Aktuelles

600.000 Euro jährlich für den Nachwuchsleistungssport

Das Kuratorium der Sportstiftung NRW traf sich zu seiner 21. Sitzung auf Gut Gnadental in Neuss. Neben strategischen Entscheidungen zur künftigen Ausrichtung der Stiftung standen auch zwei Personalwechsel auf der Tagesordnung.

Fotos: Andrea Bowinkelmann

Stabwechsel: Ute Schäfer, Vorsitzende des Vorstands der Sportstiftung NRW, begrüßt Bernhard Schwank (l.), den das Kuratorium neu in den Vorstand wählte. Schwank folgt auf Werner Stürmann (r.), dessen Nachfolger er auch als Abteilungsleiter Sport im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW ist.

Es war ein Abschied mit langem Vorlauf. Bereits vor einem Jahr hatte Werner Stürmann den Stab als Abteilungsleiter Sport im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen an seinen Nachfolger Bernhard Schwank übergeben. Nun war es auch im Vorstand der Sportstiftung NRW, dem Stürmann als Vertreter des Sportministeriums seit 2006 angehört hatte, so weit. Einstimmung wählte das Kuratorium Schwank in den Stiftungsvorstand und verabschiedete Stürmann in den verdienten Ruhestand.

Auch im 35-köpfigen Kuratorium gab es einen Wechsel: Dr. Ingo Wolf, Mitglied der NRW-Landtagsfraktion der FDP und ehemaliger stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums, folgte auf Dr. Björn Kerbein.

Inhaltlich setzt die Sportstiftung im aktuellen olympischen Zyklus noch intensiver auf Individualförderung. Das Kuratorium verabschiedete ein entsprechendes modifiziertes Konzept und bewilligte auf dieser Basis eine jährliche Fördersumme von 600.000 Euro für die Jahre 2017 bis 2020. Zudem segnete das Gremium die Einrichtung eines Sondertopfs über einmalig 600.000 Euro für die Teilnahmeprämien ein, der NRW-Athleten zugutekommt, die 2018 bei den Winterspielen in Pyeongchang beziehungsweise 2020 bei den Paralympics oder olympischen Sommerspielen in Tokio an den Start gehen.

„Die Sportstiftung NRW hat mehr denn je ihre herausragende Aufgabe darin, talentierte Athleten auf ihrem Weg zu Olympischen oder Paralympischen Spielen zu unterstützen“, sagt Ute Schäfer, Vorsitzende des Vorstands der Sportstiftung NRW. „Olympische Medaillen sind das i-Tüpfelchen auf die Leistungssportkarriere, aber darauf fokussieren wir nicht“, erklärt Schäfer die neugestaltete Prämienregelung.

Eine Bildergalerie vom Tag finden Sie hier.