

Schimmelpfennigs Wunsch, sie möge als Botschafterin des Sports diesem noch mehr gesellschaftspolitische Bedeutung verleihen, nimmt die Ministerin gerne als Auftrag entgegen und ergänzt spontan nach Willi Brandt: „Politik soll sich zum Teufel scheren, wenn sie nicht das Leben der Sportlerinnen und Sportler etwas einfacher macht.“ Für Moritz Kröplin ist die monatliche Individualförderung als Mitglied des Elite-Teams NRW eine große Erleichterung –und eine zusätzliche Bestätigung, seine sportliche Kariere noch mindestens bis Sommer 2016 fortzusetzen. Dann würde er als 25-Jähriger bei seinen ersten Olympischen Spielen gerne eine ganz besondere Bühne betreten: das Siegerpodest.

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Captains Day: Von der boot Düsseldorf zu den Spielen nach Rio

Höher, schneller, weiter – zur optimalen Förderung von Spitzenathleten inklusive bestmöglicher Berufsoptionen diskutierten Sport, Wirtschaft und Politik beim traditionellen Captains Day der Sportstiftung NRW

Ein Teil des Elite-Teams NRW mit Moritz Kröplin (ganz links) und Sportministerin Ute Schäfer (vorne, 4. von links)

Höher, schneller, weiter – zur optimalen Förderung von Spitzenathleten inklusive bestmöglicher Berufsoptionen diskutierten Sport, Wirtschaft und Politik beim traditionellen Captains Day der Sportstiftung NRW. Sportministerin Ute Schäfer stellte außerdem das Elite-Team NRW der Öffentlichkeit vor.

Den Weg auf die Bühne kennt Florettfechter Moritz Kröplin inzwischen sehr gut, nicht nur aus seinem Sport. Bereits im vergangenen Jahr stand er vor den Gästen des Captains Days, der traditionellen Jahresauftaktveranstaltung der Sportstiftung NRW. Damals berichtete er aus seiner Zwillingskarriere, dem Sportstiftungs-Projekt im Rahmen der Dualen Karriere. Als „Zwillinge“ bauen die  Athleten neben ihrer sportlichen Karriere auch die berufliche auf und sammeln parallel zum Studium erste Erfahrungen in Unternehmen. Ziel ist es, in beiden Bereichen maximale Erfolge erzielen zu können. Bei Moritz Kröplin läuft das schon sehr gut – für „sein“ Unternehmen GEA hält er unter anderem Vorträge über Motivation und arbeitet auch im Ausland an Firmenprojekten. In seinem Sport wurde er 2014 Deutscher Meister und ist Mitglied der Florettnationalmannschaft.

Am diesjährigen Captains Day, am 23. Januar 2015, betritt Kröplin die Bühne als Teil des Elite-Teams NRW. Dieses hat die Sportstiftung zu Beginn des Jahres gegründet, um diejenigen Athleten zu unterstützen, die sich berechtigte Hoffnungen auf die Teilnahme an den Olympischen und Paralympischen Spielen Rio 2016 machen. Eine monatliche Förderung soll die Athleten für ihre bisherigen Leistungen auszeichnen und ihnen helfen, sich ohne größere finanzielle Probleme auf die Wettkämpfe vorzubereiten. Insgesamt sind rund 60 Athleten aus den olympischen und paralympischen Sportarten im Elite-Team NRW, 14 sind beim Captains Day 2015 anwesend. Mit einer kleinen Ansprache stellt Sportministerin Ute Schäfer die Hoffnungsträger für die Olympischen und Paralympischen Spiele in Rio den 100 Gästen der Veranstaltung vor.

In der anschließenden Talkrunde diskutiert die Ministerin gemeinsam mit Wilfried von Rath, Personalvorstand der MAN Diesel & Turbo und Dirk Schimmelpfennig, zukünftiger Vorstand Leistungssport des Deutschen Olympischen Sportbundes, wie Wirtschaft, Politik und Sport gemeinsam bessere Ergebnisse erzielen können. Alle drei Gesprächspartner sehen die zielorientierte Umsetzung der Dualen Karriere als einen wichtigen Aspekt, um die besten Athleten ganzheitlich zu fördern und zu verhindern, dass die Besten aufhören, weil sie sich Sorgen um ihre berufliche Zukunft machen.

Dass Athleten für Unternehmen ein großer Gewinn sind, haben zuvor bereits Ralf Ingo Schenkel, Head of Human Resources Career Management bei Lanxess und Thomas Biedermeider, Personalvorstand des TÜV Rheinlands, in ihren Vorträgen geäußert. Die „Zusatzqualifikation Leistungssportler“ belegten die Personalmanager dabei mit Erfahrungen aus der Praxis.

Schimmelpfennigs Wunsch, sie möge als Botschafterin des Sports diesem noch mehr gesellschaftspolitische Bedeutung verleihen, nimmt die Ministerin gerne als Auftrag entgegen und ergänzt spontan nach Willi Brandt: „Politik soll sich zum Teufel scheren, wenn sie nicht das Leben der Sportlerinnen und Sportler etwas einfacher macht.“ Für Moritz Kröplin ist die monatliche Individualförderung als Mitglied des Elite-Teams NRW eine große Erleichterung –und eine zusätzliche Bestätigung, seine sportliche Kariere noch mindestens bis Sommer 2016 fortzusetzen. Dann würde er als 25-Jähriger bei seinen ersten Olympischen Spielen gerne eine ganz besondere Bühne betreten: das Siegerpodest.